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Extras : Fasten > Aufbautage |
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Die Aufbautage Die Regeln für die Aufbautage 1. Aufbautag 2. Aufbautag 3. Aufbautag 4. Aufbautag Gesünder leben nach der Fastenkur Die Aufbautage sind ein wichtiger Bestandteil Ihrer Fastenkur. Sie sollten etwa ein drittel der Zeit der reinen Fastentage dauern. Ihr Körper muss sich langsam und stufenweise an die Nahrungsaufnahme von außen gewöhnen, die Verdauungsarbeit wieder aufnehmen, Verdauungssäfte produzieren. Ein abrupter Wechsel ohne Aufbautage würde Ihr Körper mit Magenkrämpfen oder sogar Organschädigungen quittieren. In kürzester Zeit hätten Sie Ihr altes Gewicht wieder. Die Aufbautage entscheiden wesentlich über Misserfolg oder Erfolg Ihrer Kur. Sie haben während der Aufbautage nochmals die Gelegenheit Ihre künftige Ernährungsweise zu überdenken und sich in kleinen Schritten an eine gesunde und ausgewogene Vollwertkost zu gewöhnen. Beachten Sie bitte für die Aufbautage unbedingt folgende Regeln:
Der 1. Aufbautag Beginnen Sie langsam wieder mit der Nahrungsaufnahme. Der heutige Speiseplan: Sie essen heute einen reifen, frischen Apfel zum Frühstück, den Sie gut und in kleinen Bissen kauen. Trinken Sie dazu Tee ihrer Wahl (Kräuter- oder Früchtetee), mind. zwei bis drei große Tassen. Mittags vermischen Sie einen Naturjoghurt mit 1 EL Leinsamen und trinken Ihre drei Tassen Tee dazu. Auch zwischendurch trinken. Am Abend trinken Sie zwei bis drei Tassen Kräutertee und dürfen nun einen Teller Gemüsesuppe essen, allerdings bis spätestens 18.00 Uhr. Ansonsten könnte Ihre Nachtruhe durch die beginnende Verdauungsarbeit gestört sein. Nehmen Sie für die Suppe bitte keine Tütensuppe oder ähnliches, sondern bereiten Sie frisch zu.
2. Aufbautag Heute ist Ihr Körper noch stark mit der Umstellung beschäftigt. Essen Sie langsam, kauen gründlich, trinken Sie reichlich und ruhen sich nach den Mahlzeiten aus. Der heutige Speiseplan: Sie essen heute zum Frühstück eine Scheibe Knäckebrot, dünn mit Magerquark bestrichen, den Sie mit ein wenig Honig beträufeln. Mittags bereiten Sie sich einen kleinen Rohkostsalat aus einer Tomate, Möhre, Selleriestückchen, etwas ungesalzenem Sauerkraut. Würzen Sie mit frischen Kräutern wie Petersilie, Schnittlauch, Kerbel. Wenn Sie berufstätig sind, nehmen Sie am besten die Zutaten mit zu Arbeit und richten den Salat frisch an. Abends essen Sie wieder eine Scheibe Knäckebrot mit selbst angerichtetem Kräuterquark aus Magerquark, Petersilie, Schnittlauch, Paprikapulver. Zwischendurch trinken Sie naturtrübe Fruchtsäfte oder Kräutertee. Was heute sonst noch zu beachten ist:
3. Aufbautag Auch wenn Sie heute schon wesentlich mehr essen dürfen, hüten Sie sich davor, Ihren Magen aus purem Appetit so richtig voll zu schlagen und das Essen herunter zu schlingen. Verzehren Sie alles mäßig und mit Bedacht und möglichst vor 18.00 Uhr. Der heutige Speiseplan: Ihr Frühstück beginnen Sie mit einer Joghurt-Müsli-Mischung. Mischen Sie in einen Becher Naturjoghurt etwa 3-4 EL Fertigmüsli und geben einige eingeweichte Stückchen Trockenobst dazu. Das Obst legen Sie bereits am Abend zuvor in Wasser. Zum zweiten Frühstück essen Sie ein Stück Obst. Ihr Mittagsgericht besteht aus zwei Scheiben Vollkornbrot gut bestrichen mit selbst zubereitetem Kräuterquark. Dazu essen Sie ein bis zwei Stück frisches Obst. Ihr Abendessen besteht aus einem Rohkostsalat aus Möhre, Gurke, Tomate oder anderen Produkten der Saison. Das Dressing bereiten Sie aus wenig Magerjoghurt mit frischen Kräutern oder aus einem Teil Molkosan mit zwei Teilen Distelöl oder Kürbiskernöl und natürlich frischen fein gewiegten Kräutern zu. Achten Sie auf die ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Stellen Sie sich am besten am Morgen die Ration für den Tag auf Ihrem Arbeitsplatz bereit. Was heute am dritten Aufbautag noch zu beachten ist:
