A.Vogel Blog

Detox-Kur 2015

Heute bleibt die Küche kalt. Denn heute legen Sie einen F(R)ohkosttag ein. In Amerika gehört Raw-Food heute zum guten Ton und auch in Deutschland wächst die Fangemeinde. Auf jeden Fall ist so ein Rohkosttag auch für später eine gute Strategie, um den Körper zwischendurch zu entlasten. 

Ein neuer – und eigentlich uralter – Trend in der Küche ist Rohkost. Im Prinzip essen die meisten Rohköstler vegetarisch, nur völlig unerhitzt. Dadurch bleiben hitzeempfindliche Vitamine, Enzyme, Antioxidantien und andere Pflanzenstoffe vollständig erhalten. Andere ungesunde und schlecht verdauliche Stoffe können gar nicht erst entstehen, der Körper wird entlastet. In unseren Rezeptideen finden Sie auch einiges an F(R)ohkost.

Kleines Rohkost-Einmaleins

  • Rohes Obst und Gemüse, Nüsse und Samen strotzen nur so vor Antioxidantien, die unsere Zellen schützen. Deshalb nehmen Rohköstler das Geheimnis des Anti-Aging für sich in Anspruch.
  • Ab 41 °C wird´s kritisch, dann werden Einweißbausteine zerstört. Deshalb verlieren erhitzte Lebensmittel viele der Inhaltsstoffe, die der Körper eigentlich für die Verdauung benötigt, was die Aufnahme lebenswichtiger Baustoffe erschwert. Durchs Erhitzen sinkt die Menge der für den Organismus so wichtigen Enzyme und Vitamine außerdem immens. Beim starken Erhitzen können sogar Stoffe entstehen, die den Körper schädigen, wie z.B. Acrylamid.
  • Sanftes Erhitzen ist erlaubt. Pürierte Gemüsesuppe wird im Topf langsam auf Körpertemperatur gebracht und Obst im Backofen gedörrt.
  • Gemüse, das schwer verdaulich ist, wie Möhren oder Kohl wird gesäuert (Sauerkraut!) oder in Essig-Öl-Vinaigrette mariniert.
  • Nicht roh genießbar sind Rhabarber und Kartoffeln. Beide Gemüsesorten enthalten Oxalsäure bzw. Alkaloide, beide giftige Substanzen, die erst durch Erhitzen unschädlich gemacht werden. Süßkartoffeln dagegen sind roh genießbar und können sogar entsaftet werden.
  • Trockenfrüchte liefern Energie satt – deshalb täglich nicht mehr als eine Handvoll davon essen. Frische Früchte sind hier die bessere Alternative, da sie den Körper gleichzeitig mit Flüssigkeit versorgen.
  • Rohkost-Fans lieben Sprossen! Die kleinen Kraftpakete liefern Vitamine, Mineralien, Eiweiße, Enzyme und den Pflanzenfarbstoff Chlorophyll. Durch den Keimvorgang verdoppeln sich Kalzium- und Eisengehalt, der Vitamingehalt schießt in die Höhe, auf bis zu 500 Prozent mehr als im Samen (Vitamin B2). Vitalstoffe im Keimling können besonders gut vom Organismus genutzt werden.
  • Mit einem kleinen Sprossengarten zuhause sind Sie immer gut versorgt. Es gibt vielfältige Keimsaat von der klassischen Kresse über scharf-nussigen Sprossenbrokkoli bis zu überraschenden Mischungen und praktische Keimgeräte im A.Vogel BioSnacky®-Sortiment.Wer regelmäßig auf Rohkost setzt, ist mit einem guten Entsafter und einem Standmixer perfekt vorbereitet.
  • Auch Fans von Schokolade, Kuchen & Co. müssen nicht darben, manch Hersteller hat sich bereits auf die Produktion spezialisiert und auch die Zahl der Koch- und Backbücher mit raffinierten Rezepten steigt ständig.
  • Alternativ zum Rohkosttag können Sie natürlich auch einen Safttag einlegen. Obst- und Gemüsesäfte sowie Grüne und Rote Smoothies nicht einfach trinken, sondern genüsslich kauen. Das setzt die Verdauung in Gang, die Nährstoffe werden bestmöglich aufgenommen.                                                                                                     

Und was wollen Sie heute essen?

Smoothie SprossenGrüner Smoothie mit Sprossen: Foto: © Heike Mühldorfer

Wählen Sie aus unseren Rezeptvorschlägen einfach die aus, die ohne Erhitzen auskommen! Wie wäre es damit?

  • früh: Guten-Morgen-Energie-Salat
  • zwischendurch: Grüner Smoothie und ein paar Walnüsse
  • mittags: Rohkost mit 2 Dips
  • zwischendurch: 1 Becher Bambu® Getreidekaffee und 1 Banane
  • abends: Rotkrautsalat vor dem Schlafengehen: Fencheltee.

Alle Rezepte finden Sie hier. Und falls Sie noch nicht eingekauft haben: Nutzen Sie unsere Einkaufsliste!

Wohlfühltipp 5: Wohltuende Wärme!

Wärmen Sie sich auch am Rohkosttag innerlich mit heißem Kräutertee und Getreidekaffee. Besonders in Pausen und am Abend, wenn der Körper zur Ruhe kommt, versorgt Sie eine Tasse Ingwer-Tee mit wohliger Wärme. Dazu übergießen Sie fünf bis sechs dünne Scheiben frischen Ingwer mit kochend heißem Wasser. Kurz ziehen lassen und genießen. Ingwer wärmt und unterstützt außerdem die Verdauung.



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