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Beraten lassen: Gesundheitslexikon > Atemwege |
![]() Im
Durchschnitt atmen wir in einer Minute 15 Mal etwa einen halben Liter
Luft ein und aus. Durch das Zusammenziehen des Zwerchfelles und das
gleichzeitige Anheben des Brustkorbes wird die Lunge gedehnt und lässt
frische Luft einströmen. Bei der Ausatmung zieht sie sich zusammen und
gibt die verbrauchte Luft wieder ab. Das Gasaustusch findet in einer
halben Milliarde Lungenbläschen statt, welche die Gesamtoberfläche
eines Tennisplatzes haben.
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Atemwege 1. Schnupfen Schnupfen ist eine der häufigsten Krankheiten überhaupt und trifft im Winter drei Viertel der Bevölkerung Europas. Verantwortlich hierfür sind um die 200 verschiedene Schnupfen- und Erkältungsviren. Ein banaler Schnupfen kann sich leicht zu einer Erkältung auswachsen. Die geschwollene Nasenschleimhaut und gesteigerte Sekretproduktion können den Ausgangspunkt für einen fortschreitenden Infekt bilden. Abhilfe vermag hier die Küchenschelle zu schaffen (Pulsatilla pratensis). Sie kann in homöopathischer Form bei Schnupfen jeglicher Art bereits bei Säuglingen angewendet werden. A. Vogel rät:
nach oben ^ 2. Nasennebenhöhlenentzündung Die Nasennebenhöhlen laufen aufgrund ihrer anatomischen Besonderheit Gefahr, Sekret anzusammeln. Speziell dann, wenn der Ausführungsgang in die Nasenhöhle wegen einer Schleimhautschwellung verstopft ist. Dieser Sekretstau führt in der Folge rasch zu einer Entzündung der Nasennebenhöhlen. Hilfe vermag, die Kanadische Gelbwurz (Hydrastis canadensis) zu bringen. Sie wirkt abschwellend auf die Schleimhäute und reguliert die Schleimproduktion. A. Vogel rät:
nach oben ^ 3. Rachenentzündung/Pharyngitis Eine Rachenentzündung ist häufig Vorbote einer beginnenden Bronchitis. Tritt sie im Rahmen einer Erkältung auf, hilft wiederholtes Gurgeln mit Echinacea, dem Roten Sonnenhut, die Abwehrzentren im Rachen zu mobilisieren und ein Fortschreiten der Infektion zu stoppen. A. Vogel rät:
nach oben ^ 4. Bronchitis/Husten/Auswurf Eine Erkältung, die bereits die Bronchien ergriffen hat, zeigt sich in Symptomen wie Husten und Auswurf. Die Entzündung der Bronchien zeigt sich anfangs oft als Reizhusten. Im weiteren Verlauf wird der Husten von Auswurf begleitet. Pflanzen vermögen die verschiedenen Stadien der Entzündung der Bronchien wirksam zu behandeln. Bei über Tage anhaltendem Husten, bei Fieber oder Brustschmerzen besteht Gefahr, dass bereits die Lunge und das Rippenfell angegriffen sind; in diesem Fall muss ein Arzt konsultiert werden. A. Vogel rät: Pflanzliche Unterstützung bieten:
Daneben wichtig:
nach oben ^ 5. Heuschnupfen/allergischer Schnupfen Heuschnupfen ist eine überschiessende Reaktion des Immunsystems auf Pollen von Gräsern und anderen Gewächsen. Zu den häufigsten Verursachern des Heuschnupfens gehören Haselnuss, Weide, Erle, Birke, Pappel sowie verschiedene Gräser und Getreidearten. Diese lösen eine Überempfindlichkeitsreaktion an der Nasenschleimhaut und Augenbindehaut aus. Auch andere Reizstoffe vermögen dies zu tun. Das vermehrte Auftreten von Heuschnupfenerkrankungen hängt unter anderem mit einer Mehrbelastung des Immunsystems und der Luftverschmutzung zusammen. A. Vogel rät:
Massnahmen während der Pollenflugsaison:
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