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Monique Senn A.Vogel
Monique Senn führt eine Natural Coaching-Praxis in Murten (CH) und ist langjährige Expertin für Essstörungen aller Art. Weitere Informationen gibt es auf ihrer Webseite. Mehr >


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Was tun bei Essstörungen?


Monique Senn ist Expertin zum Thema Essstörungen. Sie bringt jahrelange Praxiserfahrung mit. Das rührt daher, dass sie selbst vor langer Zeit einmal betroffen gewesen ist und sich seither laufend weiterbildete und auf das Gebiet der Essstörungen spezialisiert hat.

Sie ist u.a. ausgebildet in systemisch lösungsorientierter Kurzzeitberatung HFS Solothurn, dipl. Mentaltrainerin und Coach. Wir haben sie befragt:


GN: (Gesundheits-Nachrichten) Was tun Sie in Ihrer Praxis ganz konkret, um essgestörten Menschen zu helfen?

Monique Senn: Ich setze meine langjährige Praxiserfahrung, mein Verständnis und meine Einfühlsamkeit ein, welche die Basis für ein erstes Abklärungsgespräch bieten.
Die Betroffenen und deren Angehörigen spüren schnell, dass ich ihre Ängste und Probleme ernst nehme und verstehe.
Gemeinsam finden wir neue Lösungen und Bewältigungen. Mit Mentalen- und Entspannungstechniken, wie auch Motivations- und Bewegungsübungen  verbessern wir die Körperwahrnehmung und stärken das Selbstwertgefühl. Die schon vorhandenen Stärken werden gestärkt und Ressourcen neu genutzt.
Dazu kommen Ernährungstipps und viele lösungsorientierte Übungen, mit welchen ich gute Erfahrungen mache.


GN: Wie verhalten sich Eltern, Lehrer, Freunde am besten?

Monique Senn: Wenn Ihnen jemand nahe steht, bei dem Sie eine Essstörung vermuten, sprechen Sie das Problem ohne Schuldzuweisung oder Vorwürfe an. Reagiert die Person ablehnend, haben Sie Geduld und bieten Sie ein Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt an. Sammeln Sie Informationen über Essstörungen und deren Behandlungsmöglichkeiten, Kontaktadressen, Selbsthilfegruppen oder Bücher zum Thema und übergeben Sie diese der/dem Betroffenen z. B. mit den Worten: «... weil Du mir wichtig bist» oder «Das könnte Dich interessieren.» Bedenken Sie: Je früher die Behandlung einsetzt, um so besser sind die Heilungschancen. Wichtig ist auch, dass das Problem meist nicht am Essen liegt, sondern andere Ursachen hat.


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