bei Katarrhen der oberen Luftwege und (chronischer) Bronchitis
bei Ischias oder Hexenschuss
bei rheumatischen Beschwerden
bei Bauchkrämpfen und Unterleibsbeschwerden
Erhitzen Sie einen Heublumensack (Apotheke, Drogerie oder
selbstgemacht) im Dampf (z. B. auf Spaghettisieb), legen Sie ihn auf und
befestigen Sie den Wickel mit einem warmen Tuch. Der Heublumensack kann
etwa 3–4-mal verwendet werden.
Bei einem Wickel mit Heublumenextrakt oder -absud gehen Sie wie in „Wickel mit flüssigen Wirksubstanzen“ beschrieben vor.
Möchten Sie Heublumenextrakt verwenden, brauchen Sie drei Tücher: ein
äusseres Wolltuch, ein mittleres Leinen- oder Frottiertuch und ein
inneres Baumwolltuch.
Vorgehen: Legen Sie ein Frottiertuch so über eine Schüssel, dass es an
zwei Seiten über die Schüssel hängt. Legen Sie das zusammengefaltete
Innentuch in die Mitte des Frottiertuches, giessen Sie den heissen
Heublumenextrakt über das Tuch in die Schüssel. Fassen Sie die beiden
trockenen Enden des Frottiertuches und wringen alle Tücher zusammen so
stark wie möglich aus. Legen Sie das Innentuch über die zu behandelnde
Stelle, wickeln Sie das Leinen- bzw. Frottéetuch darüber und befestigen
das Ganze mit dem Wolltuch.