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«Vorsorge»

Alternative Behandlungsmethoden

Wertvolle Hilfe aus der Natur



Alternative Behandlungsmethoden
Bei leichten bis mittelschweren Herzrhythmusstörungen und koronaren Durchblutungsstörungen, sowie bei funktionellen Beschwerden ohne organische Krankheitsursache entsteht eine therapeutische Lücke, die eine Behandlung mit alternativen Arzneimitteln wirkungsvoll ermöglicht. Selbst bei schweren Herzerkrankungen ist es ratsam, Alternativmittel begleitend zur schulmedizinischen Therapie einzusetzen, da diese oftmals eine Senkung der chemischen Medikamente zur Folge haben.
  • Regelmäßige Bewegung kann den Blutdruck um 19 mmHg senken
  • Bei Übergewicht wichtig: Jedes Kilo weniger Körpergewicht kann den Blutdruck um 1,5 bis 2 mmHg drücken
  • Nikotinverzicht entlastet das Gefäßsystem - Rauchen verengt unsere Gefäße
  • Stressabbau durch bestimmte Entspannungsübungen (Stresshormone belasten auf Dauer das Herz)
Ernährungsumstellung
Mikronährstoffe wie die Antioxidantien Vitamin C und E die Vitamine B3, B12, B6 sowie Folsäure, Magnesium und Kalium, ungesättigte Fettsäuren, sowie L- Carnitin sind heute unverzichtbare Schlüsselsubstanzen in der Prävention und Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen. Sie können zusätzlich zu einer optimierten Ernährung je nach Bedarf in unterschiedlichen Dosierungen und Kombinationen eingesetzt werden.
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Wertvolle Hilfe aus der Natur

1. Knoblauch

Knoblauch ist ein natürlicher Gefäßschutz, da die schwefelhaltigen Verbindungen das Zusammenkleben der Blutblättchen verhindern können
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2. Weißdorn (Crataegus)

Die Wirkung des Weißdorns konnte bisher keiner Einzelsubstanz zugeordnet werden. Procyanidine, OPC`s, Flavonoide, Terpene und aromatische Carbonsäure sind wirkungsbestimmende Inhaltsstoffe.
Herz-uund gefäßspezifische Wirkung:
  • Weißdorn steigert die Kontraktionskraft (Auswurfleistung) des Herzmuskels.
  • Es senkt den peripheren Gefäßwiderstand.
  • Es führt zur Erweiterung der Herzkranzgefäße und dadurch zur Entspannung bei spastischen Zuständen wie Herzstechen und Beklemmungsgefühle.
Bereits in den 40iger Jahren hatte Alfred Vogel begonnen aus dem Weißdorn eine Tinktur herzustellen. Im Oktober 1949 schrieb er in den Gesundheits-Nachrichten:
«Nicht einmal die starken giftigen Säfte der hübschen stolzen Digitalispflanze, die als Fingerhut bekannt ist, vermögen das zu erwirken, was der Weißdorn immer noch wie ein Wunder zustande bringt, wenn alles andere versagt.»
Und in seinem Standardwerk «Der kleine Doktor» rät er: «Bei Arterienverkalkung, erhöhtem Blutdruck und v. a. bereits verhärteten und verengten Herzkranzarterien ist Crataegus das beste, harmloseste und zuverlässigste Mittel».

In der modernen Naturheilkunde hat das bewährte Mittel einen festen Platz in der Behandlung von leichten Herzschwächen (Insuffizienz) und dem so genannten Altersherz.
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3. Mistel
Mistel
Die Mistel ist eine unglaublich vielfältig einsetzbare Pflanze. Rudolf Steiner hat diese alte Heilpflanze z. B. für die Krebstherapie wieder entdeckt. Sie wird u. a. auch als «Pflanze des Herzens» bezeichnet, da es inzwischen klinisch erwiesen ist, dass sie eine
krampflösende, Blutdruck senkende Wirkung

hat. Misteltropfen oder Misteltee können den Herzschlag verlangsamen und die Arterien erweitern.
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4. Rosskastanie & Co.
Aesculus hippocastanum
Die Wirkstoffe der Rosskastanie können zwar die
chronisch, venöse Insuffizienz nicht rückgängig machen, aber den Verlauf durchaus aufhalten
.
Sie sollten deshalb möglichst früh eingesetzt werden. Innerlich können Präparate aus z. B. Rosskastanien und rotem Weinlaub eingesetzt werden. Äußerlich können Salben aus Beinwellwurzel, Rosskastanien und Arnikatinkturen verwendet werden.

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5. Ginkgo - Baum des Lebens

  • Durchblutungsstörungen in der Peripherie wie z. B.
    arterielle Verschlusskrankheiten.
  • Schwindel und Ohrgeräusche.
  • Bei hirnorganischen Leistungsstörungen und dementiellem Syndrom verbessert es die Gedächtnisleistung und das Lernvermögen.
Ginkgohaltige Arzneimittel sollten bei Blutgerinnungsstörungen vor Operationen wegen einer erhöhter Blutungsneigung nicht eingenommen werden.
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Der rote Fingerhut (Digitalis purpurea)
ist eine alte Heilpflanze die auch ihre «giftigen Seiten» hat. Alle Teile der Pflanze enthalten Herzglykoside die sich bei fachkundigem Einsatz als sehr wertvolles Arzneimittel erweisen. Vor Eigenbehandlung ist in jedem Falle abzuraten, da sie bei unsachgemäßem Gebrauch lebensgefährlich sein kann.
Herzglykoside
Digitalisglykoside werden bei der Behandlung von chronischer Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) v.a. bei gleichzeitiger Tachykardie (beschleunigter Herzschlag) eingesetzt.

Weitere Herzglykoside - die Meerzwiebel (Scilla maritima) und das Maiglöckchen (Convallaria).


6. Hopfen, Baldrian, Melisse, Passionsblume
Humulus lupulus
Diese können helfen einen geruhsameren Schlaf zu finden und den Sympathikus (der eigentlich den Tag bzw. das Fluchtverhalten steuert) des nachts zu dämpfen.


Klassisch homöopathische Behandlung kann die Herz- und Kreislaufsymptomatik positiv unterstützen.


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Die Nahrung als Heilfaktor

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