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Aktuelle Informationen zur Vogelgrippe
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Aktuelle Informationen zur Vogelgrippe

Wie gefährlich ist die Vogelgrippe für den Menschen? Wie kann man sich vor ihr schützen? Wie gross ist das Risiko einer weltweiten Epidemie (Pandemie)? Welche natürlichen Massnahmen empfiehlt A.Vogel als Schutz vor Grippe und grippalen Infekten?

Hier finden Sie Antworten auf die 15 wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der Vogelgrippe:


1. Stellt die Vogelgrippe auch für den Menschen eine Gefahr dar?
2. Kann man in Länder reisen, in denen die Vogelgrippe vorkommt?
3. Worauf sollte man bei der Rückreise in die Schweiz achten?
4. Kann man sich durch den Verzehr von Eiern oder Hühnerfleisch anstecken?
5. Kann man sich bei Menschen infizieren, die bereits an Vogelgrippe erkrankt sind?
6. Welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen, wenn jemand an Vogelgrippe erkrankt ist?
7. Gibt es  eine Impfung gegen die Vogelgrippe?
8. Warum haben die Menschen so eine grosse Angst vor der Vogelgrippe?
9. Weshalb wäre eine Pandemie durch Vogelgrippeviren so fatal für die Menschheit?
10. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer Pandemie mit einem neuen Influenzavirus?
11. Weshalb geht man davon aus, dass das Vogelgrippe-Virus eine Pandemie auslösen könnte?
12. Wie kann man den Menschen vor einer Pandemie durch das Vogelgrippevirus schützen?
13. Sollte man sich vorsorglich mit Grippemitteln eindecken – aus Angst vor einer Influenza-Pandemie?
14. Schützt die saisonale Grippeimpfung auch vor der Vogelgrippe?
15. Was empfiehlt A.Vogel, um sich auf natürliche Weise gegen Grippe und grippale Infekte zu schützen?
16. Weitere Informationen im Internet



1. Stellt die Vogelgrippe auch für den Menschen eine Gefahr dar?
Die Vogelgrippe ist in erster Linie für Vögel, besonders Hühnervögel und Wasservögel, gefährlich – weniger für den Menschen. Es gibt viele verschiedene Arten von Vogelgrippeviren, die meisten sind für den Menschen völlig harmlos. Das Vogelgrippevirus H5N1 kann jedoch auch den Menschen infizieren. Dies geschieht aber in sehr seltenen Fällen und ausschliesslich bei Personen, die sehr engen Kontakt mit infizierten Vögeln haben (z.B. Bauern und Geflügelzüchter).

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2. Kann man in Länder reisen, in denen die Vogelgrippe vorkommt?
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat Empfehlungen abgegeben für Reisende in Länder, deren Geflügelbestände von Influenza A (H5N1) betroffen sind. Insbesondere sollten Reisende Kontakte mit lebendem Federvieh und rohem Geflügelfleisch meiden und somit keine Geflügelmärkte oder -farmen besuchen. Ebenfalls sollte der Kontakt mit Menschen, die sich bereits mit Vogelgrippe infiziert haben, sicherheitshalber gemieden werden. Darüber hinaus gibt es aber keine offiziellen Reisewarnungen. 

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3. Worauf sollte man bei der Rückreise in die Schweiz achten?
Reisende aus Ländern mit Vogelgrippe dürfen kein Geflügel sowie keine Geflügelprodukte wie Fleisch, Eier oder Federn in die Schweiz einführen. Auch die Einfuhr anderer Vögel oder unbehandelte Jagdtrophäen ist nicht erlaubt. Seit Januar 2004 besteht ein Importverbot für lebende Vögel, Geflügelfleisch und Geflügelnebenprodukte aus den von Vogelgrippe betroffenen Ländern.

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4. Kann man sich durch den Verzehr von Eiern oder Hühnerfleisch anstecken?
Das ist sehr unwahrscheinlich. Die Ansteckung von Menschen geschieht aufgrund des heutigen Wissensstandes durch direkten Kontakt mit kranken Vögeln sowie über Federn oder den Kot infizierter Vögel.
In Ländern, in denen Vogelgrippe vorkommt, wird empfohlen, nur gut durchgegartes Geflügelfleisch und keine rohen Eier zu essen. In der Schweiz und in Deutschland kann man problemlos Geflügel und Eier aus heimischer Produktion essen.

