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Die Aufbautage A.Vogel
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Fasten
Die Aufbautage

Die Regeln für die Aufbautage
1. Aufbautag
2. Aufbautag
3. Aufbautag
4. Aufbautag
Gesünder leben nach der Fastenkur


Die Aufbautage sind ein wichtiger Bestandteil Ihrer Fastenkur. Sie sollten etwa ein drittel der Zeit der reinen Fastentage dauern. Ihr Körper muss sich langsam und stufenweise an die Nahrungsaufnahme von außen gewöhnen, die Verdauungsarbeit wieder aufnehmen, Verdauungssäfte produzieren. Ein abrupter Wechsel ohne Aufbautage würde Ihr Körper mit Magenkrämpfen oder sogar Organschädigungen quittieren. In kürzester Zeit hätten Sie Ihr altes Gewicht wieder.

Die Aufbautage entscheiden wesentlich über Misserfolg oder Erfolg Ihrer Kur. Sie haben während der Aufbautage nochmals die Gelegenheit Ihre künftige Ernährungsweise zu überdenken und sich in kleinen Schritten an eine gesunde und ausgewogene Vollwertkost zu gewöhnen.

Beachten Sie bitte für die Aufbautage unbedingt folgende Regeln:
  • Trinken Sie auch in den Aufbautagen weiterhin mindestens 2-3 Liter Kräutertee, Mineralwasser, ungesüßte Gemüsesäfte aber keinen Alkohol, Kaffee oder schwarzen Tee.
  • Trinken Sie nicht während der Mahlzeiten, immer davor oder danach, um die Verdauungssäfte nicht zu verdünnen.
  • Behalten Sie während der Aufbautage Ihr morgendliches Programm mit tiefen Atemübungen und Bewegungsübungen bei geöffnetem Fenster, Trockenbürstenmassagen, kalten Waschungen bei.
  • Kauen Sie gründlich und lange.
  • Konzentrieren Sie sich auch während der Aufbautage auf die Nahrungsaufnahme ohne Ablenkungen durch Lesen, Musik, Gespräche oder Fernsehen und genießen Sie es mit all Ihren Sinnen wie Augen, Nase, Geschmack.
  • Verwenden Sie während der Aufbautage kein Salz zur Speisenzubereitung, trinken Sie auch keine salzigen Säfte, durch die Wasserbindung würde das Gewebe aufschwemmen, Ihre Geschmackszellen haben sich ohnehin während des Fastens regeneriert und sind wieder sensibilisiert für die feinen Geschmacksnuancen unserer naturbelassenen Essen Sie ballaststoffreich mit viel Rohkost, Getreideprodukten, z. B. Weizenkleie oder Leinsamen, bevorzugen Sie Fisch vor Fleisch, nehmen Sie milde und frisch zubereitete Kartoffel- und Gemüsesuppen zu sich, Milchprodukte und leicht verdauliche Lebensmittel.
  • Essen Sie während der Aufbautage in kleinen Portionen, der Magen hat sich verkleinert, Sie werden erstaunt sein, wie schnell sich ein Sättigungsgefühl bei Ihnen einstellt.
  • Lassen Sie die Nahrung und Getränke auf magenverträgliche Temperatur abkühlen.
  • Auf die Nachhilfe bei der Darmreinigung können Sie während der Aufbautage verzichten, warten Sie auf den natürlichen Stuhlgang, gegebenenfalls unterstützen Sie den Darm mit einem Trick; trinken Sie ein Glas lauwarmes Wasser oder die Flüssigkeit von 12 Stunden eingeweichtem Dörrobst, danach üben Sie sich in Geduld, sollte es zu Blähungen oder leichtem Bauchgrummeln kommen, beruhigen Sie den Darmtrakt mit Fenchel- oder Anistee.
  • Gönnen Sie sich auch während der Aufbautage weiterhin die Ruhepausen nach den Mahlzeiten, legen Sie sich ruhig eine Stunde zur Verdauung hin.
  • Meiden Sie während der Aufbautage Stress und psychische Belastungen.
  • Bewegung ohne übermäßige körperliche Anstrengung tut auch an diesen Aufbautagen gut.
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Der 1. Aufbautag
Beginnen Sie langsam wieder mit der Nahrungsaufnahme.

