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Alfalfasprossen (Luzerne)

Vitalstoffwunder mit viel Chlorophyll

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Das arabische Wort Alfalfa bedeutet «gute Nahrung». Mit ihrem mild-würzigen Geschmack gehören die knackigen Alfalfa-Sprossen auch zu den Lieblingen der westlichen Küche. Mehr über Herkunft, Aufzucht und Verwendung der Alfalfa-Samen und -Sprossen.

Heike Mühldorfer 8.16

Alfalfa liefert nach sieben Tagen Keimzeit alle acht essenziellen Aminosäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente satt. Alfalfa-Keimlinge gehören mit ihrem mild-nussigen Geschmack zu den beliebtesten Sprossensorten, sind sehr leicht zu ziehen und obendrein extrem wertvoll.

Denn das Mikrogrün punktet außerdem mit einem hohen Gehalt an Vitamin C, sekundären Pflanzenstoffen und Chlorophyll. Den in den Sprossen enthaltenen Saponinen wird daneben eine positive Wirkung auf den Cholesterinhaushalt zugeschrieben.

1. Wo kommt Alfalfa her?

Alfalfa oder Luzerne (Medicago sativa), wie die Pflanze auch genannt wird, gehört im arabischen Raum schon seit dem 6. Jahrhundert n.Chr. zu den besonders wertvollen Futterpflanzen. Ihre sehr langen und verzweigten Wurzeln lassen sie auch bei Trockenheit überleben und sorgen für einen hohen Mineralstoffgehalt in der Pflanze. So erklärt sich auch der Name Alfalfa aus dem Arabischen, es heißt übersetzt „gutes Futter“.

Über Spanien bzw. Italien gelangte die Pflanze nach Amerika und in unsere Regionen. Botanisch gesehen gehört die Luzerne zu den Schmetterlingsblütlern und damit zur Familie der Hülsenfrüchte, die für ihren hohen Eiweißgehalt geschätzt wird. Als Gründünger versorgen sie den Boden mit Stickstoff. Und auch als Keimlinge gehört Alfalfa zu den nährstoffreichsten Pflanzen.

2. Warum sind Alfalfa-Sprossen so wertvoll?

Alfalfa liefert wie alle Keimlinge viel Eiweiß und deckt mit acht lebenswichtigen Aminosäuren die komplette Riege ab. Die sehr gute biologische Wertigkeit des Mikrogrüns bedingt auch der hohe Gehalt an Mineralstoffen: Calcium und Phosphor in einem ausgewogenen Verhältnis (gut für die Knochen), Kalium, Magnesium und Selen. Die Sprossen liefern aber auch alle wichtigen Vitamine A, B1, B2, B3, B6, B12, C und K (Blutgerinnung). Bei der Ausbildung der kleinen grünen Blättchen bildet sich Chlorophyll, dem eine positive Wirkung auf das Immunsystem zugeschrieben wird. Den in ihnen enthaltenen Saponinen wiederum wird eine cholesterinsenkende Wirkung attestiert, da sie die Cholesterin-Absorption aus dem Dünndarm hemmen. Auch die Traditionelle Chinesische Medizin setzt auf die Keimlinge der Luzerne, z.B. bei Schwellungen und Problemen mit Wassereinlagerungen.

3. Wie kann ich Alfalfa-Sprossen selber ziehen?

Alfalfa eignet sich – wie Rotklee oder Radieschen – idealerweise für Einsteiger, weil die Samen völlig unkompliziert zu behandeln sind. Zuerst sollen sie vier bis sechs Stunden weichen – Voraussetzung für eine hohe Keimrate und gleichmäßige Keimung. Danach kommen die Samen in ein Keimglas oder direkt ins Keimgerät.

3 EL Samen ergeben 2 Tassen Sprossen – das heißt die feinen Samen vergrößern ihr Volumen beträchtlich, nämlich um das Acht- bis Zwölffache. Alfalfa-Sprossen keimen am besten im Licht und sollten deshalb hell stehen, jedoch ohne direkte Sonnenstrahlung. Während der Keimzeit genügt es, die Sprossen 2-3 Mal täglich mit Wasser zu besprühen oder zu wässern und abtropfen zu lassen.

Auch Alfalfa bildet – wie Brokkoli – anfangs feine Faserwürzelchen, die eventuell mit Schimmel verwechselt werden können. Alfala keimt bei einer Temperatur von 18-22°C mindestens 6-8 Tage. Als Mikrogrün kann Alfalfa noch vier bis fünf weitere Tage genossen werden.

4. Was hat es mit Canavanin auf sich?

Licht und Platz sind auch deshalb wichtig, damit der in den Samen enthaltene natürliche Schutzstoff Canavanin abgebaut wird. Canavanin wirkt nur in sehr hohen Konzentrationen giftig und wird im Lauf der Keimung unter Lichteinfluss auf geringe Mengen reduziert oder komplett abgebaut. Deshalb kann Alfalfa als Mikrogrün bedenkenlos verzehrt werden.

5. Wie schmecken Alfalfa-Keimlinge?

Alfalfa-Sprossen schmecken sehr mild und leicht nussig. Sie sind Allrounder, die – ähnlich wie Rotklee – zu sehr vielen Gerichten passen. Im Salat oder Smoothie, in Sommerrollen oder im Dip, auf Toast oder als Topping und natürlich einfach so gesnackt – als superfrisches Mikrogrün bringt Alfalfa eine knackige Komponente in jeden Speiseplan.

Hinweis
Wir möchten darauf Hinweisen, dass sich die hier publizierten Daten nicht auf unser Sprossen-Sortiment beziehen, sondern aus der Forschungsliteratur entnommen sind.

Quelle: Nährwertrechner

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