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5. Kann man sich bei Menschen infizieren, die bereits an Vogelgrippe erkrankt sind?
Das Vogelgrippevirus H5N1 ist nach heutigem Wissensstand nicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Es wird diskutiert, ob sich einige Personen bei Familienangehörigen angesteckt haben. Bis heute ist dies aber wissenschaftlich nicht eindeutig belegt.

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6. Welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen, wenn jemand an Vogelgrippe erkrankt ist?
Es wird als sehr wahrscheinlich angesehen, dass eine Therapie mit dem Grippevirus-Enzym "Neuraminidase" hilft, die Erkrankung zu lindern. In Laborversuchen reagierte das Vogelgrippevirus H5N1 empfindlich auf die beiden erhältlichen Neuraminidase-Hemmer Oseltamivir (Tamiflu®) und Zanamivir (Relenza®). Allerdings gibt es noch (zu) wenige klinische Daten zur Wirksamkeit bei einer Erkrankung mit dem Vogelgrippevirus H5N1.

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7. Gibt es  eine Impfung gegen die Vogelgrippe?

Nein, einen Impfstoff gibt es derzeit nur für Geflügel, nicht für den Menschen. Die Entwicklung eines Impfstoffes gegen die Vogelgrippe ist derzeit gemäss Mitteilung von der Verbindung der Schweizer Ärzte FMH und des Schweizerischen Apothekenverbandes vom 14. Oktober 2005 in der Endphase.

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8. Warum haben die Menschen so eine grosse Angst vor der Vogelgrippe?
Der Grund dafür ist die Befürchtung, dass das Vogelgrippevirus in seiner Erbmasse sich so verändern kann (Mutation oder Rekombination), dass es von Mensch zu Mensch übertragen wird. Auf diese Weise könnte ein neuer Erreger mit neuen Eigenschaften entstehen. Ein solches neues Virus könnte zu einer Epidemie (gehäuftes Auftreten einer Infektionskrankheit in einem begrenzten Gebiet und Zeitraum) führen, wenn es von Mensch zu Mensch übertragbar wäre. Dies ist aber heute nicht der Fall.
Angesichts der Möglichkeit einer negativen Entwicklung wurde in der Schweiz eine nationale Reserve von Tamiflu® angelegt, die es erlauben würde, im Falle einer Pandemie (weltweite, länderübergreifende Epidemie) alle Betroffenen zu behandeln.

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9. Weshalb wäre eine Pandemie durch Vogelgrippeviren so fatal für die Menschheit?

Verursacher der alljährlichen Grippewelle im Winter sind Influenzaviren (Grippeviren), die sich nur geringfügig von denen aus dem Vorjahr unterscheiden. Diese Grippeviren sind dem Immunsystem recht gut bekannt und bewirken eine schnelle und in den meisten Fällen wirksame Immunantwort. Trotzdem sterben auch bei einer Grippewelle mit gewöhnlichen Influenzaviren jedes Jahr Tausende von Menschen – vor allem Alte und Menschen mit geschwächtem Immunsystem.
Ein Influenzavirus mit neuen Eigenschaften, das etwa aus dem Vogelgrippevirus H5N1 entstehen würde, wäre jedoch für das menschliche Immunsystem völlig unbekannt. Bei einer Infektion würde die Grippe deshalb viel schwerer und auch bei jungen, zuvor gesunden Menschen tödlich verlaufen. In diesem Fall befürchten Experten weltweit Millionen von Toten.

