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Fasten
Fastenbeschwerden
– wann diese auftreten und was Sie dagegen unternehmen können.




Kreislaufstörungen, Schwächegefühl
Sie treten oft am 1. und 3. Tag auf. Der Organismus stellt auf Energie-Sparstoffwechsel um.
Das können Sie dagegen tun:
  • Wenn ihnen schwindlig wird, legen sie sich hin und lagern sie ihre Beine erhöht.
  • Zur Unterstützung ihres Kreislaufes eignen sich hervorragend ein kalter Arm oder Schenkelguss, ein flotter Spaziergang an der frischen Luft oder Trockenbürstungen auf der Haut. (Bei kalten Güssen immer mit der Herz entfernteren Seite - rechts beginnen).
  • In schlimmeren Fällen kann auch ein Schwarztee mit Honig hilfreich sein.
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Kopfschmerzen
Kopfschmerzen plagen sie ebenfalls meist am ersten Fastentag. Sie sind häufig ein Zeichen des «Koffein-Entzugs» oder der Umstellungsphase des Körpers. Später weisen sie auf die im Blut zirkulierenden Schlackenstoffe hin.
Das können Sie dagegen tun:
  • Trinken sie noch mehr als bisher und legen sie sich eine kalte Kompresse auf die Stirn. Sie können auch ihre Schläfen mit einem guten Pfefferminzöl mehrmals massieren.
  • Bei manchen hilft auch der Schlaf über diese Phase hinweg.
  • Anderen bringt ein Spaziergang an der frischen Luft Erleichterung.
  • Wechselduschen können den Druck im Kopf auch verjagen.
Wie sie sehen gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten den Kopfschmerz positiv zu beeinflussen, dass jeder für sich individuell die geeignete Hilfsmaßnahme ausprobieren muss.

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Schlafstörungen
Sind während der Fastenzeit nichts ungewöhnliches, denn man braucht während dieser Zeit einfach weniger Schlaf, weil tagsüber weniger Energie verbraucht wird. Es kann sein, dass sie wilde Träume haben mit befremdlichem Inhalt. Das ist dann ein Zeichen, dass sich ihre Seele ebenfalls entschlackt. Manchmal hilft es einfach den Traum aufzuschreiben oder ein Bild davon zu malen, um vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt eventuell sogar eine gewisse Bedeutung hinter dem Traum zu entdecken.
Wenn sie nicht mehr einschlafen können, tun sie wozu sie Lust haben (einer(m) Freund(in) einen Brief schreiben, lesen oder ein Fastentagebuch verfassen).
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Bauchrumoren
Kann auftreten obwohl unser Verdauungstrakt entlastet wird. Unsere Leber arbeitet als Entgiftungsorgan auf Hochtouren und schüttet jede Menge Galle aus. Die Gallensäure wiederum veranlasst den Darm sich zu bewegen. Außerdem machen wir ab und zu einen Einlauf oder eine Darmreinigung von Innen, die den Darm ebenfalls manipulieren. Eine weitere Möglichkeit, warum der Darm empfindlich reagiert, könnte der Gärungsprozess durch Obst- und Gemüsesäfte sein.
Das können Sie dagegen tun:
  • Gegen die Bauchsymptomatik hilft Ruhe und feuchte Wärme. Nehmen sie ein kleineres und ein größeres Frotteehandtuch. Das kleinere Tuch mit gut warmem Wasser anfeuchten, wenn vorher im Waschbecken getränkt danach gut ausringen und unter den rechten Rippenbogen (darunter liegt die Leber) legen. Darüber kommt das größere Tuch und wenn sie es länger warm auf dem Bauch haben wollen, darüber noch eine Wolldecke. Gleichzeitig sollten sie für warme Füße sorgen, sonst kann sich ihr Bauch nicht entspannen.
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Depressive Stimmung oder Reizbarkeit
Können vor allem am ersten, manchmal auch noch an anderen Fastentagen auftreten.
Die Ursachen könnten sein:
Innere Giftstoffe werden freigesetzt, oder es war bereits vorher eine unterschwellige depressive Stimmung vorhanden. Das ist beim Fasten ganz natürlich. Schauen sie sich die Dinge an, die an in ihnen hochkommen- wenn es heraus ist, kann es sie viel weniger belasten als das Verborgene, das unter der Oberfläche brodelt und trotzdem arbeitet. Viele Dinge wollen einfach angeschaut werden. Haben sie diese Zeit überwunden, werden sie merken, dass sie viel ausgeglichener sind, weniger reizbar und sensibler für ihre Außen- und Innenwelt.
Das können Sie dagegen tun:
  • Viel trinken, ruhen evt. einen Einlauf machen.
  • Zur Stimmungsaufhellung kann man sich eine Massage mit etwas Zitrus- oder Orangenöl vom Partner machen lassen.
  • Sie können das Aromaöl aber genau so gut mit einer Aromalampe im Zimmer verdampfen lassen.
Bei einer manifesten Depression sollte allerdings nicht gefastet werden.