Der heutige Speiseplan:
Sie essen heute einen reifen, frischen Apfel zum Frühstück, den Sie gut und in kleinen Bissen kauen. Trinken Sie dazu Tee ihrer Wahl (Kräuter- oder Früchtetee), mind. zwei bis drei große Tassen.
Mittags vermischen Sie einen Naturjoghurt mit 1 EL Leinsamen und trinken Ihre drei Tassen Tee dazu. Auch zwischendurch trinken.
Am Abend trinken Sie zwei bis drei Tassen Kräutertee und dürfen nun einen Teller Gemüsesuppe essen, allerdings bis spätestens 18.00 Uhr. Ansonsten könnte Ihre Nachtruhe durch die beginnende Verdauungsarbeit gestört sein. Nehmen Sie für die Suppe bitte keine Tütensuppe oder ähnliches, sondern bereiten Sie frisch zu.

  • Zubereitung Gemüsesuppe:
    Schälen und zerkleinern Sie eine Kartoffel, eine Möhre, kleine Lauchstange, ein kleines Stück Sellerie und lassen 15 min dünsten, pürieren alles, geben einen halben TL Hefeflocken, frische oder getrocknete Kräuter wie Oregano, Petersilie, Majoran, evtl. Muskatnuss dazu und lassen es sich mit viel Ruhe und Besinnlichkeit gut schmecken.
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2. Aufbautag
Heute ist Ihr Körper noch stark mit der Umstellung beschäftigt. Essen Sie langsam, kauen gründlich, trinken Sie reichlich und ruhen sich nach den Mahlzeiten aus.

Der heutige Speiseplan:

Sie essen heute zum Frühstück eine Scheibe Knäckebrot, dünn mit Magerquark bestrichen, den Sie mit ein wenig Honig beträufeln.
Mittags bereiten Sie sich einen kleinen Rohkostsalat aus einer Tomate, Möhre, Selleriestückchen, etwas ungesalzenem Sauerkraut. Würzen Sie mit frischen Kräutern wie Petersilie, Schnittlauch, Kerbel. Wenn Sie berufstätig sind, nehmen Sie am besten die Zutaten mit zu Arbeit und richten den Salat frisch an.
Abends essen Sie wieder eine Scheibe Knäckebrot mit selbst angerichtetem Kräuterquark aus Magerquark, Petersilie, Schnittlauch, Paprikapulver.
Zwischendurch trinken Sie naturtrübe Fruchtsäfte oder Kräutertee.

Was heute sonst noch zu beachten ist:
  • Beobachten Sie heute intensiv die Veränderungen in Ihrem Organismus.
  • Es könnte sein, dass Sie einen leichten Leistungsabfall verzeichnen, das liegt an der nun ungewohnten Verdauungsarbeit.
  • Auch ist es möglich, dass frühere Befindlichkeitsstörungen auftauchen. Ein normaler Vorgang in diesen Tagen, beherzigen Sie nach der Fastenkur eine ausgewogene Ernährung- und gesunde Lebensweise, dann verschwinden diese alten Leiden. Vielleicht können Sie sogar Ihre Familie von dieser Idee überzeugen. Einer all zu schnellen Gewichtszunahme, die die Marke Ihres Wunschgewichts übersteigt, können Sie mit vernünftiger und gesundheitsbewusster Nahrungsaufnahme entgegen wirken.
  • Bewegen Sie sich ganz nach Bedarf Ihres Körpers, aber ausgelassene Partys bis in die Morgenstunden sollten Sie lassen.
  • Sie müssen wegen ausbleibendem Stuhlgang nicht nervös werden.
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3. Aufbautag
Auch wenn Sie heute schon wesentlich mehr essen dürfen, hüten Sie sich davor, Ihren Magen aus purem Appetit so richtig voll zu schlagen und das Essen herunter zu schlingen. Verzehren Sie alles mäßig und mit Bedacht und möglichst vor 18.00 Uhr.

Der heutige Speiseplan:
Ihr Frühstück beginnen Sie mit einer Joghurt-Müsli-Mischung. Mischen Sie in einen Becher Naturjoghurt etwa 3-4 EL Fertigmüsli und geben einige eingeweichte Stückchen Trockenobst dazu. Das Obst legen Sie bereits am Abend zuvor in Wasser.
Zum zweiten Frühstück essen Sie ein Stück Obst.
Ihr Mittagsgericht besteht aus zwei Scheiben Vollkornbrot gut bestrichen mit selbst zubereitetem Kräuterquark. Dazu essen Sie ein bis zwei Stück frisches Obst.
Ihr Abendessen besteht aus einem Rohkostsalat aus Möhre, Gurke, Tomate oder anderen Produkten der Saison. Das Dressing bereiten Sie aus wenig Magerjoghurt mit frischen Kräutern oder aus einem Teil Molkosan mit zwei Teilen Distelöl oder Kürbiskernöl und natürlich frischen fein gewiegten Kräutern zu.
Achten Sie auf die ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Stellen Sie sich am besten am Morgen die Ration für den Tag auf Ihrem Arbeitsplatz bereit.