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10. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer Pandemie mit einem neuen Influenzavirus?
Das ist zur Zeit unbekannt. Im Durchschnitt tritt drei- bis viermal innerhalb von hundert Jahren eine Grippe-Pandemie auf. Im 20. Jahrhundert war das 1918, 1957 und 1968 der Fall – die letzte weltweite Grippe liegt also schon sehr lange zurück. Trotzdem ist es unmöglich, mit Sicherheit vorherzusagen, wann die nächste Pandemie kommt, und auch, ob sie tatsächlich durch eine Variante des Vogelgrippevirus verursacht wird. Es ist gut möglich, dass es das Vogelgrippevirus H5N1 gar nie schafft, sich in seinem Erbgut so zu verändern, dass es zwischen Menschen übertragbar wird. Im Prinzip kommt aber jeder neue Influenzastamm, der von Mensch zu Mensch übertragbar ist, als Auslöser für eine Pandemie in Frage.

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11. Weshalb geht man davon aus, dass das Vogelgrippe-Virus eine Pandemie auslösen könnte?
Das Vogelgrippe-Virus H5N1 kann Menschen infizieren und krank machen. Bei dem derzeit auftretenden Vogelgrippevirus H5N1 haben Wissenschaftler bereits Veränderungen im Erbmaterial festgestellt, die auch beim Pandemievirus von 1918  beobachtet wurden. Nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen stammt das Pandemievirus von 1918 ebenfalls von einem Vogelgrippevirus ab. Ein Vergleich der Virusstämme (von H5N1 und dem Pandemievirus von 1918) hat aber ebenfalls ergeben, dass beim Virus H5N1 noch viele entscheidende Mutationsschritte fehlen, die offenbar nötig sind, damit der Erreger  von Mensch zu Mensch übertragbar ist.

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12. Wie kann man den Menschen vor einer Pandemie durch das Vogelgrippevirus schützen?
Als erste Massnahme versucht man, das Vogelgrippevirus H5N1 auszurotten (oder zumindest die Ausbreitung unter Vögeln zu stoppen). Damit soll verhindert werden, dass das Virus auf den Menschen überspringt. Bisher waren die unternommenen Eindämmungsversuche allerdings nicht sehr erfolgreich. Deshalb haben die Gesundheitsbehörden verschiedener Länder nun Reserven von Neuraminidase-Hemmern (z.B. Tamiflu®) angelegt.
Falls es eines Tages tatsächlich zu einer Influenza-Pandemie kommen sollte, könnten die Medikamente die Bevölkerung schützen, bis es einen Impfstoff gibt. Im Ernstfall werden dann die Medikamente nach einem Pandemieplan verteilt. Er sieht vor, dass zunächst Ärzte, Klinikpersonal, Polizisten sowie Grenzbeamte versorgt werden. Es gibt derzeit aber gemäss den gemeinsamen Empfehlungen der Verbindung Schweizer Ärzte FMH und des Schweizerischen Apothekerverbandes (vom 14.10.05) in der Schweiz keinen Anlass, Tamiflu® zum heutigen Zeitpunkt prophylaktisch oder als private Reserve zu verschreiben oder abzugeben.

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13. Sollte man sich vorsorglich mit Grippemitteln eindecken – aus Angst vor einer Influenza-Pandemie?
Wer sich aus Angst vor einer Pandemie vorsorglich mit bestimmten Grippemedikamenten eindecken will, sollte darüber mit seinem Arzt sprechen. In der Regel verordnen Ärzte keine Grippemittel, wenn nicht akute Influenza-Symptome vorliegen. Grippemittel sollten auf keinen Fall schon bei einer gewöhnlichen Erkältung eingenommen werden.
Bei einer normalen Influenza sollten sie nicht in zu geringer Dosierung genommen werden - sonst wird die Resistenz der Viren gegen Grippemittel gefördert. Generell sollten Heilmittel stets nach Vorschrift verwendet werden.

