A.Vogel Blog

Tipps & Tricks fürs Sprossenziehen

Probleme, Tipps und Informationen

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Bei der Keimung handelt es sich um einen natürlichen Lebensprozess, der von Feuchtigkeit sowie Licht und Luftzufuhr abhängig ist. Nicht zuwenig und nicht zuviel lautet die Devise.

Beginnen Sie mit Samensorten, welche problemlos keimen wie Mungbohne, Kresse, Alfalfa oder Radieschen. Am einfachsten keimt es sich mit einem Original BioSnacky® Keimglas, welches in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist.

Samen keimen nicht, wenn.....

die Samen zu dicht liegen, die Samen nicht sorgfältig genug oder zuviel gewässert wurden, die Umgebungstemperatur beim Keimen zu niedrig oder zu hoch ist (ideale Temperatur 18-22° Grad), nicht spezielle, hoch keimfähige Original bioSnacky® Keimsaaten verwendet wurden. Bei ungünstigen Pflanzenbedingungen (wie z.B. Staunässe, zuviel oder zu wenig Wasser, falsche Temperatur und Lichtverhältnisse etc.) kann es zu einer Schimmelbildung kommen. Der Schimmel riecht modrig und darf aber nicht mit den feinen Faserwürzelchen einiger Sorten verwechselt werden. 

Grundsätzliches Vorgehen:

Samen nie mit den Händen berühren (Verkeimung). Samen mit Hilfe eines Küchensiebes unter fliessendem Wasser gut spülen. Je nach Keimmethode und Samensorte 4-12 Stunden einweichen oder aber die Samen direkt im Keimgerät verteilen. Je nach Samensorte ein bis mehrmals pro Tag wässern. Ein heller, nicht der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzter Platz in Fensternähe bietet die ideale Lebensbedingung. Ernte zwischen dem 3. und 8. Tag.

Schimmel

Der größte Feind der Keimlinge ist der Schimmelpilz. Bei ungenügender Samenqualität, zu hohen Zimmertemperaturen oder zu feuchtem Keimklima sowie bei schlechter Belüftung kann es zu Schimmelbefall kommen. Dies ist kein Grund zur Resignation. Beachten Sie folgende Punkte: Halten Sie die Gerätschaften, welche mit den Keimlingen in Berührung kommen, hygienisch sauber. Ein Zuviel an Wasser ist ebenso schädlich wie ein Zuwenig.

Kresse

Schleimbildende Samen (Kresse) nur einmal kurz wässern, und anschließend nur noch mit einem Wassersprüher bei Bedarf benetzen. Auf gute Belüftung achten. Keimschalen und Deckel der Geräte u. U. mehrmals täglich einige Zeit vom Stapel nehmen, damit genügend Frischluft gewährleistet ist. Die Zimmertemperatur sollte nicht mehr als 22° Grad betragen. Nur keimfähige Samen verwenden. Nicht keimende oder beschädigte Samen vorsichtig mit einem Löffel entfernen.

Zusätzlich zur Vermeidung von Schimmelbefall einige Radieschensamen beifügen. Riechen die Samen modrig-faulig, waren sie zu nass. Wegwerfen und das Keimgerät mit Essigwasser reinigen und gut trocknen lassen.

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