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A.Vogel Welt: Geschichten > Weissdorn |
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Weissdorn – natürlich gut fürs Herz |
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Cardiaforce von A.Vogel (nur in der Schweiz) Weissdorn-Tropfen V von A.Vogel (in Deutschland) Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen und sind vor allem in Europa weit verbereitet. Viele Ärzte raten zu Vorsorgemassnahmen, um Herz-Beschwerden und ihren Folgen frühzeitig entgegenzuwirken. Ein einfaches, natürliches (und als Tonikum wohlschmeckendes) Mittel bei leichter Herzschwäche bieten die Früchte des Weissdorn-Strauches. Lange Zeit spürt man wenig bis nichts davon, und wenn, dann will man es nicht wahrhaben. Doch dann plötzlich macht es sich bemerkbar: das Herz. Schon bei der kleinsten Anstrengung bleibt die Puste weg, schon beim nächsten Laufschritt die Treppe hinauf beginnt das Herz zu rasen. Die Ursachen sind vielfältig, aber man weiss heute, dass Stress, Bewegungsmangel, falsche Ernährung und hektische Lebensweise zu den Hauptauslösern von Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelschwäche oder gar Herzinfarkt zählen. Ein ganz neues Phänomen ist das nicht, auch wenn heute die Hektik und die Beschleunigung des Lebens in einem Masse zugenommen haben, wie es noch vor fünfzig Jahren kaum vorstellbar war. Auch heute noch gilt deshalb, was der bekannte Naturheilkunde-Pionier Alfred Vogel (1902–1996) im Oktober 1946 in seiner Zeitschrift «A.Vogel Gesundheits-Nachrichten» geschrieben hat: „Das Herz des heutigen Menschen, bei dem immer alles jagt und pressiert –, ist so vielen unnatürlichen überforcierten Anforderungen ausgesetzt, dass man sich nicht wundern muss, wenn man bei mehr als 50 % aller Menschen keine ganz normal arbeitende Herzfunktion antrifft.“ Es gibt indessen, so Alfred Vogel, ein so einfaches wie wirksames Mittel aus der Natur, um das unser vielfältig beanspruchtes Organ zu stärken: die Früchte des Weissdorns. Dieses Mittel habe, so Alfred Vogel, schon manchem geholfen, sein Bündelchen wieder etwas leichter zu tragen. Um was für ein Heilmittel handelt es sich dabei? Natur pur in frischen Beeren In den vierziger Jahren hatte Alfred Vogel im appenzellischen Teufen begonnen, aus den frischen Beeren des Weissdorns eine Tinktur herzustellen. Er löste die Wirkstoffe aus den vollreifen Beeren auf vollkommen natürliche Weise heraus – sei es mit Hilfe des Alkohols, wie bei der Tinktur, sei es direkt mit Hilfe des wohlschmeckenden Malagaweins, wie beim Herz-Tonikum. Der Schweizer Naturheilkunde-Pionier war von der Wirkung des stacheligen Strauchs mit den weissen Frühlingsblüten felsenfest überzeugt. Nie wurde er müde, die vorbeugenden und heilenden Eigenschaften des Crataegus, wie der Weissdorn mit lateinischem Namen heisst, zu preisen. So zum Beispiel in den «A.Vogel Gesundheits-Nachrichten» im Oktober 1949: „Nicht einmal die starken, giftigen Säfte der hübschen, stolzen Digitalispflanze, die als Fingerhut bekannt ist –, vermögen das zu erwirken, was der Weissdorn immer noch wie ein Wunder zustande bringt, wenn alles andere versagt.“ Und in seinem Standardwerk «Der kleine Doktor» rät er: „Bei Arterienverkalkung, erhöhtem Blutdruck und vor allem bei bereits verhärteten und verengten Herzkranzarterien ist Crataegus das beste, harmloseste und zuverlässigste Mittel.“ Zwei Arten von Weissdorn, zwei Heilmittel von A.Vogel Schon in der „Materia medica“ des berühmten Arztes Dioskurides im ersten Jahrhundert nach Christus wurden die Früchte des Weissdorns als Heilmittel erwähnt. Danach gerieten sie lange in Vergessenheit. