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Fasten
Fasten und Trinken


Trinken – wird jetzt zu einer noch wichtigeren Sache.
Um das Ausschwemmen von Schlacken zu unterstützen und den erhöhten Säurespiegel auszugleichen, ist es wichtig viel zu trinken.

Geeignete Getränke sind:


Sehr wichtig!  Alle Getränke, ob Saft, Tee, Brühe oder Wasser, sollten Schluck für Schluck genossen, ja fast richtig gekaut werden. Etwa so wie ein Weinkenner einen besonders kostbaren Wein genießt. Vor allem aber langsam!


Welches Wasser soll ich nehmen?
Mineral- oder Heilwässer aus der Gegend haben einen Anteil von mindestens 1 Gramm Mineralstoffen pro Liter, so dass sie zur Mineralstoffversorgung beitragen können. Trinken sie aber nicht zu viel kohlensäurehaltiges Wasser, da es möglicherweise appetitanregend  wirkt. Außerdem kann es gut sein, dass sie kohlensäurehaltiges Mineralwasser nicht so gut vertragen, da es sowieso schon «rumort» in ihrem Bauch.
Besonders gut geeignet sind kohlensäurefreie Mineralwässer.

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Tee
Tees helfen unserem Organismus bei der Entschlackung. Damit die anfallenden Schlacken besser abtransportiert werden können, müssen wir sämtliche Ausscheidungsorgane anregen und unterstützen.
  • Nieren-Blasentee
    Entweder sie besorgen sich eine fertige Mischung oder sie lassen sich in der Apotheke eine Mischung anfertigen. Folgende Heilpflanzen haben eine günstige Wirkung auf den Uro-Genitaltrakt:
    • Berberitze, Anis, Löwenzahn, Wacholder, Brennnessel, Labkraut, Zinnkraut und Bärlapp.
  • Leber-Gallentee
    Folgende Pflanzen kommen in Frage:
    • Schöllkraut, Rhabarberwurzel, Löwenzahn, Gänsefingerkraut, Schafgarbe und Silberdistel.
  • Blutreinigungstee
    Folgende Heilpflanzen kommen in Frage:
    • Wacholderbeere, Schlüsselblumenblüten, Salbei, Bärlauch, Fenchel, Heidekrautblüten, Brennnessel, Kümmel und Korianderfrüchte.
  • Nervenberuhigungstee
    Sehr gut, besonders abends vor dem Schlafen gehen. Folgende Heilpflanzen kommen in Frage:
    • Baldrian, Melisse, Hopfen, Lavendel, Johanniskraut, Weißdornblätter und Weißdornblüten, Rosmarin, Salbei und Ehrenpreis.
Vorsicht auch bei säuernden Tees wie z. B .Hagebutte, Malve (Hibiskus) oder exotische Fruchtmischungen. Diese können manchmal Beschwerden verursachen. Wenn sie aber nicht darauf verzichten wollen, sollten sie diese Tees nur ganz schwach aufbrühen.

Das Fasten «versüßen»
Ein- bis zweimal am Tag dürfen sie einen Teelöffel Honig in ihren Tee geben. Das ist wichtig damit die ansteigende Harnsäure ausgeschieden werden kann. Es ist natürlich auch angenehm für den Faster und erfahrungsgemäß ein kleines «higlight» im Fastenalltag.
Aber Vorsicht! Der Honig ist eine relativ hohe Glucosemenge, die uns nicht etwa Kraft gibt, sondern eher schwächt, weil der Blutzuckerspiegel langfristig über eine Stoffwechselgegenregulation gesenkt wird.

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Fastensäfte
Besonders wichtig ist, dass ihre Säfte frisch und möglichst aus biologischem Anbau hergestellt werden. Bei der ersten Fastenkur ist es ratsam neben dem Teeprogramm einfach seine Lieblingssäfte zu trinken. 
Am Besten schmecken die selbst gepressten Säfte, es macht nicht sonderlich viel Arbeit und jeder kann nach seinem Geschmack die Obst- und Gemüsesäfte zusammen mischen.

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Frischpflanzensäfte

Wer seine Ausscheidung besonders unterstützen will, kann es mit folgenden Frischpflanzensäften (tägl. 1 Eßlöffel) tun:
  • Brennnesselsaft  (regt die Nierenfunktion an und fördert die Harnausscheidung).
  • Löwenzahnsaft (Akltivierung des Stoffwechsels, Anregung der Leberfunktion, Beeinflussung des Bindegewebes).
  • Artischockensaft (vermehrt Gallenfluss, Anregung der Leberzellfunktion)
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Rezept für eine mineralstoffreiche, basische Gemüsebrühe
Karotten, Sellerie, Petersilienwurzel, Brokkoli,  Zucchini, Kräuter nach Wahl und Wasser je nach Gemüsemenge. Das Gemüse waschen, putzen evt. schälen und klein schneiden. In einem größeren Topf mit Wasser leicht bedeckt ohne Salz kochen, bis Gemüse weich ist. Alles durch einen Sieb streichen und nach Bedarf verwenden. Kräuter zum Würzen sind erwünscht.

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