Was heute am dritten Aufbautag noch zu beachten ist:
  • Heute sollte eine natürliche Darmentleerung eintreten. Gegebenfalls helfen Sie mit einem Glas Buttermilch oder lauwarmen Wasser vor dem Frühstück nach. Ein Hausmittel in diesem Fall ist ein Tee aus Schlehenblüten-/ bzw. Schlehenblätter. Sie bringen etwa 2 TL davon in ¼ Liter Wasser zum Kochen und seihen dann ab. Etwa 2 Tassen Tee werden die erwünschte Wirkung zeigen.
  • Darüber hinaus wird die natürliche Darmtätigkeit unterstützt, wenn Sie Ihren Nahrungsportionen ein wenig Leinsamen untermischen. Verzichten Sie auf den schnellen Griff zum Abführmittel, auf lange Sicht tun Sie sich keinen Gefallen damit, da Ihr Darm noch träger wird.
  • Nunmehr sind Ihrem Bewegungsdrang keine Grenzen mehr gesetzt. Auch der Gang zur Sauna ist wieder erlaubt.
  • Ihr morgendliches Programm zum Munterwerden sollten Sie weiter beibehalten, da Ihr Kreislauf dadurch so richtig in Schwung kommt. Der Körper mit all seinen Stoffwechselfunktionen arbeitet nun wieder normal, Sie werden eine deutliche Steigerung Ihres Wohlbefindens sowie Ihrer Leistungsfähigkeit verspüren.
  • Planen Sie auch weiterhin Entspannungsübungen z. B. autogenes Training in Ihren Tagesablauf ein.
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4. Aufbautag
Heute beenden Sie die Kur. Sie fühlen sich gestärkt, gereinigt, gesund und schlank. Bewahren Sie die guten Vorsätze, die Sie während der letzten Tage gefasst haben. Bleiben Sie stark und diszipliniert und lassen sich nicht von unwissenden und unerfahrenen Mitmenschen davon abbringen.

Berichten Sie stolz von Ihren Erlebnissen, wie gut es Ihnen jetzt geht, und wie fitt Sie sich neuerdings fühlen. Verbannen Sie all die Nahrungssünden von Ihrem Einkaufszettel, widerstehen Sie all den Verlockungen im Supermarkt. Ihre Geschmacksnerven sind regeneriert und sensibilisiert für natürliche Aromen ohne industrielle Geschmacksverstärker u. ä.. Nach dem Aufstehen machen Sie tiefe Atemübungen am geöffneten Fenster, praktizieren das Trockenbürsten und waschen sich kalt oder schließen beim Duschen mit kaltem Wasser ab.

Der heutige Speiseplan:
Beginnen Sie das Frühstück mit einer Magerjoghurt-Müslimischung mit einem halben kleingeschnittenen Apfel. Anschließend essen Sie zwei Scheiben Knäckebrot mit
Butter und Honig.
Mittags gibt es Naturreis mit gedünstetem Gemüse z. B. Blumenkohl oder Brokkoli mit einer Zwiebel oder Schalotte. Sie dünsten das Gemüse (gesamt 250 g) in wenig Wasser, würzen mit frischen fein gewiegten Kräutern. Zu dem gekochten Naturreis (4 EL) geben Sie Kürbiskernöl oder Sonnenblumenöl. Vermischen Sie Reis mit Gemüse.
Zur Vesper machen Sie sich eine Magerquarkspeise mit Zitrone und Honig. Ein Schuss kohlensäurehaltiges Mineralwasser macht Ihren Quark so cremig wie Sahnequark.
Das Abendbrot besteht aus zwei Scheiben Vollkornbrot, bestrichen mit pflanzlicher Margarine, darüber Magerquark den Sie mit Gurkenscheiben, Rettichscheiben, Radieschen, Zwiebelscheibe oder Tomate belegen und anschließend mit frischer Petersilie oder Schnittlauch garnieren.

