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Häufige Fragen

Fragen zu Zecken, Borreliose und FSME


Wann und wo stechen Zecken zu? Wie entferne ich Zecken richtig? Gint es eine natürliche Borreliose-Therapie? Und viele weitere Fragen..


Wann stechen Zecken zu?


Wann stechen Zecken zu? Forscher des Instituts für Experimentelle Ökologie der Universität Ulm fanden nach Feldversuchen jeweils zwischen Juni und August sowie dem Abgleich mit Wetterdaten heraus, dass nach harten Wintern wie in den Jahren 2009 und 2010 die Zeckenpopulation geringer ausfalle als nach milden Wintern wie beispielsweise 2008. Die Zeckensaison dauert vom Frühjahr bis in den Spätherbst. Sobald das Thermometer 7 Grad erreicht, können Zecken aktiv werden.

Wo gibt es Zecken?


Zecken leben im hohen Gras, in Büschen, Hecken und Wäldern. FSME ist in Deutschland hauptsächlich in Bayern, Baden-Württemberg, im Süden Hessens sowie in Teilen von Rheinland-Pfalz und Thüringen verbreitet.

Wie erkenne ich, ob mich eine Zecke gestochen hat?


Das bekannteste Zeichen für einen Zeckenstich ist eine ringförmige Hautrötung um die Einstichstelle (Erythema migrans). Sie ist das Zeichen für eine Infektion mit Borrelien. Bei einer FSME-Infektion tritt sie nicht auf. Ansonsten sind es Krankheitssymptome, die auf einen Zeckenstich hinweisen können. Z. B. Müdigkeit, Fieber, Kopfschmerzen sowie andere grippeähnliche Symptome.

Wohin stechen Zecken am liebsten?


Zecken stechen laut der bundesweite Studie der Baxter Deutschland GmbH bevorzugt in die Kniekehle. Insgesamt sind Zeckenstiche aber eher an der Vorderseite des Körpers zu finden als an der Rückseite, besonders in der Bauchgegend. Männer sind statistisch gesehen häufiger von Zeckenstichen betroffen als Frauen. Im Vergleich zu Erwachsenen werden Kinder oft in den Kopfbereich gestochen; die Forscher vermuten, dass das am größeren Verhältnis von Kopf zum restlichen Körper liegen könnte. Dünne, warme, feuchte und gut durchblutete Hautregionen wie Kniekehlen, Hals, Nacken und Achselhöhlen haben die Zecken am liebsten.

Welche Krankheiten übertragen Zecken?


Sie können zwei gefährliche Krankheiten übertragen, die Hirnhautentzündung FSME und die Borreliose. Während FSME durch Vieren hervorgerufen wird, sind Bakterien die Erreger der Borreliose. Eine Impfung gibt es nur gegen FSME - nicht gegen Boreliose.

Was mögen Zecken gar nicht?


Zecken mögen keine Sprays oder Lotionen, die ätherische Öle aus Anis, Lavendel, Rosmarin, Teebaum, Citronella oder Patschuli enthalten, denn das irritiert und vertreibt die Insekten. Diese Mittel müssen jedoch stündlich aufgetragen werden, um ihre Wirkung voll zu entfalten.

Wie entferne ich eine Zecke richtig?


Nicht lange Zeit lassen, sondern die Zecke möglichst bald entfernen. Denn für die Übertragung von Lyme-Borreliose gilt: Je länger die Zecke festgesaugt bleibt, desto größer das Infektionsrisiko. Auf keinen Fall Öl, Nagellack, Klebstoff oder dergleichen auf die Zecke träufeln – das erhöht nur die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihren Speichel in die Wunde abgibt (und mit ihm womöglich Krankheitserreger). Die Zecke mit einer feinen Splitterpinzette bzw. Zeckenzange knapp über der Haut greifen und langsam herausziehen. Nicht drehen! Die Zecke sollte möglichst nicht gequetscht werden, weil sie sonst erst recht Erreger in die Wunde abgibt.

Zum Video: So entfernen Sie Zecken richtig!

Was tun, wenn der Kopf der zecke abreisst?


Am besten gut beobachten, ob sich die Stelle entzündet. Falls ja, auf jeden Fall zum Arzt gehen – sind Kinder betroffen, dann lieber früher als später. Wichtig ist, dass   Sie die Stichstelle noch einige Monate beobachten. Sollte dort eine Rötung auftreten, die sich ausbreitet, könnte es eine Wanderröte sein. Dann unbedingt einen Arzt aufsuchen!

Wie schütze ich mich vor Zecken?


Kleidung: Lange Ärmel, lange Hosen und geschlossene Schuhe tragen.

Den Körper absuchen: Nach einem Ausflug Haut und Kleidung sorgfältig nach Zecken absuchen.

Zeckenschutzmittel: Für einen kurze Schutz eigenen sich Insekten abweisende Mittel. Um nicht an der von Zecken übertragenen Hirnhautentzündung (FSME) zu erkranken, ist eine Impfung der einzige Schutz.

Haustier: Ein Tier, dass sich viel im Freien aufhält, sollte ebenso sorgfältig abgesucht werden, denn oft hängen die Zecken nur im Fell und können so leicht auf den Menschen übergehen.

Gibt es eine natürliche Borrelose-Therapie?


Die Borreliose ist eine häufige Infektionskrankheit, übertragen durch Zecken. Als Therapie der Wahl gelten Antibiotika, doch garantieren diese keine Heilung. Immer mehr Betroffene suchen deshalb >> naturheilkundlichen Rat

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