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Venenbeschwerden behandeln

In den vergangenen Jahrhunderten wurde die pflanzenmedizinische Tradition vor allem in den Klöstern gepflegt. Vielerorts gab es Kräuter- und Heilpflanzengärten und ab dem 15. Jahrhundert begann die Blütezeit der Kräuterbücher, deren Autoren oft botanisch und medizinisch gebildete Mönche waren.

Auch die Frauen standen nicht abseits. So erwarb sich beispielsweise die Äbtissin Hildegard von Bingen grosse Verdienste um die Heilpflanzenkunde.

Lesen Sie hier eine Auswahl von Rezepten mit Tradition aus dem "A.Vogel Venen-Buch" (vergriffen).

       

Kräuterteemischung "Rosskastanienblüten"


  • VierTeile Rosskastanienblüten
  • Drei Teile Schafgarbe
  • Drei Teile Zinnkraut
  • Zwei Teile Knoterich
  • Zwei Teile Rosmarin
  • Ein Teil Hirtentäschel
  • Ein Teil Taubnessel


Einen Teelöffel der Mischung mit einer Tasse kochendem Wasser übergiessen, fünf bis zehn Minuten ziehen lassen.


Kräuterteemischung "Birkenblätter"


Zu gleichen Teilen:

  • Birkenblätter
  • Brennnessel
  • Goldrute
  • Steinklee
  • Ackerschachtelhalm
  • Mariendistelsamen


Einen Teelöffel der Mischung mit 1/4 l Wasser überbrühen, zehn Minuten ziehen lassen, abseihen, dreimal täglich eine Tasse trinken.


Kräuterteemischung "Arnikablüten"


  • 10 g Arnikablüten
  • 20 g Honigkleekraut
  • 30 g Rosskastanienbluten
  • 20 g Schafgarbenkraut
  • 20 g Weissdornkraut

Ein Teelöffel der Mischung reicht für eine Tasse Wasser. Mit nicht mehr kochendem Wasser überbrühen, fünf Minuten ziehen lassen. Mit Steviakraut süssen, trinken. Zwei bis drei Monate lang täglich zwei bis drei Tassen davon trinken.


Venen-Emulsion


Emulsionen selbst herzustellen, erfordert recht viel Aufwand. Im Handel gibt es viele gute Präparate. die leicht einzureiben sind und deren Wirkung  nachgewiesen ist. Zum Ausprobieren hier ein Rezept aus alter Zeit:


  • 100 g Emulsion benötigen:
  • 10 ml Mäusedorntinktur
  • 10 ml Rosskastanientinktur
  • 5 ml Arnikatinktur
  • 5 ml Hamamelistinktur
  • 5 ml Ringelblumentinktur

Alles mit einer Grundemulsion (Apotheken und Drogerien) vermischen und zwei- bis dreimal taglich auf die schmerzende Stelle auftragen.


Umschlag mit Zinnkraut


Einen Esslöffel voll Zinnkraut in ¼ Wasser abkochen, dann abseihen. Ein Leinentuch damit tränken und als Umschlag verwenden.


Kräuter-Umschlag


Zu gleichen Teilen:


  • Arnika
  • Johanniskraut
  • Kamille
  • Odermennig
  • Ringelblumen und
  • Zinnkraut

Einen Esslöffel voll mit 1/4 1 kochendem Wasser aufbrühen, eine halbe Stunde lang ziehen lassen, für Umschläge verwenden.


Heilerde- und Quark-Wickel


Heilerde oder Lehm mit Wasser zu einem dickflüssigen Brei anrühren. Die Paste entweder direkt oder indirekt auf die Haut auftragen. Als etwa drei Millimeter dicke Schicht direkt auf die Haut streichen oder den Brei zuerst auf ein Tuch oder Haushaltpapier geben, dann auf den Unterschenkel legen und mit einem luftdurchlässigen Stoff (Leinen oder Baumwolle) abdecken.

Den Quark mit einem Haushaltpapier auf die Haut legen.             

Die Wickel sollten täglich ein- bis zweimal, in akuten Fällen mehrmals gewechselt werden. Nach einer halben Stunde lässt die kühlende Wirkung nach. Verbleibende Lehm- oder Ouarkreste lassen sich leicht mit Wasser abspülen.


Kastanienwein


Als Likör getrunken, wohl mehr als nur eine Medizin.


  • 1 Flasche Rotwein
  • 8 EL Rosskastanienrinde
  • 3 EL Efeublätter
  • 2 EL Blutweiderich
  • 50 ml Alkohol (70%)

Zwei Wochen lang ansetzen, dann abseihen, zweimal täglich ein Likörglas trinken.


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