Was heute am vierten Aufbautag noch zu beachten ist:
  • Trinken Sie weiterhin zwei bis drei Liter am Tag. Sollten Ihnen die Abstände zwischen den Mahlzeiten zu lang sein, essen Sie frisches Obst oder Gemüse anstelle von Powerriegeln.
  • Jede zusätzliche Leckerei aus der Zeit vor Ihrer «Reise zu einem neuen Ich» beeinträchtigt Ihren ganz persönlichen Erfolg und die Haltbarkeit Ihres neuen Gefühls an Lebensfreude.
  • Ernähren Sie sich zukünftig mit Vollwertkost und integrieren Sie sportliche Aktivitäten in Ihren Tagesablauf.
  • Vertrauen Sie auf Ihre gestärkten und regenerierten Selbstheilungskräfte.
  • Nutzen Sie bei auftretenden Befindlichkeitsstörungen oder anderen Beschwerden den Erfahrungsschatz über Hausmittel aus mehreren Jahrhunderten.
  • Vielleicht haben Sie jetzt ja gar keinen Appetit mehr auf Nikotin und Alkohol, dann probieren Sie erst gar nicht wieder.
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Da Ihre Sinne nach dem Fasten, auch die Geschmackszellen, völlig neu sensibilisiert sind, wird es Ihnen zu diesem Zeitpunkt wesentlich einfacher fallen das eine oder andere gesundheitsschädigende Laster abzulegen.
Es gibt eine Vielzahl von Methoden morgens wach zu werden ohne den koffeinhaltigen Kaffee. Beispiele sind Trockenbürstenmassagen, Kneippsche Wasseranwendungen, morgendliche Gymnastik am offenen Fenster.
Da Sie ohnehin vorhaben zukünftig gesünder zu leben und weniger Raubbau an Ihrem Körper zu betreiben, ist jetzt ein guter Zeitpunkt gekommen zukünftig auf bekannte Genussgifte wie Alkohol, Nikotin, Koffein, Tein, Appetitszügler, Entwässerungsmittel, Süßes und Salziges,  Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente zu verzichten oder wenigstens den Konsum drastisch einzuschränken.
 
Überwinden Sie Ihre Trägheit, und bewegen Sie sich mehr an frischer Luft. Viele Wege lassen sich auch mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen. Sie werden erstaunt sein wie gut Ihnen das tut. Auf diese Weise haben Sie auch ganz neuen Kontakt zu den Menschen rings um Sie als nur aus der ziemlich isolierten und einsamen Betrachtung aus dem Auto.


Bleiben Sie am Ball!
Gesünder leben auch nach der Fastenkur
  • Mehr frisches Obst und Gemüse als Rohkost essen. Wie wäre es mit einem reinen Rohkosttag pro Woche oder einer einwöchigen Kur mit Rohkost? Wählen Sie einen Tag in der Woche, an dem Ihnen dieses Vorhaben leicht und regelmäßig gelingen kann, z. B. am Sonnabend oder Sonntag.
  • Täglich zwei bis drei Liter trinken, am besten Mineralwasser oder Kräutertee ohne Zucker dafür bei Bedarf mit Honig. Damit es nicht so schwer fällt die notwendige Menge zu trinken, kann man den Tagesbedarf auf den Schreibtisch etc. stellen und sein Trinkglas immer wieder auffüllen. 
  • Jeden Morgen vor dem Frühstück einen Obstessigcocktail trinken oder gelegentlich eine Kur mit Essig machen.
  • Fettärmer, kalorienärmer, salzärmer, nicht zu süß essen und aufhören, wenn es am besten schmeckt.
  • Meine Ernährung auf Vollwertkost umstellen.
  • Mehr Bewegung und Sport treiben, anfangs, wenn untrainiert, lieber laufen statt mit dem Auto fahren oder Wege im Umfeld mit dem Fahrrad erledigen.
  • Eine Sportart regelmäßig mind. einmal wöchentlich betreiben, z. B. schwimmen. Zur Abhärtung und Kreislaufstärkung öfter mal in die Sauna gehen.
  • Sich vomAlltagsstress nicht mehr hetzen lassen, alles ruhiger, gelassener und zufriedener bewerkstelligen.


Grundsätzlich sollte immer mit Arzt oder Heilpraktiker abgeklärt werden, ob bereits vorliegende Beschwerden nicht Symptome von Krankheiten sind, die dringender ärztl. Behandlung bedürfen. Für den Erfolg übernimmt der Autor keinerlei Gewähr.



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Zwei Molkosan-Dressings
Salatsaucen
........mit Joghurt oder Senf