A.Vogel Blog

Zurück zu den Wurzeln...

Sollen wir also wie die Jäger und Sammler von rohem Fleisch und Beeren leben? Nein, definitiv nicht. Aber wir lassen uns vom Steinzeit-Lebensstil inspirieren für natürlichere Ernährungsgewohnheiten.

Denn es ist nicht schwierig sich ausgewogen und gesund zu ernähren – wenn man es pur und simpel hält.

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Was können wir heute noch essen?

Ernährung ist für viele eine komplizierte Angelegenheit: Eine Trend-Diät jagt die nächste, Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Gluten- oder Laktose-Intoleranz nehmen zu, das Richtige zu essen, ist (fast) zur Wissenschaft geworden. Dabei ist es nicht schwierig sich ausgewogen und gesund zu ernähren – wenn man sich an den Ernährungsideen unserer Vorfahren orientiert.

Modifizierte Paläo-Ernährung

Wir Menschen leben seit gut 200.000 Jahren auf der Erde. Wir haben die meiste Zeit das gegessen, was wir in der Natur gefunden haben. Noch heute leben einige indigene Stämme genau so – und haben keine gesundheitlichen Probleme wegen Übergewicht und Herz-/Kreislauferkrankungen oder Diabetes. Auch der Naturarzt und Phytologe Alfred Vogel (1902 – 1996) hat immer gesagt: «Gesunde Lebensmittel sind möglichst naturbelassen.»

Doch heute versorgt uns die Lebensmittelindustrie (!) mit vorgefertigten Gerichten und Würzmischungen – 320 zugelassene synthetische und natürliche Zusatzstoffe gibt es in Deutschland. Deshalb gehen wir diese Woche zurück zu naturbelassenem „echtem“ Gemüse, Obst, Pilzen, Nüssen und Samen, frischen Kräutern, Eiern und Fisch, etwas Fleisch sowie ein wenig glutenfreiem Getreide – das entlastet den Körper und setzt viel Energie und Wohlgefühl frei.

Wie das funktioniert? Dazu haben wir einige Tipps:

Tipp 1: Weg mit Fertig-Würze und Fast-Food!

Natürlich ist es bequem, mit Hilfe von Fertig-Würzmischungen ein Gericht zu „zaubern“. Doch der Blick auf die Zutatenliste zeigt: In der Tüte steckt modifizierte Maisstärke, Hefeextrakt als Geschmacksverstärker, Farb- und andere Zusatzstoffe, Zucker in vielen Varianten, Pflanzenproteine, Aromen und viel Salz. All das ist zum Kochen definitiv unnötig. Warum nicht einfach zusammen mit Gemüse oder Fleisch noch Basis-Gewürze und frische Kräuter kaufen und dann selbst würzen?

Wir zeigen in dieser Woche Gerichte mit wenigen Zutaten, die einfach nachzukochen sind und mit feinem Geschmack überraschen.

Tipp 2: Wildkräuter ernten

Egal wie oft man sie herauszieht, abschneidet oder umgräbt: Löwenzahn, Giersch und Brennnessel kommen wieder! Deshalb essen wir die ersten Boten des Frühlings einfach auf und geben sie samt Vitaminen und Mineralstoffen in Salat oder Smoothie. Das ist kostenlos, bringt neue Aromen ins Spiel und hilft beim Entschlacken.

Tipp 3: Küchenschrank sichten

Es wird auch Zeit für einen Frühjahrsputz im Küchenschrank – nur die Guten dürfen bleiben! Statt fertiger Gewürzmischungen mit vielen Zusatzstoffen und stark verarbeiteten Grundnahrungsmitteln lieber die wertvollere Variante kaufen: Honig und Vollrohrzucker zum Süßen, Herbamare® -Kräutersalz aus frischen Zutaten und eigene Würzmischungen, Haferflocken statt Paniermehl für krosse Effekte, Vollkornmehl oder glutenfreie Mehle aus Buchweizen, Nüssen oder Kokosnuss zum Backen, Bio-Pflanzenöle und Butter zum Backen und Kochen, selbst gemischtes Granola statt überzuckerter Frühstücksflocken.

Gesündere Alternativen

Gesündere Alternativen:

Lebensmittel  Alternative Bemerkung
 Zucker Honig, Stevia, Vollrohrzucker oder auch Xylit zum Backen. Honig enthält wertvolle Enzyme und Nährstoffe.
Speisesalz  Herbamare® Kräutersalz oder selbst gemachtes Kräutersalz. Herbamare® ist aus purem Meersalz mit vielen Mineralstoffen, zu- bereitet mit frischen Kräutern bringt es viel Aroma und Nährstoffe. 
 Paniermehl  Haferflocken Haferflocken sind glutenfrei und enthalten viel B-Vitamine.
 Weißmehl Vollkornmehl, für glutenfreie Zeiten kommt Mandel-, Buchweizen-, Kastanien und Kokosmehl in den Schrank. Vollkornmehl und Mehl aus Nüssen, Buchweizen und Kokosnuss enthält mehr Ballaststoffe und Vitalstoffe
Fertige Kräuter- und Gewürz-Mischungen Mischung aus Herbamare® Kräutersalz, Pfeffer, sowie gemahl- enem Paprika, Chili, Knoblauch und Zwiebel. Fertigprodukte enthalten über- mäßig viel Salz und Geschmacksverstärker, wie Mono-Natriumglutamat.
Margarine und stark verarbeitete Öle Bio-Pflanzenöle wie Oliven, Sonnenblumen, Lein- und Kokosöl, Bio-Butter und Ghee Margarine und Backbutter sind stark chemisch verarbeitet, Transfette in Keksen, Kuchen und Chips belasten den Körper.
Müsli und Cerealien Aus Haferflocken, leicht gerösteten Nüssen und Samen mischen, mit Honig süßen. So genannte Frühstückscerealien klingen gesund, stecken aber voller Zucker, die den Blutzuckerspiegel belasten. Deshalb besser selber Granola mit wenig Honig zubereiten

 

 

Tagesmenü:

Bewegungs-Tipp:

Starte entspannt in den Tag mit einer 5-Minuten-Hallo-Wach-Übung: Arme von der Fingerspitze bis zur Schulter außen mit der flache Hand abklopfen, dann sanft die Innenseite zurück. Als nächs-tes Schultern, Nacken, Brust und Bauch „bearbeiten“, schließlich die Beine kräftig außen bis zur Fußspitze abklopfen, innen zurück zur Leiste und schließlich den Po durchwalken.

Relax-Tipp:

Hey Montag, du kannst kommen! Die ersten Ideen und Gedanken beeinflussen stark, wie der Tag verläuft. Wenn du mit dem falschen Fuß aufgestanden bist: Denk dir deinen Tag glücklich! Welche drei Dinge machen den Montag zu einem guten Tag? Konzentrier dich darauf und du wirst sehen: die positive Energie begleitet dich durch den ganzen Tag.



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