A.Vogel Blog

Rotklee Sprossen

Sanftes Wohlfühl-Food von der Fensterbank

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Rotklee-Keimlinge sind reich an Eiweiß und Vitalstoffen wie Isoflavonen. Rotklee-Sprossen schmecken leicht nussig und harmonieren mit vielen verschiedenen Gerichten.

Heike Mühldorfer 8.2016

Rotklee-Sprossen

 

Der Rotklee ist ein mildes Multitalent in puncto Wohlbefinden. Nach 3 bis 5 Tagen sind zarte Sprossen fertig zum Verzehr. Ab Tag 7 entfaltet sich etwa eine Woche lang feines Mikrogrün. Rotklee-Keimlinge sind reich an Vitalstoffen, besonders an Isoflavonen. Sie sollen das Wohlbefinden fördern und sogar bei Wechseljahresbeschwerden helfen. Außerdem enthalten Rotklee-Keimlinge die Zellschutz-Vitamine C und E, zahlreiche Mineralstoffe und ätherische Öle mit antiseptischer Wirkung.

Wo kommt der Rotklee her?

Der Rotklee, auch Wiesenklee, Roter Steinklee oder Futterklee genannt, ist ein Schmetterlingsblütler. In Europa baut man ihn wegen seines hohen Eiweißgehalts seit rund 1.000 Jahren als Futterpflanze an. Die kugeligen roten Blüten und die dreiblättrigen, im Glücksfall vierblättrigen Kleeblätter prägen das Bild sommerlicher Wiesen bis hinauf in höhere Lagen der Alpen. Bestimmte Mikroorganismen, die sich an den Wurzeln des Klees ansiedeln, binden Stickstoff. Deshalb wird die Pflanze auch zur Gründüngung angebaut. Hummeln lieben den süßen Nektar des Rotklees. Speziell für die Imkerei hat man Sorten mit kleineren Blüten gezüchtet, damit der Nektar auch für Bienen erreichbar ist. Bei A.Vogel gibt es Rotkleesaat entweder einzeln oder in Mischungen.

Warum sind Rotklee-Sprossen so wertvoll?

Rotklee-Sprossen enthalten die Isoflavone Daidzein, Genistein, Formononetin und Biochanin A. Isoflavone sind Phytohormone, die bis zu einem gewissen Grad auch Körperfunktionen regulieren können*. In Mitteleuropa ist der Rotklee die Pflanze mit dem höchsten Gehalt an Isoflavonen, vergleichbar mit der asiatischen Sojabohne. Wohl deshalb wird der Rotklee in der Naturheilkunde seit Jahrhunderten verabreicht – zum Beispiel zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden. Die Zellschutzvitamine C und E, B-Vitamine sowie entzündungshemmende Gerbstoffe und ätherische Ölen tragen zum allgemeinen Wohlbefinden bei.

*Quelle: www.test.de

Wie kann ich Rotklee-Sprossen selber ziehen?

Der unkomplizierte Rotklee ist ideal für Keim-Anfänger. Er keimt im Dunkeln, sollte also in der Anfangszeit nicht zu viel Licht abbekommen. Man weicht einen Esslöffel Samen acht bis zwölf Stunden in Wasser ein. Dann gibt man sie in ein Keimgerät und wässert und spült sie 2- bis 3-mal täglich. Nach drei bis sechs Tagen sind die zarten Sprossen essbar. Danach entwickeln sie die kleinen Blättchen, das Mikrogrün, das sich noch etwa eine Woche lang zum Verzehr ernten lässt.

Ist Rotklee eher etwas für Frauen?

Nein. Der Gehalt ist längst nicht so hoch wie bei Extrakten, die als Nahrungsergänzung auf dem Markt sind.

Wie schmecken Rotklee-Keimlinge?

Rotklee-Keimlinge schmecken sehr mild-nussig und harmonieren – ähnlich wie Alfalfa-Sprossen – mit sehr vielen Gerichten. Als frische, dekorative Komponente in Wraps oder Sandwiches kommen sie ebenso gut zur Geltung wie als Topping über Salaten, Fleisch oder Meeresfrüchten. Man sollte sie allerdings nicht erhitzen – dafür sind sie einfach zu zart.

Hinweis
Wir möchten darauf Hinweisen, dass sich die hier publizierten Daten nicht auf unser Sprossen-Sortiment beziehen, sondern aus der Forschungsliteratur entnommen sind.
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