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Ein Baby und ein Haustier?


Sobald der Nachwuchs ins Haus steht, werden häufig Hunde und Katzen aus den eigenen vier Wänden verbannt, da viele Erwachsene immer noch der Meinung sind, dass Tierhaare der Allergieauslöser Nummer eins sind. Fakt ist jedoch, dass die allergieauslösende Wirkung von Tieren in der Vergangenheit oftmals überschätzt wurde.

Positive Wirkung bei Asthmarisiko

Allergologen gingen lange Zeit davon aus, dass bestimmte Eiweiße der Tiere - besonders Haare und Hautschuppen - bei den Kindern allergische Reaktionen in Form von Bindehautentzündungen, Atemwegsbeschwerden bis hin zum Asthma auslösen. Daher wurde angehenden Eltern oft nahegelegt, sich von ihrem Haustier zu trennen, ehe der Nachwuchs auf die Welt kommt.

Studienergebnisse aus den Vereinigten Staaten relativieren diese These zum Teil: Danach wird das Allergierisiko durch einen bereits im ersten Lebensjahr bestehenden Kind-Tier-Kontakt um bis zu 50 Prozent reduziert. Eine französische Studie belegt, dass Asthmapatienten, die als Kinder mit Haustieren aufgewachsen sind - besonders von frühester Kindheit an - erheblich seltener positiv auf Tierallergene reagieren. Vermutet wird, dass der frühe Kontakt des menschlichen Immunsystems mit dem potentiellen Allergieauslöser «Tier» einer späteren Allergie tatsächlich vorbeugt.

Gut erzogen

Um Kind und Haustier ein gemeinsames Leben zu ermöglichen, müssen beide lernen miteinander auszukommen. Hunde sind sehr intelligent und können unter fachgerechter Anweisung mit wenig Aufwand zu gehorsamen Mitbewohnern erzogen werden. Auch Hunde, die nicht von Natur aus kinderlieb sind, können lernen, Babys und Kleinkinder als ranghöhere Wesen zu akzeptieren. So verläuft das Zusammenleben von Tier und Mensch zumeist harmonisch und friedlich.

Stellen Sie Regeln auf

Auch Katzen können Regeln lernen. So hat ein Vierbeiner nichts am oder auf dem Tisch verloren, wenn dort Lebensmittel stehen. Auch die Schlafplätze von Mensch und Tier sollten in jedem Fall getrennt bleiben. Ein gesundes Tier überträgt keine Krankheiten, darum ist der regelmäßige Gang zum Tierarzt obligatorisch.

Auch Meerschweinchen, Hamster oder Ziervögel können Krankheiten haben, die auf Menschen übergehen. Vor allem wenn die Kinder im Krabbel- und «Ich-stecke-alles-in-den-Mund»-Alter sind, sind für Hund und Katz' Wurmkuren und Flohbekämpfungsmittel, die mit dem Futter gegeben werden können, alle vier bis sechs Wochen anzuraten.

Die wichtigste Regel, die Eltern einhalten müssen, ist: Lassen Sie nie ein kleines Kind mit dem Tier alleine. Einerseits um das Kind vor Verletzungen durch das Tier – andererseits um das Tier vor allzu unbekümmerten und nicht tiergerechten Umgang durch das Kleinkind zu schützen.

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