A.Vogel Blog

Werde zum Teilzeit-Vegetarier!

Früher mussten die Menschen erst auf Jagd gehen, um Fleisch zu essen, es gab weder Dosen noch Kühlschränke zum Aufbewahren. Heute essen wir mehr Fleisch als jemals zuvor – dabei versorgen Pflanzen uns auch mit hochwertigem Protein und allen notwendigen Nährstoffen. Versuch es doch mal!

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Es ist noch gar nicht so lange her, dass Fleisch etwas Besonderes war, das als Sonntagsbraten die ganze Familie erfreute, auch Wurst und Schinken kamen selten auf den Tisch. Heute gehört für die meisten Deutschen Fleisch täglich auf den Tisch, rund 60 kg isst jeder davon durchschnittlich pro Jahr. Weil es groß und stark macht? Wir denken eher nicht.

Es muss nicht täglich Fleisch sein

Nur um das klar zu stellen: (Bio-) Fleisch ist ein wertvolles Lebensmittel; es liefert lebenswichtige Nährstoffe, wie Proteine, Vitamin B12, leicht resorbierbares Zink und Eisen (im Gegensatz zu pflanzlichem Zink und Eisen, die schlechter ins Blut gelangen). Aber ... es muss nicht täglich Fleisch sein. Denn gesunde Ernährung gelingt auch anders, die notwendigen Nährstoffe kommen aus pflanzlichen Quellen und die Umwelt profitiert dabei.

Wir schlagen deshalb vor: Werde Teilzeit-Vegetarier! Auch die deutsche Gesellschaft für Ernährung rät zu maximal 300 g Fleisch pro Woche. Und das ist sogar in der Bio-Variante bezahlbar.

Tipp 1: Bitte keinen schlechten Fleisch-Ersatz!

Egal ob du weniger oder kein Fleisch mehr isst, es ist wichtig, die Nährstoffe, z.B. Proteine und Vitamine, aus anderen guten Quellen zu ziehen. Es gibt eine Menge guten Fleischersatz auf dem Markt, aber auch sehr viel schlechten. Soja ist oft gentechnisch manipuliert – falls es nicht Bio oder als „ohne Gentechnik“ gekennzeichnet ist.

Der Soja-Anbau belastet die Umwelt enorm, die Bohnen werden stark chemisch verarbeitet, damit sie genießbar sind, z.B. als Tofu. Ausnahme: Fermentierte Soja-Produkte, wie Tempeh und Soja-Sauce. Veggie-Fertig-Produkte enthalten oft statt Soja auch Mais, Tapioka, Kichererbsen, Reis, Pilze, Nüsse, Milchprodukte und Eier. Aber auch hier stecken oft viele Zusatzstoffe und Salz drin, um geschmacklich zu überzeugen.

Tipp 2: Esst mehr Bohnen!

Gute und kostengünstige Ersatzprodukte für Fleisch sind Bohnen und Hülsenfrüchte, am besten kombiniert mit Vollkornreis oder Buchweizen. Außerdem liefern Hanfsaat, Eier, Nüsse, Quinoa, Avocados, Fisch, Vollmilchprodukte und Algen viel Protein. Sie ersetzen Fleisch vollwertig und auch die Umwelt profitiert.

Tipp 3: Welches Fleisch soll es sein?

Am besten Wildfleisch oder Rind, Ziege, Lamm, Huhn und Truthahn vom Biobauern wählen, das kommt aus verantwortlicher Tierhaltung und ohne Medikamente oder Hormone bei der Produktion aus. Superbilliges Fleisch aus Massentierhaltung sowie Würstchen mit hohem Fettanteil vermeiden.

Das Tagesmenü

Bewegungstipp:

Bequem breitbeinig stehen (etwa hüftbreit), die Füße zeigen nach vorne. Arme auf Schulterhöhe anheben und beugen, Handinnenflächen zeigen nach vorne. Beim Einatmen Oberkörper und Kopf nach links drehen. Beim Ausatmen nach rechts. Etwa 1 Minute lang, am besten bei geöffnetem Fenster. 

Relax Tipp:

Gönn dir ein entspannendes Wannenbad oder Dusche. Mit angenehmer Musik, lauschigem Kerzeschein und viel Zeit für Körperpflege.



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