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Selbsthilfe-Tipps bei ErkältungenSelbsthilfe-Tipps bei Erkältungen A.Vogel
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Selbsthilfe-Tipps bei Erkältungen

Allgemeine Verhaltensregeln:
  • Meiden Sie Räume mit trockener Luft und halten Sie sich möglichst viel im Freien auf (auch bei schlechtem Wetter).
  • Schlafen sie viel, wenn möglich bei offenem Fenster.
  • Ist Ihnen kalt, sorgen Sie für Wiedererwärmung des Körpers durch heisse Getränke, ansteigende Fussbäder oder warme Volbäder. Achten Sie auch auf warme Füsse und genügend Schlaf, um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten.
  • Wählen Sie leicht verdauliche Kost, um den Verdauungstrakt zu entlasten. Sorgen Sie für eine gute Verdauung.
  • Bei Fieber Wadenwickel oder Essigsocken einsetzen. Vorsicht: Nur bei warmen Füssen anwenden. Bei kalten Füssen erst für Erwärmung sorgen, z. B. mittels eines ansteigenden Fussbades.
  • Achten Sie auf reichliche Flüssigkeitszufuhr. Feuchte Schleimhäute können sich besser gegen eindringende Viren und Bakterien wehren als ausgetrocknete.
  • Durch die Einnahme von natürlichem Vitamin C helfen Sie Ihrem Körper im Kampf gegen Infektionen.

Ernährung

Appetitlosigkeit ist eine häufige Nebenerscheinung, wenn der Körper eine Infektion abwehrt. Bevorzugen Sie leichte Kost. Obst und Gemüse liefern wertvolle Vitamine und Mineralstoffe und helfen dem Körper, mit dem Infekt besser fertig zu werden. Hühnerbrühe, Gemüsesuppe und Haferschleim stärken ohne den Verdauungstraktzu belasten. Meiden sollte man starke Gewürze, fette Lebensmittel und tierisches Eiweiss. Zum Trinken eignen sich Kräutertees und Wasser.

Physikalische Massnahmen zur Abhärtung und Vorbeugung

Luftbäder
Luftbäder sollen an Kältereize gewöhnen. Die stimulierende Wirkung des Luftbads erstreckt sich auf die Anregung der Durchblutung, des Stoffwechsels und des vegetativen Nervensystems. Besonders effektiv sind gleichzeitige Atemübungen oder leichte (!) Gymnastik.

Beim Luftbad wird der ganze Körper oder nur einzelne Körperteile unbekleidet der Luft ausgesetzt, z.B. am geöffneten Fenster. Beginnen Sie mit 4–5 Minuten. Das Luftbad ist zu beenden, bevor ein Frösteln auftritt. Die ideale Temperatur liegt zwischen 4 und 18 °C. Anschliessend sollte man sich aufwärmen, z. B. durch eine warme Dusche und/oder Ankleiden. Luftbad bietet eine Stärkung der Hautfunktion und wirkt entlastend auf den Kreislauf. Besonders effektiv ist eine gleichzeitig durchgeführte Gymnastik oder Atemübung.

Schneelaufen
Beim Schneelaufen nie stehenbleiben. Die Füsse dürfen hier ausnahmsweise kalt sein, den übrigen Körper jedoch warm halten. Nicht anwenden bei gefrorenem, hartem Schnee und kaltem Wind. Am Anfang nur solange bis ein schneidendes Kältegefühl eintritt. Langsam steigern auf ca. 3 Minuten. Die Füsse anschliessend abtrocknen und dicke Socken anziehen. Weitere Abhärtungsmassnahmen sind Sauna, Wassertreten und Waschungen.

Bewegung an Luft und Sonne
Die tägliche Bewegung im Freien erhöht die Abwehrkraft des Körpers. Ein Spaziergang im Wald fördert nicht nur das seelische Wohlbefinden, sondern auch den Stoffwechsel.
Frische Luft während des Schlafes ist von unschätzbarem Wert, denn sie gibt dem Körper neue Energie. Das Springen auf einem Mini-Trampolin oder so genannte Rebounding ist gut für den Lymphfluss und fördert den Stoffwechsel. Die Sonne gibt wertvolle Stoffwechselimpulse und tut der Psyche gut.

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