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14. Schützt die saisonale Grippeimpfung auch vor der Vogelgrippe?
Nein! Die Impfstoffe, die jedes Jahr neu gegen die saisonal auftauchenden Grippewellen hergestellt werden, schützen nur vor den Human-Influenzaviren der jeweiligen Saison, nicht aber gegen das völlig neue Virus der Vogelgrippe. Allerdings muss gesagt werden, dass es auch kontroverse Meinungen zur Wirksamkeit der „normalen“ Grippeimpfung gibt. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Eidgenössische Kommission für Impffragen empfehlen jedenfalls eine Grippeimpfung  für Risikogruppen. Das Bundesamt schreibt:
„Jährlich sterben in der Schweiz 400 bis 1000 Personen an der Grippe und 1000 bis 5000 werden hospitalisiert, obwohl wirksame und sichere Impfstoffe verfügbar sind. Personen mit erhöhtem Komplikationsrisiko sind klar definiert: 1) Personen im Alter von über 65 Jahren; 2) Erwachsene und Kinder mit erhöhtem Komplikationsrisiko wegen schwerer Grundkrankheit (Herz- und Lungenerkrankungen, Asthma bronchiale, kongenitale Herzvitien, zystische Fibrose, Stoffwechselstörungen (besonders Diabetes mellitus), Niereninsuffizienz, Immunsuppression, Hämoglobinopathien); 3) Erwachsene und Kinder, die regelmässiger medizinischer Betreuung bedürfen und im Verlauf des vorangegangen Jahres hospitalisiert waren; 4) seit 2005 Personen mit beruflichem Kontakt zu Hausgeflügel und Wildvögeln.

Die Grippeimpfung wird auch den folgenden Bevölkerungsgruppen empfohlen (unter 65 Jahren keine Kostenübernahme durch die Krankenkassen):

1) Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen und Patientinnen und Patienten in Einrichtungen für chronisch kranke Personen;

2) Personen, die das Grippevirus auf Risikopersonen übertragen können (Medizinal- und Pflegepersonal sowie alle Personen mit direktem Kontakt zu Patientinnen und Patienten und/oder Bewohnerinnen und Bewohnern von Spitälern, Kliniken oder Arztpraxen, bei der Hauspflege, in Alters- und Pflegeheimen sowie in Kurhäusern;

3) Personen, die in nahem Kontakt stehen zu Risikopersonen oder mit ihnen im gleichen Haushalt leben (Kinder inbegriffen).

Aufgrund der Befürchtung, dass ein übermässiger und nicht gerechtfertigter Einsatz der Grippeimpfstoffe die Verfügbarkeit für die tatsächlichen Risikogruppen gefährden könnte, empfehlen die Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) und das BAG übereinstimmend Ärztinnen und Ärzten, vorzugsweise Personen mit erhöhtem Komplikationsrisiko zu impfen. Mit Ausnahme von Personen mit beruflichem Vogelkontakt sind es die gleichen Risikogruppen wie in den vergangenen Jahren.“

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15. Was empfiehlt A.Vogel, um sich auf natürliche Weise gegen Grippe und grippale Infekte zu schützen?
Grundsätzlich ist ein intaktes Immunsystem der beste Schutz gegen alle Bakterien und Viren. Vitaminreiche Ernährung, Bewegung an der frische Luft, Abhärtung und z.B. Kneipp’sche Güsse helfen, das Immunsystem fit zu halten.

Weltweit schwören Millionen Menschen auf die Wirkung von Echinacea zur Prävention und Linderung von Erkältungen und Entzündungen. Es existiert eine Vielzahl von Echinacea-Präparaten – doch es gibt Unterschiede, und es gibt Aufklärungsbedarf! Als weltweit führendes Frischpflanzenpräparat gilt A.Vogel Echinaforce®, das noch heute nach den strengen ökologischen Vorgaben des Schweizer Naturheilkundepioniers Alfred Vogel (1902 – 1996) hergestellt wird. Echinaforce® bewirkt eine Steigerung der körpereigenen Abwehr, wodurch der Körper weniger anfällig wird für Erkältungskrankheiten und grippale Infektionen mit Schnupfen, Husten und Halsweh. Es ist in über 30 Ländern erhältlich und feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum.

Ganz aktuell: Eine wissenschaftliche Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich hat den Wirkmechanismus des Frischpflanzenproduktes A.Vogel Echinaforce® entschlüsselt. Mehr darüber lesen Sie hier.

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16. Weitere Informationen im Internet
Weitere Tipps und Ratschläge, um fit durch den Winter zu kommen.

Aktuelle Informationen zur Vogelgrippe von der Verbindung der Schweizer Ärzte FMH und des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).

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Gesundheitstipps von A.Vogel
Das hilft gegen Erkältungen.