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Aktiv und gesund durch den Sommer!
Sport macht gute Laune Auch wenn der Körper die sogenannten Glückshormone nur bei sehr extremen Belastungen wie Marathonläufen ausschüttet und der «Hormonrausch» ausbleibt - gute Laune macht die regelmäßige sportliche Aktivität dennoch. Allein das Gefühl. sich zum Sport aufgerafft zu haben, sorgt bereits für gute Laune. Regelmäßiges Training lässt außerdem Fettpolster schmelzen und kräftigt die Muskeln - ein zusätzlicher Motivationsschub, denn das Körperbewusstsein wird gesteigert. nach oben ^ Sport baut Stresshormone ab Regelmäßiger Sport (insbesondere Ausdauersportarten) baut die Stresshormone Adrenalin und Cortisol ab. Es kurbelt die Lebensfreude an, Ärger und Stress werden besser abgebaut und das Selbstwertgefühl wird gesteigert. Sogar depressive Verstimmungen können durch regelmäßige Aktivität verringert werden. nach oben ^ Sport gegen Migräne Regelmäßiger Sport wie gleichmäßiges Gehen oder entspanntes Laufen kann Migräneanfälle verhindern und sogar oder sogar akute Spannungskopfschmerzen lindern. Regelmäßiges Ausdauertraining verbessert die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus. Damit werden auch Abfallprodukte abtransportiert. Insgesamt wirkt regelmäßige Bewegung positiv auf das Wohlbefinden und die Entspannungsfähigkeit. nach oben ^ Wie viel Sport darf es sein? 30 Minuten Training an drei Tagen pro Woche sind ideal, um dem Kopfschmerz den Kampf anzusagen. Gerade Einsteiger sollten aber darauf achten, sich am Anfang nicht zu überfordern. Denn zu hartes Training oder zu intensive Bewegungen können zunächst sogar den Kopfschmerz verstärken. Während eines akuten Migräneanfalls sollte man auf Sport verzichten. Bei Spannungskopfschmerzen tut dagegen frische Luft und Bewegung sehr gut. nach oben ^ Körper und Geist trainieren Neueste Studienergebnisse belegen, dass regelmäßige sportliche Aktivität nicht nur den Körper, sondern auch den Geist trainiert. Sogar vor vor geistigem Verfall. Das hilft nicht nur dabei, verlegte Autoschlüssel schneller wieder zu finden. Körperliche und geistige Fitness sind auch wesentliche Grundsteine für eine möglichst lange Unabhängigkeit im Alter. nach oben ^ Das menschliche Gehirn - ein kleines Wunderwerk Sinneseindrücke werden blitzschnell registriert, eingeordnet und abgespeichert. Hierzu sind rund 100 Milliarden Nervenzellen durch unzählige Synapsen miteinander verbunden. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass das Organ ab dem 30. Lebensjahr schrittweise bis zu ein Viertel seiner Masse verliert. Vergesslichkeit und Zerstreutheit galten mit zunehmendem Alter als unausweichlich. Jetzt hat sich herausgestellt, dass sich dieser Prozess nicht nur aufhalten sondern sogar umkehren lässt. Bei Teilnehmern einer amerikanischen Studie, die täglich ein kurzes Ausdauertraining absolvierten wuchsen die Gehirnareale die sonst im Alter verloren gehen. Der Befund ist eine Sensation: Das Gehirn lässt sich trainieren wie ein Muskel - und zwar ein Leben lang. nach oben ^ Sport für «mehr Hirn»! Wer regelmäßig etwas für sich und seinen Körper tut, sorgt auch im Hirn für eine bessere Durchblutung. Dadurch wird es mit Nährstoffen optimal versorgt – ja, geradezu «überschwemmt». Dadurch wachsen neue Hirnzellen heran. Wer nun meint, dazu olympische Höchstleistungen bringen zu müssen, der irrt gewaltig! Es kommt vor allem auf den Spaßfaktor an. Wer sich nur mit Mühe aufrafft und schlecht gelaunt seine Übungen, Runden absolviert – nach dem Motto «nur rum damit», der bewirkt genau das Gegenteil. Stresshormone bauen sich auf, die wie Gift für die Nerven sind. Der gerade zuvor gewonnene Leistungszuwachs wird damit zunichte gemacht. nach oben ^ Keine Rekorde brechen Gesund und am wirkungsvollsten ist ein gemäßigtes, nicht den Körper und Geist überanstrengendes Ausdauertraining. Dreimal die Woche eine halbe Stunde Joggen, Walken oder Schwimmen ist ausreichend. Tai Chi, Yoga oder Qi Gong fördern zusätzlich die Konzentrationsfähigkeit. Oder jonglieren Sie einfach mal wie die Clowns im Zirkus. Auch Mannschaftssportarten wie Volleyball trainieren neben dem Körper das Reaktionsvermögen und die räumliche Vorstellungskraft und das mit jeder Menge Spaß am Spiel. nach oben ^ Keine Langeweile aufkommen lassen Um die kleinen grauen Zellen dauerhaft am Leben zu erhalten,muss man sie auch mit geistiger Nahrung versorgen. Routine und Monotonie langweilen unser Hirn. Schon nach zwei Wochen Strandurlaub sinkt der Intelligenzquotient. Benutzen Sie zum Zähneputzen also einfach mal die andere Hand. Das mag komisch aussehen, ist aber effektiv: Das Hirn muss umdenken, neue Zellstrukturen werden gebildet. Das Gleiche passiert, wenn wir uns eine neue Joggingstrecke suchen oder die Tageszeitung beim Lesen der Kurznachrichten einmal andersherum halten. nach oben ^ Herz und Kreislauf richtig stärken Wandern