A.Vogel Blog

Es geht auch ohne Brot und Nudeln.

Die meisten Menschen vertragen Gluten ohne Probleme. Doch etwa ein Prozent der Deutschen reagiert allergisch auf den Eiweißstoff mit massiven Verdauungsproblemen und schlechter Aufnahme der Nährstoffe. Dann gibt es immer mehr Menschen, die unter Glutensensibilität und deswegen unter Depressionen, Müdigkeit, Gelenkschmerzen oder Blähungen leiden können. Wie kann das sein?

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Brot für alle?

Vor etwa 10.000 Jahren hat die Menschheit begonnen, Brot zu backen. Heute werden die meisten der mehr als 300 Brotsorten in Deutschland industriell und besonders schnell hergestellt, mit Hilfe von immer mehr Zusatz- und Backhilfsstoffen und einem immer höheren Anteil von Gluten – das macht den Teig schön locker und das Gebäck fluffig.

Experten vermuten, dass diese erhöhte Menge zu der steigenden Sensibilität gegenüber Gluten geführt haben könnte. Auch ein durch Getreidezüchtung erhöhter Wert von Amylase-Trypsin-Inhibitoren wird als Ursache diskutiert. Sie sind ein natürlicher Schutz von Getreide gegen Schädlinge und werden durch eine schnelle Teigführung nur schlecht abgebaut.

Blutzuckerspiegel im Auf und Ab

Echtes Bäckerhandwerk findet man nur noch selten, frisch Gebackenes aus dem Discounter zum Mini-Preis dagegen überall. Brot soll möglichst weich sein und wird fast nur noch aus Weißmehl gebacken. Kein Wunder, dass es genauso wie Süßigkeiten, überzuckerte Frühstücksflocken und Limonade den Blutzuckerspiegel hochschnellen und dann massiv sinken lässt. Das macht nur kurzfristig satt und erhöht den Appetit auf mehr. Langfristig und im Zusammenhang mit Übergewicht kann das sogar zu einer Insulinresistenz und Diabetes Typ 2 führen.

Ist Brot schlecht für uns?

Nicht prinzipiell. Der Körper signalisiert sehr gut, was er verträgt und was nicht. Als gesunder Mensch spricht nichts dagegen, gutes Brot vom Bio-Bäcker zu genießen, das mit Zeit und Liebe zum Handwerk produziert wird. Echtes Sauerteigbrot ist gut verdaulich und sättigt als Vollkornvariante lange. Wenn aber die oben genannten Symptome zutreffen, kann es einen Versuch Wert sein, mal eine Zeit lang auf Weizenprodukte zu verzichten und glutenfrei zu leben. Alternativen dafür haben wir einige parat!

Tipp 1: Kohlenhydrate müssen sein

Wer völlig ohne Gluten auskommen möchte, holt sich die notwendigen Kohlenhydrate aus Süßkartoffeln, Kürbis, Pastinaken und Sellerie. Sie liefern viele wertvolle Inhaltsstoffe obendrein, genauso wie Wildreis, Buchweizen, Amaranth und Quinoa, Hirse, Vollkornreis und Maniok. Dinkelbrot wird oft besser vertragen, obwohl es auch Gluten enthält. Auch Haferflocken werden selbst von Zöliakie-Patienten vertragen, außerdem gibt es mittlerweile glutenfreie Haferflocken.

Tipp 2: Selber Brot backen

Brot und Pfannkuchen gehören irgendwie zum Glücklichsein dazu und sind auch schnell und fein mit Mehl-Alternativen gebacken: Buchweizenmehl für Pancakes, Haferflocken für Muffins oder Blumenkohl als Basis für Wraps.

Tagesmenü:

Bewegungstipp:

Du sitzt den ganzen Tag hinter dem Computer und dein Nacken fühlt sich ganz steif an? Dann hilft dir diese Übung zwischendurch: Stelle dich gerade hin. Blicke geradeaus und führe den Kopf sanft erst zur rechten, dann zur linken Seite zurück. Wiederhole die Übung 10x. Hebe danach die Schultern bis zu den Ohren und senke sie nach hinten ab, führe sie weiter im Kreis zurück bis zu den Ohren. Ändere die Richtung und wiederhole die Übung 2 x. Dann stoßlüften und weiterarbeiten.

Relax-Tipp:

Kleine Meditationsübung: Setze dich bequem auf den Boden oder auf einen Stuhl. Platziere eine Hand auf deinem Bauch und die andere Hand auf dem Bein. Schließe die Augen und atme tief ein, zähle dabei bis zwei, atme aus und zähle dabei bis fünf. Achte auf deine Atmung und wenn dir ein Gedanke kommt, lass ihn los und konzentriere dich wieder auf die Atmung.



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