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Hitzewallungen - Schweißausbrüche

Was tun bei Hitzewallungen?

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Mehr Informationen zu Symptomen und Ursachen sowie drüber, was Frauen gegen Hitzewallungen bzw. Schweißausbrüche tun können und was die Naturheilkunde rät.

Beschwerden

Es beginnt meist im Brustbereich. Die Haut rötet sich und fühlt sich heiss an. Dann steigt die Hitze in den Kopf und erfasst den ganzen Körper. Der Schweiss bricht aus, aus allen Poren. Nur um einen daraufhin frösteln zu lassen. Vor allem nachts, wenn das ganze Nachthemd und Bettzeug vollgeschwitzt wurden.

Erneut einschlafen? Keine Chance...

Die meisten Frauen um die 50 erleben dies mehrmals täglich, bis zu 30 Sekunden oder sogar 4 Minuten lang. Und zwar über Jahre hinweg.

Was steckt dahinter?

Weil die Hormonproduktion allmählich eingestellt wird, entsteht ein Östrogenmangel. Die Schwankungen im Hormonspiegel führen dazu, dass das Temperatursteuerungs- Zentrum im Gehirn Fehlsignale erhält. Der Körper nimmt dabei eine scheinbare Überhitzung wahr. Die Durchblutung wird gesteigert, ein Schweissausbruch soll den Körper abkühlen – was häufig darin endet, dass es einen nach einer Hitzewallung friert. Darüber hinaus schüttet der Körper Adrenalin aus. Dieses Stresshormon dient zwar der schnelleren Abkühlung, sorgt nebenbei aber für Aufregung und Reizbarkeit.

Behandlung ja – bloß womit?

Zur Linderung von Wechseljahrbeschwerden steht die synthetische Hormonersatztherapie zur Verfügung. Diese ist zwar wirksam, wird aber eher bei schweren Symptomen empfohlen. Da der hormonelle Abbau ein ganz natürlicher Prozess ist, bevorzugen inzwischen zahlreiche Frauen eine sanfte, pflanzliche Methode, die den Körper bei der Umstellung unterstützt.

90% der Gynäkologen verschreiben regelmäßig Arzneimittel aus der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie). Die positive Wirkung der frischen Salbeiblätter bei übermäßigem Schwitzen ist seit langer Zeit bekannt, die Phytotherapie hat die positive Wirkung während den Wechseljahren jetzt wieder entdeckt.

A.Vogel rät

  • •Tragen Sie jeweils mehrere Kleidungsschichten aus natürlichen Fasern, um bei Wärmegefühl einzelne Schichten ablegen und wieder anziehen zu können. Dasselbe Schichten-Prinzip empfiehlt sich für die Bettdecke.
  • •Legen Sie eine Kühlpackung unters Kopfkissen. Indem Sie das Kissen nachts immer wieder umdrehen, so haben Sie stets eine kühle Oberfläche.
  • •Bewegen Sie sich an der frischen Luft, das macht den Körper weniger anfällig auf Hitzewallungen.
  • •Durch Wechselduschen und Gymnastik werden Herz und Kreislauf positiv beeinflusst.
  • •Ernähren Sie sich überwiegend von Vollkornprodukten und östrogenreichem Gemüse wie Soja, Linsen, Erbsen, Bohnen sowie Alfalfa-Sprossen.
  • •Vermeiden Sie scharfes Essen, Alkohol, Koffein und Zigaretten.

 

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