bringt den Kreislauf sanft auf Touren. Der ruhige Sport stärkt Herz und Kreislauf. Gelenke und Muskeln werden sanft trainiert, Stresshormone abgebaut, der Stoffwechsel angeregt. Frische Luft strömt in die Lunge, alle Organe werden ausgiebig mit Sauerstoff versorgt. Und ohne sich Höchstleistungen abzuverlangen, baut man beim Wandern Fettreserven aus dem Winter ab. Wandern ist die richtige Sportart für alle, die sich gerne draußen bewegen, aber nicht überfordern möchten. Gut ausgeschilderte Wanderwege gibt es fast überall. Je nach Kondition wählt jeder das Tempo und die Streckenlänge, die ihm angenehm ist. Ein wenig zu schwitzen, ist durchaus erwünscht - aber niemand sollte außer Puste geraten. Ob die Route über flaches Land führt oder Höhenmeter zur bewältigen sind, ist eine Frage der individuellen Fitness – gesundheitlich sinnvoll ist jede Wanderung. Die richtige Ausrüstung nicht vergessen Stabile Schuhe mit griffiger Sohle sind unverzichtbar. Je nach Terrain bieten sich leichte Halbschuhe bis schwere Stiefel an. Spezielle Socken schützen die Füße genau dort, wo leicht Blasen entstehen. Trotzdem nie mit nagelneuen Schuhen auf Tour gehen, sondern diese erst einlaufen – und stets Pflaster dabei haben! nach oben ^ Springen Sie doch mal in das kühle Nass Gerade jetzt im Sommer bieten Badeseen, Freibäder oder der Hotelpool genau den richtigen Badespaß – Gesundheitsfaktor inklusive. Vor dem Frühstück ein paar ruhige Bahnen im Hotelpool ziehen oder in die kühle Meeresbrandung eintauchen: Wer im Urlaub unter die Wasserratten geht, sollten die Chance nutzen und auch im Alltag dranbleiben. Denn mit Schwimmen oder Aqua Fitness hält man sich bei hohen Temperaturen entspannt in Form. Während Herz und Kreislauf in Schwung kommen, bleibt der Körper angenehm kühl. Das ist gerade im Sommer viel angenehmer als schweißtreibende Bewegung an Land! Von weiteren Pluspunkten profitieren «Wasserratten» das ganze Jahr über: Durch den Auftrieb wiegt man im Wasser nur noch zehn Prozent des eigentlichen Körpergewichts - Schonprogramm für die Gelenke. Der Wasserwiderstand fordert die Muskeln dagegen in besonderem Maße. Er fängt aber auch Stöße ab und reduziert das Risiko von Sportverletzungen. Gerade für Ungeübte und Übergewichtige ein großer Vorteil! Ob klassisches Brust- oder entspanntes Rückenschwimmen, sportlicher Kraul- oder ehrgeiziger Delfinstil, ist reine Geschmacksache. Beim Brustschwimmen ist jedoch die richtige Technik wichtig. Viele halten den Kopf über Wasser und riskieren Verspannungen im Nacken. Wirklich gesund ist Brustschwimmen nur, wenn in der Streckung unter Wasser ausgeatmet wird. Eine Brille schützt dabei die Augen. Wer das Gesicht partout nicht eintauchen möchte, sollte lieber Rückenschwimmen. Während ruhiges Schwimmen ungefähr so viel Energie verbraucht wie das Radfahren, gilt Aqua Fitness als echter Fatburner. Sanfte Varianten wie Aqua Walking oder Wassergymnastik helfen, Kraft und Ausdauer aufzubauen. Sie eignen sich hervorragend für Einsteiger oder ältere Menschen und werden auch in der Reha angewendet. Das Angebot reicht heute aber bis hin zu Programmen, bei denen sich auch Sportler mit guter Kondition richtig austoben können. nach oben ^ Ruhig mal die Gewichte stemmen Gewichte stemmen trainiert den Bizeps und Situps stählen die Bauchmuskulatur - mit gezielten Kraftübungen lassen sich einzelne Körperteile trainieren. Im Vergleich zu Ausdauersportarten gilt Krafttraining oft als weniger «gesundheitsförderlich», weil es eine vergleichsweise geringe Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem hat und bei unsachgemäßer Ausführung auch eine hohe Verletzungsgefahr besteht. Es ist aber unter Fachanleitung eine sehr gute Ergänzung zum Ausdauersport da es eine Basis für eine gute Körperhaltung bildet und so z. B. Rückenbeschwerden vorbeugen kann. nach oben ^ Krank zum Sport? Solange Kopf und Glieder nicht schmerzen und der Körper fieberfrei ist, kann leichtes Training stattfinden. Aber sehr moderat. Leicht Bewegung an der frischen Luft kann den Heilungsprozess fördern. Immer wieder Ruhepausen einlegen und auf die Signale des Körpers achten. Sobald sich ein Unwohlsein einstellt, abbrechen und nach Hause. Sportverbot? Bei einer echten Grippe oder erhöhter Temperatur ist Bettruheangesagt. Die Faustregel: Man sollte genauso viele Tage fieberfrei sein wie man krank war. Erst dann kann das Training langsam wieder starten. Es ist ratsam nach der Schonzeit schrittweise wieder anzufangen. Eine vitaminreiche Ernährung, viel Flüssigkeit und ausreichend Schlaf sorgen zusätzlich dafür, dass Sportler wieder in Form kommen. Bei einer einwöchigen Krankheit büßt man nicht mehr als zehn Prozent der Leistungsfähigkeit ein. Wer grundsätzlich fit ist, kann schnell an alte Erfolge anknüpfen, wenn der Körper vorher ausreichend Zeit hatte sich zu regenerieren. nach oben ^ |
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