A.Vogel Blog

Am letzten Tag der Detox Frischekur ...

... dreht es sich darum, wie entlastend es ist, weniger zu verbrauchen. Das heißt unterm Strich auch weniger einzukaufen – was Zeit und Geld spart und obendrein die Umwelt schont. Auch dazu haben wir Tipps & Tricks!

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Im Moment sind wir Deutschen Weltmeister im Wegwerfen von Lebensmitteln: Jedes Jahr landen 18 Millionen Tonnen Lebensmittel in der Tonne, das sind im Durchschnitt 82 Kilogramm pro Person. 82 Kilo! Umgerechnet zahlen wir etwa 235 Euro pro Person und Jahr für Lebensmittel, die weggeworfen werden. Vieles wird welk oder verdirbt, weil zu viel gekauft oder nur probiert wird und halb geleert im Kühlschrank vergammelt. Dabei kann mit etwas Planung solche Verschwendung gestoppt und auch Reste können zu leckeren Speisen verarbeitet werden. So wie heute in unserem Tagesmenü!

Mach es dir einfach!

Wer vor dem Einkauf fünf Minuten investiert, um den Kühlschrank zu checken, weiß genau, was noch da ist und was fehlt. Eine Einkaufsliste hilft gegen Spontankäufe und spart Zeit. Es ist kein Luxus mehr, sich mit einer wöchentlichen Bio-Kiste beliefern zu lassen, die mittlerweile nicht nur Obst und Gemüse direkt an die Haustür bringt, sondern auch andere Grundnahrungsmittel, bis hin zu Fleisch und Getränken.

Damit kommt auch viel Abwechslung in den Speiseplan, denn dank mitgelieferter Rezepte lassen sich viele neue Gerichte entdecken. Das ist zwar etwas teurer, aber es vermindert auf jeden Fall die Ausgaben für Spontankäufe und zu viel des Guten. Und es bringt ein Riesenplus an Gelassenheit und Genuss.

Tipp 1: Obst und Gemüse richtig lagern

Richtiges Lagern entscheidet darüber wie lange Obst und Gemüse frisch bleibt. Äpfel, Mangos und Pflaumen können nachreifen und sondern dabei das Reifegas Ethylen ab. Damit beschleunigen sie auch den Reifeprozess anderer Früchte im Obstkorb. Besonders viel Ethylen geben auch Bananen und Tomaten ab. Die dürfen also nicht direkt neben anderen Obst- und Gemüsearten lagern.

Und wenn zu viel Obst im Korb liegt – mach einfach einen leckeren Smoothie daraus! Empfindliche Gemüsesorten, wie Aubergine, Gurke, grüne Bohnen, Kürbis und Paprika lagern am besten in speziellen Gemüseschubladen im Kühlschrank oder in einer dunklen ungeheizten Speisekammer (Tomaten).

Tipp 2: MHD – den Sinnen trauen

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) garantiert nur, dass Farbe, Geruch und Geschmack eines Lebensmittels bei richtiger Lagerung bis zu diesem Datum erhalten bleiben. Nach Ablauf des MHDs ist das Produkt also keinesfalls verdorben. Dann gilt: Nase, Augen und Geschmackssinn vertrauen.

Das Verbrauchsdatum z.B. an Hackfleisch oder auf Rohmilch ist dagegen eine klare Richtlinie, bis zu welchem Zeitpunkt das Produkt verzehrt werden sollte.

Tipp 3: Bitte einpacken!

Pizza oder raffiniertes Risotto waren zwar fein, aber einfach zu viel? Kein Problem, denn auch Restaurants sind mittlerweile darauf eingestellt, Reste mitzugeben. So landen weniger Lebensmittel im Mülleimer und ein schnelles Mittagessen für den nächsten Tag ist schon fertig.

 

 

Das Tagesmenü:



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