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Haustiere wirken beruhigend

In Deutschland leben rund 27 Millionen Tiere in Privathaushalten. Das sind Haustiere in fast jedem zweiten Haushalt. Trotzdem ist die Haustierhaltung eher rückläufig, und dabei kann sie doch so gewinnbringend für die Gesundheit sein. 

Dass das Zusammenleben mit Tieren gut tut, wissen die Haustierbesitzer. Haustiere steigern die Lebensqualität von Menschen, mindern Stress und halten gesund, das belegen zahlreiche Studien. Dem Gesang des Kanarienvogels lauschen, der Katze beim Spielen zusehen oder mit dem Hund spazierengehen – das alles hilft Menschen ihre Alltagsorgen zu vergessen und zu entspannen. Dass diese Verminderung von Stress sogar messbar ist, zeigt eine Studie: Im Vergleich ist der Blutdruck von Heimtierhaltern niedriger als bei anderen Menschen.

Tierhalter fühlen sich gebraucht

Sogar das Versorgen von Tieren betrachten Halter meist als sinnvolle Beschäftigung, berichtet das Robert-Koch-Institut (RKI), das die Chancen und Risiken der Heimtierhaltung untersucht hat. Menschen erlebten dabei das Gefühl gebraucht zu werden. Im Umgang mit dem Tier werden pflegerische Fähigkeiten entwickelt und geübt, dies stärke Selbstvertrauen und Selbstachtung. Ein weiterer positiver Aspekt: Heimtierbesitzer achteten mehr auf ihre Bedürfnisse und sorgten auch für sich selbst besser als Menschen ohne Tiere.

«Kontaktbörse» Haustier

Für viele Halter hat ihr Haustier den Status eines Familienmitgliedes. Sie kümmern sich nicht nur um das Tier, sondern reden auch mit ihm. So ergab z.B. eine Befragung von 120 Hundebesitzern über 60 Jahren, dass 25% ihrem Vierbeiner Sorgen und Probleme erzählten, mehr als die Hälfte sprach regelmäßig mit ihren Hunden. Das Robert-Koch-Institut beurteilt dieses Verhalten sehr positiv: "Diese Form der Kommunikation stellt eine Alternative zu Selbstgesprächen dar und unterstützt das Ausbilden bzw. Ändern der eigenen Meinung und das Lösen von z.B. zwischenmenschlichen Problemen."

Doch Hund, Katze & Co. helfen nicht nur, Alleinsein zu überwinden: Sie erleichtern auch den Kontakt zu anderen Menschen. In einer Befragung berichteten 40% der Hundehalter und 46% der Katzenbesitzer, dass ihre Sozialkontakte nach der Anschaffung des Tieres deutlich zugenommen hätten. Tiere bieten Gesprächsstoff - und mehr: Hunde sind ideale Wegbereiter für einen Flirt, hat das Rheingold-Institut herausgefunden. Sie gehen unbefangen auf andere Menschen zu und sorgen für eine lockere Gesprächsatmosphäre.

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