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Weissdorn wieder entdeckt. Dann aber war der Aufstieg der Heilpflanze unaufhaltsam, und bis auf die Obstbauern, die den möglichen Überträger des Feuerbrands – einer gefährlichen Bakterienkrankheit für Obstbäume – verständlicherweise wenig lieben, schlossen ihn alle ins Herz. Heute gibt es eine ganze Reihe von Heilmitteln, deren Grundlage die beiden Weissdorn-Arten Crataegus monogyna und C. laevigata (= oxyacantha) bilden. Diese, der eingrifflige und der zweigrifflige Weissdorn, unterscheiden sich wohl botanisch, nicht aber, was die Inhaltsstoffe und ihre pharmakologische Wirkung angeht. Auf der Basis der einzigartigen Rezeptur des Firmengründers stellt A.Vogel / Bioforce aus den rot leuchtenden, frischen Weissdornbeeren, die im Herbst geerntet werden, den Medizinalwein Cardiaforce® sowie die Crataegisan® Herz-Tropfen her. Grundlage dafür sind die frischen, von ausgewählten Wildsammlern von Hand gepflückten und zur sofortigen Verarbeitung in die Bioforce nach Roggwil gebrachten Weissdornbeeren. Gegenwärtig verarbeitet die Bioforce AG je nach Bedarf zwischen 5 und 10 Tonnen Weissdorn-Beeren pro Jahr. nach oben ^ Cardiaforce: Der Medizinalwein erster Güte … ... mundet fast so gut wie ein spanischer Spitzenwein. Das bewährte Naturheilmittel setzt sich aus den Auszügen der frischen Weissdornbeeren sowie frischem Melissenkraut und wohlschmeckendem Malaga-Südwein zusammen. Die Hauptwirkung von Cardiaforce® wird durch die Weissdornbeeren erzielt. Sie steigern die Kontraktionskraft des Herzmuskels, was einer verbesserten Leistungsfähigkeit des gesamten Herzens gleichkommt. Dies wird durch die gefässschützenden Flavonoide im Malagawein zusätzlich unterstützt. Der Dritte im Bunde ist der Auszug aus dem Kraut der Melisse. Die Melisse besitzt beruhigende, entspannende, krampflösende Eigenschaften, die sich in Cardiaforce® in idealer Weise mit den herzstärkenden und durchblutungsförderungen Effekten des Weissdorns und des Malagaweines verbinden. Crataegisan: Tropfen für Tropfen gut für das Herz Die herz- und gefässspezifischen Wirkungen von Crataegus-Extrakten wurden in zahlreichen pharmakologischen und klinischen Studien untersucht und nachgewiesen. Unlängst wurde eine derartige Studie mit 143 Patienten (72 Männer, 71 Frauen, Durchschnittsalter 65 Jahre) mit leichter Einschränkung der Herzleistung durchgeführt. Dank Crataegisan® (3x 30 Tropfen täglich während acht Wochen) wurde dabei eine deutliche Verbesserung der Herzleistung festgestellt. Die mit der Weissdorn-Therapie erzielte Steigerung der Herzkraft führt auch zu einer Regulierung des Blutdrucks. Das heisst, dass insbesondere ein leicht erhöhter, aber auch ein zu niedriger Blutdruck günstig beeinflusst bzw. ausgeglichen wird. Zu den spezifischen Anwendungsbereichen der Crataegisan® Herz-Tropfen gehören nervöse Herzbeschwerden mit Symptomen wie Druck-, Angst- und Beklemmungsgefühl in der Herzgegend, nervöse Rhythmusstörungen sowie unregelmässiger Puls. Ein Fass, welches das Herz beruhigt Alfred Vogel hat den Weissdorn in vielen Publikationen sein ganzes Leben lang gelobt. In der modernen Naturheilkunde hat das bewährte Mittel einen festen Platz in der Behandlung von leichten Herzschwächen (Insuffizienz) und dem sogenannten Altersherz. Beide Heilmittel, Cardiaforce® und Crataegisan®, sollten seiner Meinung nach mit kurzen Unterbrechungen kurweise während mehreren Monaten eingenommen werden. Uebrigens: Das Holzfass, in dem Alfred Vogel in den vierziger Jahren den Malagawein (Vinum meridianum) für das Herztonikum Cardiaforce® lagerte, steht heute auf dem Areal der Bioforce AG in Roggwil (Schweiz). Der beeindruckende hölzerne Zeitzeuge wurde kürzlich wunderschön restauriert und kann jetzt von den Besuchern des A.Vogel Gesundheitsweges besichtigt werden. Am besten mit einem Gläschen Cardiaforce in der Hand. nach oben ^ |
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