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Langsames Essen senkt Diabetes-Risiko

Menschen, die Mahlzeiten rasch essen, erkranken mehr als doppelt so häufig an Typ-2-Diabetes als diejenigen, die sich Zeit zum Essen nehmen. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, deren Ergebnisse kürzlich auf einem internationalen Kongress für Endokrinologie  (Lehre von den Hormonen) vorgestellt wurden.


Für die Studie wurden 234 neu an Typ-2-Diabetes erkrankte Personen zu möglichen Risikofaktoren in der Vergangenheit befragt, die zu der Entstehung der Erkrankung beigetragen haben könnten.

Unter Berücksichtigung möglicher Störfaktoren wie familiäre Disposition, Bildung, körperliche Aktivität, BMI, Taillenumfang etc. zeigte sich, dass  Personen, die ihr Essverhalten als eher schnell beschrieben, ein zweieinhalbfach erhöhtes Risiko für einen Typ-2-Diabetes hatten. Diese Personengruppe wies zudem einen deutlich höheren BMI sowie ein vergleichsweise niedrigeres Bildungsniveau auf.

Langsames Essen führt bekanntlich zu einem schneller eintretenden Sättigungsgefühl, so dass das Signal zum Aufhören früher eintritt. Langes Kauen – von Alfred Vogel schon immer empfohlen! – sorgt für eine stärkere Zerkleinerung der Nahrung und trägt damit zu einer besseren Verdauung bei.

Quelle: Science Daily/CR

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