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Kinder, die häufiger Fertigprodukte konsumieren, haben ein höheres Risiko, Asthma, Heuschnupfen oder ein atopisches Ekzem zu entwickeln. Dieser Zusammenhang geht aus der «International Study of Asthma and Allergies in Childhood» (ISAAC) hervor. Seit den 1990er-Jahren wurden in der weltweit größten epidemiologischen Untersuchung zu allergischen Erkrankungen im Kindesalter inzwischen etwa zwei Millionen Kinder in 106 Ländern befragt.

Besonders bei schwerem Asthma

Den Daten einer im Rahmen dieser globalen Untersuchung veröffentlichten Studie mit über einer halben Million Teilnehmer aus über 50 Ländern zufolge erkranken Kinder und Jugendliche umso eher an allergischen Erkrankungen, je weniger Obst und je mehr Fertigprodukte sie aßen. Besonders deutlich war die Assoziation bei schwerem Asthma. Das Risiko hierfür war bei Kindern (6 bis 7 Jahre) um 27 Prozent und bei Jugendlichen (13 bis 14 Jahre) um 39 Prozent erhöht, wenn sie mehr als dreimal pro Woche Fastfood aßen.

Auch Ekzeme und der Schweregrad von Nasenschleimhautentzündungen erhöhten sich insgesamt bei allen Teilnehmern, unabhängig vom Geschlecht und der finanziellen Situation.

Obst kann helfen

Wer jedoch häufig Obst oder Gemüse isst, kann den negativen Effekten des Fastfood-Konsums aber entgegenwirken. Hatten die Kinder und Jugendlichen mindestens drei Mal in der Woche oder häufiger zusätzlich zum Fastfood Obst gegessen, verringerte sich die Schwere der Symptome bei den Jugendlichen um 11 und bei den Kindern um 14 Prozent. Möglicherweise helfen die Antioxidantien dabei, die negativen Wirkungen des Fastfoods auszugleichen.

Quellen: pharmazeutische-zeitung.de/aerztezeitung.de/scinexx.de
Letztes Update: 9.4.2013

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