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Hunde, Katzen & Co.

Tierische Helfer im Einsatz

Es muss ja nicht immer gleich eine kostspielige spezielle Therapie mit exotischen Tieren sein. Bereits Haustiere haben einen positiven Effekt auf die menschliche Psyche und Gesundheit. Als Hauptgrund für dieses Phänomen wird von Psychologen und Verhaltensforschern angenommen, dass Menschen sich durch ihre Tiere angenommen und akzeptiert fühlen. Die Bande zwischen Mensch und Tier können etwas ganz Besonderes sein und bedürfen ihrer ganz eigenen, speziellen Art der Kommunikation.

Wer eine Beziehung zu Tieren aufbaut, kommuniziert intuitiv in deren Sprache. Da diese Kommunikation hauptsächlich auf Körperkontakt und Körpersprache beruht, erfahren diese Menschen nicht nur eine tiefere Kommunikationsebene. Sie machen zudem die befreiende und wohltuende Erfahrung, dass es bei dieser Art der Kommunikation nicht zu Missverständnissen, unausgesprochenem Spott, Lügen oder gar Vorwürfen kommt. Bekannt ist, dass Patienten, die einen Herzinfarkt erlitten, das erste Jahr nach dem Infarkt häufiger überleben, sofern sie Haustierbesitzer sind, egal ob es sich dabei um Hund, Katze, Vogel, Hamster oder Fisch handelt.

Hunde helfen Behinderten

Auf unseren Straßen kann man sie ab und zu sehen: Blindenhunde, die ihre blinden Besitzer bei der Orientierung unterwegs unterstützen Sie führen sie sicher durch die Straßen und warnen vor nahenden Gefahren. Es gibt auch speziell ausgebildete Behindertenhunde, die z.B. Rollstuhlfahrern den Alltag erleichtern. Sie lernen Licht an- und auszuschalten, Türen zu öffnen, Packungen aus dem Supermarktregal zu angeln und vieles, vieles mehr. Behinderten- und Blindenhunde sind durch ihre ausgeprägten Fähigkeiten unersetzliche Begleiter und schenken ihren Besitzern ein grosses Stück verloren geglaubte Lebensqualität zurück.

Senioren und ihre Tiere

Gerade ältere Menschen, die schon pensioniert sind und nicht mehr ihrer gewohnten - womöglich jahrzehntelang gleichen - Arbeit nachgehen können, werden leicht schwermütig. Besonders, wenn sie bereits ihren Lebenspartner verloren haben, fühlen sie sich häufig unnütz. Sie haben das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, und ziehen sich aus sozialen Kontakten zurück. Ein Haustier kann ihnen helfen, wieder mehr Freude am Leben zu empfinden. Sie können sich um ein Wesen kümmern, das ihnen gleichzeitig Gesellschaft leistet und Wärme und Liebe entgegenbringt. Sie können sich mit ihrem Liebling sogar «unterhalten». Alte Menschen mit Haustieren erfahren nachweislich eine höhere Lebensqualität. Sie nehmen weniger Medikamente ein und bleiben lange aktiv.

Nutzen für die Gesundheit

Der Kontakt mit Tieren verhilft unserer körperlichen Gesundheit auch auf indirekter Weise auf die Sprünge. Wer mit einem Hund lebt, egal ob in einem Haus mit Garten oder in einer 3-Zimmer-Wohnung, muss regelmäßig mindestens zweimal am Tag mit dem Vierbeiner spazieren gehen. Je nach Größe und Rasse sollte so ein Marsch zwischen einer halben und zweieinhalb Stunden dauern. Ebenso förderlich kann Reiten im Freien sein. Die Bewegung an der frischen Luft in Harmonie mit dem Pferd nützt der Gesundheit und dem seelischen Gleichgewicht. Die Bewegung mit Ihrem vierbeinigen Liebling bei Wind und Wetter stärkt nicht nur Ihre Ausdauer. Sie fördert die körpereigenen Abwehrkräfte für den unausweichlichen Angriff winterlicher Erkältungsviren, Ihre allgemeine Fitness und auch Ihre gute Laune.

Tiere und ihre positiven Wirkungen auf Senioren

Tierbesuchsdienste in Einrichtungen der Altenpflege können sich positiv auf das Orientierungsvermögen und die Gedächtnisleistungen von älteren Menschen u.a. von Demenzerkrankten auswirken und das allgemeine Wohlbefinden der Senioren verbessern. Sie wirken sich zudem entlastend auf das Pflegeheimpersonal aus. Das sind einige der Ergebnisse einer bundesweit einmaligen Studie zu «Kleintieren in Altenheimen», die an der Universität Bremen vorgestellt wurde.

Tierische Türöffner und Eisbrecher

Kleintiere, wie Meerschweinchen und Kaninchen, haben ausserdem eine «Türöffner- oder Eisbrecher»-Funktion und können so Isolation und Rückzug von Senioren verringern. Denn gerade alte Menschen leiden oft unter einem Mangel an Zuwendung und benötigen besondere Aufmerksamkeit. Es ist wichtig, auch im Bereich der Altenpflege neue Wege zu gehen. Bereits in vielen Pflege- und Altenheimen bekommen die Bewohner Besuch von tierischen Unterhaltern. Unter der Betreuung einer Therapeutin können die Senioren beispielsweise Meerschweinchen, Kaninchen oder Hunde etc. füttern und streicheln.

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