4. Aufbautag Heute beenden Sie die Kur. Sie fühlen sich gestärkt, gereinigt, gesund und schlank. Bewahren Sie die guten Vorsätze, die Sie während der letzten Tage gefasst haben. Bleiben Sie stark und diszipliniert und lassen sich nicht von unwissenden und unerfahrenen Mitmenschen davon abbringen. Berichten Sie stolz von Ihren Erlebnissen, wie gut es Ihnen jetzt geht, und wie fitt Sie sich neuerdings fühlen. Verbannen Sie all die Nahrungssünden von Ihrem Einkaufszettel, widerstehen Sie all den Verlockungen im Supermarkt. Ihre Geschmacksnerven sind regeneriert und sensibilisiert für natürliche Aromen ohne industrielle Geschmacksverstärker u. ä.. Nach dem Aufstehen machen Sie tiefe Atemübungen am geöffneten Fenster, praktizieren das Trockenbürsten und waschen sich kalt oder schließen beim Duschen mit kaltem Wasser ab. Der heutige Speiseplan: Beginnen Sie das Frühstück mit einer Magerjoghurt-Müslimischung mit einem halben kleingeschnittenen Apfel. Anschließend essen Sie zwei Scheiben Knäckebrot mit Butter und Honig. Mittags gibt es Naturreis mit gedünstetem Gemüse z. B. Blumenkohl oder Brokkoli mit einer Zwiebel oder Schalotte. Sie dünsten das Gemüse (gesamt 250 g) in wenig Wasser, würzen mit frischen fein gewiegten Kräutern. Zu dem gekochten Naturreis (4 EL) geben Sie Kürbiskernöl oder Sonnenblumenöl. Vermischen Sie Reis mit Gemüse. Zur Vesper machen Sie sich eine Magerquarkspeise mit Zitrone und Honig. Ein Schuss kohlensäurehaltiges Mineralwasser macht Ihren Quark so cremig wie Sahnequark. Das Abendbrot besteht aus zwei Scheiben Vollkornbrot, bestrichen mit pflanzlicher Margarine, darüber Magerquark den Sie mit Gurkenscheiben, Rettichscheiben, Radieschen, Zwiebelscheibe oder Tomate belegen und anschließend mit frischer Petersilie oder Schnittlauch garnieren. Was heute am vierten Aufbautag noch zu beachten ist:
Da Ihre Sinne nach dem Fasten, auch die Geschmackszellen, völlig neu sensibilisiert sind, wird es Ihnen zu diesem Zeitpunkt wesentlich einfacher fallen das eine oder andere gesundheitsschädigende Laster abzulegen. Es gibt eine Vielzahl von Methoden morgens wach zu werden ohne den koffeinhaltigen Kaffee. Beispiele sind Trockenbürstenmassagen, Kneippsche Wasseranwendungen, morgendliche Gymnastik am offenen Fenster. Da Sie ohnehin vorhaben zukünftig gesünder zu leben und weniger Raubbau an Ihrem Körper zu betreiben, ist jetzt ein guter Zeitpunkt gekommen zukünftig auf bekannte Genussgifte wie Alkohol, Nikotin, Koffein, Tein, Appetitszügler, Entwässerungsmittel, Süßes und Salziges, Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente zu verzichten oder wenigstens den Konsum drastisch einzuschränken. Überwinden Sie Ihre Trägheit, und bewegen Sie sich mehr an frischer Luft. Viele Wege lassen sich auch mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen. Sie werden erstaunt sein wie gut Ihnen das tut. Auf diese Weise haben Sie auch ganz neuen Kontakt zu den Menschen rings um Sie als nur aus der ziemlich isolierten und einsamen Betrachtung aus dem Auto. Bleiben Sie am Ball! Gesünder leben auch nach der Fastenkur
Grundsätzlich sollte immer mit Arzt oder Heilpraktiker abgeklärt werden, ob bereits vorliegende Beschwerden nicht Symptome von Krankheiten sind, die dringender ärztl. Behandlung bedürfen. Für den Erfolg übernimmt der Autor keinerlei Gewähr. nach oben ^ |
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