A.Vogel Blog

Darum ist Bio einfach besser

Auch wenn die Diskussion darüber immer wieder hochkocht, ob Bio denn wirklich besser ist, die Fakten zählen! Und die sagen eindeutig ja. Bio schmeckt sogar besser und liefert mehr wertvolle Pflanzeninhaltsstoffe, wenn es regional und reif geerntet wird. Und es gibt noch mehr Vorteile!

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Bio-Obst- und Gemüse wächst gänzlich ohne Pestizide und Kunstdünger, der Boden wird nicht ausgelaugt und bleibt fruchtbar, die Umwelt wird geschont, geerntet wird erst, wenn alles wirklich reif ist (deshalb unbedingt regionale Produkte vorziehen) – dann schmeckt Bio auch besser und enthält mehr sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und Vitamine. Auch bei der Fleisch- und Eierproduktion sind die Bedingungen auf dem Bio-Hof besser als in der konventionellen Landwirtschaft: keine Medikamente und Hormone, selbst angebautes Futter und Auslauf für die Tiere. MEHR ÜBER DIE VORZÜGE VON BIO >>>

Aufgepasst beim Einkauf

Auch im Supermarkt gibt es immer mehr Bio-Ware, doch selten alles an einem Ort, sodass beim Suchen immer andere Produkte um unsere Aufmerksamkeit buhlen. Marketingstrategen arbeiten gerne mit Versprechungen und mit hübsch aufgemachten Verpackungen mit viel frischem Obst und Gemüse darauf. Sie locken mit besonders leichter Kost, einer gesundheitsfördernden Wirkung oder einem Superangebot.

Hier heißt es aufgepasst: Fertiggerichte, Getränke, Müsliriegel, Frühstücksflocken in allen Formen und Farben versprechen oft zu viel. Ein Blick auf die Zutatenliste enthüllt die wahren Inhaltsstoffe: chemische Konservierungsmittel, Zucker oder Zuckeraustauschstoffe, ungesunde Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder eine lange Liste von E-Nummern.

Auf Nummer sicher

Auch hier gilt: Bio ist besser. Produkte mit EU-Öko-Siegel dürfen keine Farbstoffe, Süßstoffe, Stabilisatoren und Geschmacksverstärker enthalten – es sind nur 47 Bio-Zusatzstoffe erlaubt. Nach den besonders strengen Richtlinien der ökologischen Anbauverbände Demeter, Naturland usw. dürfen davon nur 21 Zusatzstoffe verwendet werden. 

Tipp 1: Label richtig lesen

Eine grüne Packung bedeutet nicht, dass Bio-Ware drin steckt, ein Aufdruck 0%-Fett heißt nicht, dass das Lebensmittel gesund ist. Fett ist lebensnotwendig, es liefert Energie und wertvolle Fettsäuren, z.B. als Pflanzenöl oder im Fisch, und es sorgt für einen guten Geschmack.

Fettarme Gerichte enthalten stattdessen Füllstoffe und – Zucker. Deshalb immer die Zutatenliste checken: Die Reihenfolge richtet sich nach den Gewichtsanteilen im Produkt. An erster Stelle steht die Zutat mit dem größten Anteil.

Tipp 2: E-Nummern Checkliste

Hinter jeder E-Nummer steht eine bestimmte Substanz, als besonders bedenklich gelten der Zuckeraustauschstoff Aspartam (E951), die Geschmacksverstärker Glutamate (E621 – 625), E 320 BHA und BHT, zwei Antioxidationsmittel/Konservierungsmittel und Azofarben wie E122 Azorubin. Doch die Liste der bedenklichen E-Nummern ist noch länger: (Quelle: utopia.de)

Farbstoffe
E 102 Tartrazin
E 122 Azorubin
E 127 Erythrosin
E 155 Braun HAT
E 161 Canthaxanthin
E 180 Litholrubin BK

Konservierungsmittel
E 210 -219 Benzoesäure und ihre Salze
E 231 Orthophenylphenol
E 232 Natrium-Orthophenylphenol
E 233 Thiabendazol
E 235 Natamycin
E 239 Hexamethylentetramin
E 284 Borsäure
E 285 Natriumtetraborat (Borax)

Antioxiationsmittel
E 310 – 312 Gallate
E 320 Butylhydroxyanisol (BHA)
E 321 Butylhydroxytoluol (BHT)

Geschmacksverstärker
E 510 Ammoniumchlorid
E 620 Glutaminsäure
E 621 – 625 Glutamate

Süßstoffe
E 951 Aspartam
E 962 Aspartam-Acesulfam-Salz

 

Tagesmenü:

 

Bewegungstipp:

Heute bleibt das Auto stehen. Wir sind so daran gewöhnt, dass wir uns bewusst vornehmen müssen, mit dem Rad zu fahren oder zu Fuß zu gehen. Das bringt den Kreislauf in Schwung und entschleunigt den Alltag enorm!

Relax Tipp:

Heute ist Freitag! Heute läuten wir das Wochenende ein mit einer Extra-Tour abseits der täglichen Routine. Also nicht Couchpotato spielen, sondern ab ins Kino mit einer Freundin, oder einen Spieleabend mit den Kindern und ihren Freunden organisieren oder endlich den VHS-Kurs buchen, den du so lange schon machen willst.



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