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Periodenunregelmäßigkeiten
Bei einigen Frauen kann die Regel, wie so oft beim Fasten, in beide Richtungen der Polarität verändert sein.
Einerseits kann es passieren, dass die Blutungen früher als erwartet und besonders intensiv einsetzen. Wahrscheinlich nutzt der von Kopf bis Fuß auf Entgiftung eingestellte Organismus gleich die Gelegenheit, um Ballast loszuwerden.
Andererseits ist es aber auch möglich, dass die Periode, wenn sie nicht mehr in die Fastentage fällt, besonders lange auf sich warten lässt. Möglicherweise hat es der Körper mit der nächsten Entgiftungsaktion nun nicht mehr so eilig. Das spielt sich aber nach der Fastenzeit wieder ein.

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Vermehrte Hautausdünstung, Zungenbelag
Die vermehrte Ausdunstung erklärt sich fast von selbst, wenn wir bedenken, dass unser Organismus mit der Beseitigung des angesammelten Mülls geradezu auf Hochtouren läuft und dieser sucht sich seinen Weg über alle Ausscheidungsorgane zu bahnen.
Das können Sie dagegen tun:
  • In diesem Falle versuchen sie viel zu trinken, damit die Schlacken vermehrt über die Nieren ausgeschieden werden können und nicht zu sehr durch die Haut.
  • Außerdem hilft besonders gute Körperpflege ebenfalls bei diesem Problem.
  • Auf ihrer Zunge bildet sich während des Fastens ein Belag, der im Laufe der Zeit zunehmen kann. Dies ist nicht unbedingt nur ein Entgiftungszeichen, sondern die oberflächlichen Zellen der Zunge werden nicht mehr so stark abgeschilfert, da sie ja keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen.
    Das können Sie dagegen tun:
    • Heutzutage gibt es ja bereits Zahnbürsten, die auf der Bürstenrückseite eine Extravorrichtung aus Gumminoppen für die Zungenreinigung besitzen und mit dieser können sie die Zunge morgens kräftig abschrubben.
    • Sollte der Mundgeruch zu stark werden, legen sie sich einfach ein frisches, zusammengerolltes Salbeiblatt in den Mund oder sie beißen ab und zu in einen Zitronenschnitz hinein.
      Tipp: Verwenden sie keine Mundspülung mit Pfefferminzlösung, denn diese können Hunger auslösen.


Grundsätzlich sollte immer mit Arzt oder Heilpraktiker abgeklärt werden, ob bereits vorliegende Beschwerden nicht Symptome von Krankheiten sind, die dringender ärztl. Behandlung bedürfen. Für den Erfolg übernimmt der Autor keinerlei Gewähr.


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Die Fastenkur:

Wichtig:
Die Darmreinigung