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Extras > Gesunde Ernährung: Warum Diäten nichts nützen
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Warum stark kalorienreduzierte Diäten nichts
nützen
Egal ob Gemüsesuppe-Fasten,
Semmel-Diät, pastellfarbene Fertig-Drinks oder Hollywood- Kur – nach
wochenlangem heroischem Verzicht folgt der Übergang zur normalen Kost. Aber der
Körper spielt nicht mit. Man nimmt zu, obwohl man nicht übermässig viel
isst.
Der berüchtigte Jojo-Effekt ist zu erklären: In der strengen
Diätzeit hat der Körper weniger Kalorien bekommen als er für seine Gewebezellen
braucht. Was macht er? Er schaltet auf Sparflamme um. Das bedeutet, jede
zugeführte Energie (Kalorie) wird maximal ausgenützt, der ganze Stoffwechsel
«heruntergefahren». Bekommt der Körper dann wieder Nahrung, braucht der Körper
lange, um sein Notprogramm wieder abzustellen. Gnadenlos wird jede Kalorie in
Speicherfett oder Energie umgewandelt.
Deshalb können stark
kalorienreduzierte Diäten auf Dauer kein Erfolgsprogramm sein. Nebenbei bemerkt:
je strenger die Diät, um so grösser das Risiko, das normale Körperbewusstsein zu
verlieren. So laufen selbst ursprünglich übergewichtige Kinder Gefahr, nach
einer solchen Diät (ohne ärtzliche oder therapeutische Überwachung) magersüchtig
zu werden.
Erfolgversprechender sind langfristige Ernährungskonzepte mit
Vollwert-Trennkost mit mässigem Fettanteil oder nicht zu knapp bemessene Diäten,
bei denen Kalorien gezählt werden («Brigitte-Diät» u.ä.). Gesteigert werden
können Erfolg und Gesundheit durch einzelne Safttage oder häufiger eingestreute
Kurz-Kuren (z.B. A.Vogel-Kur).
Dass Bewegung und Sport einen gewichtigen
Platz dabei einnehmen, muss sicher nicht extra betont werden.
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