Home A.Vogel
A.Vogel
A.Vogel
A.Vogel A.VogelAktuelles
A.VogelPflanzenlexikon
A.VogelExtras für Sie
A.Vogel
A.Vogel
A.Vogel
Ihr tägliches Glas Wohlbefinden! A.Vogel
A.Vogel
A.Vogel
Frühlingsgefühle
oder Frühjahrsmüdigkeit


Nicht nur die Natur erwacht aus ihrem wohl verdienten Winterschlaf, sondern auch wir Menschen spüren, wie die Lebensgeister in uns neu geweckt werden. Das Erwachen der Natur führt auch bei uns zu Glücksgefühlen, und man sprüht geradezu vor neuen Ideen und Tatendrang. Wenn da bloß nicht diese schreckliche Müdigkeit wäre, die den neu gewonnenen Elan brutal ausbremst. Fast jeder zweite klagt über Früh-
jahrssmüdigkeit, die mit Schlappheit, ständigem Gähnen und Konzentrationsstörungen einhergeht.


Woher kommt diese Abgeschlagenheit?

  • Im Winter verbringen wir die meiste Zeit in geschlossenen Räumen. Dies führt zu Sauerstoffmangel. Der Organismus versucht, diesen durch ständiges Gähnen zu kompensieren. Durch mangelnde Bewegung an der frischen Luft wird unser Stoffwechsel verlangsamt, was unter anderem zu dieser Müdigkeit beiträgt.
  • Die Tage werden wieder länger und die Nächte dafür kürzer. Diese Veränderung des Tag-/Nachtrhythmuses bedarf einer Umstellungszeit für den Körper. Der Tag-Nacht-Rhythmus wird von zwei Überträgersubstanzen mitbestimmt:
nach oben^

Serotonin ist ein Hormon, welches in grosser Menge in pflanzlichen und tierischen Geweben vorkommt. Es hat ein breites Wirkungsspektrum auf verschiedene Funktionen in unserem Körper. Nachgewiesen wurde Serotonin in bestimmten Zellen unserer Darmschleimhaut, in den Thrombozyten (Blutplättchen), in bestimmten weißen Blutkörperchen (basophilen Granulozyten) und im zentralen Nervensystem. Es hat viele unterschiedliche pharmakologische Wirkungen, unter anderem im ZNS (Zentralen Nervensystem), wo es einen Einfluss auf Nahrungsaufnahme, Schmerzwahrnehmung, Körpertemperatur, Stimmung und Schlaf-Wach-Rhythmus nimmt. Ein Mangel an Serotonin wird als Ursache für die Entstehung von Depressionen diskutiert. Es wird hauptsächlich bei Helligkeit aus der essentiellen Aminosäure Tryptophan gebildet.

Melatonin ist ein Hormon, das nur in bestimmten Zellen der
Zirbeldrüse (Epiphyse) in Abhängigkeit vom Hell-Dunkel-Rhythmus gebildet und auch ausgeschüttet wird. Vermehrte Ausschüttung fi ndet bei Dunkelheit statt, es fördert den Schlaf. Klinische Anwendung findet Melatonin bei chronischen Schlafstörungen und Jetlag (nach Langstreckenfl ügen über mehrere Zeitzonen). Die längere Tageslichtdauer, d. h. eine Steigerung der Serotonin-Produktion bei gleichzeitiger Verringerung der Melatonin-Bildung, bedeutet eine Umstellungsphase für unseren Körper, die Zeit braucht. Das soll aber nicht heißen, dass wir auf dem Sofa sitzen sollten und warten, bis dieser Müdigkeitszustand vorübergeht, sondern wir können unseren Stoffwechsel aktiv unterstützen.
nach oben ^

Wichtige Tipps, wie wir unserem Körper in der Umstellungsphase helfen können:
Hierzu mobilisieren wir alle Entgiftungssysteme:
Haut, Darm, Nieren, Lungen und Leber .

Bewegung tagsüber an frischer Luft sorgt nicht nur dafür, dass der Serotoninspiegel schneller ansteigt, sondern auch dass der Kreislauf in Schwung kommt und alle Zellen besser durchblutet werden. Das bedeutet mehr Sauerstoff, und damit auch mehr Aktivität in jeder einzelnen Zelle. So können wir die Müdigkeit vertreiben.

Vernachlässigen Sie nicht ihre Haut
Bereits Alfred Vogel schrieb in seinem Buch «Die Nahrung als
Heilfaktor», dass die Haut ist nicht nur ein Überzug von Epithelzellen ist, um den Körper nach aussen abzuschließen und zu schützen, sondern auch
  • ein Regulator, der thermische Reize (warm, kalt) ausgleicht.
  • eine Art Verdauungsorgan, weil sie allerlei ätherische, ölige und emulgierte Stoffe aufnehmen, verarbeiten und dem Körperkreislauf zuführen kann. Wir kennen diese Funktion der Haut von Prellungen oder Verstauchungen her, bei der eine auf die Haut aufgetragene Heilsalbe die Schmerzen lindert.
  • ein Ausscheidungsorgan, welches ähnlich wie die Nieren an der Entgiftungsfunktion des Organismus beteiligt ist. Denn über den Schweiß werden vielerlei Gifte und andere Stoffe nach aussen transportiert.
  • ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems. Der Säureschutzmantel der Haut bietet zuverlässigen Schutz gegen das Eindringen krankmachender Keime in die intakte Haut.
Bei Naturvölkern, die überwiegend unbekleidet herumlaufen,
regen thermische Reize, Wasser, Luft und auch Lichtbestrahlung die Hauttätigkeit an. Da wir unter völlig anderen Bedingungen leben, müssen wir uns anderweitig helfen, wie z. B. mit
  • Kneipp’schen Güssen unter der Dusche, immer rechts (vom Herzen weg) beginnend
  • Wechselduschen warm/kalt (Kreislauf- und Immunstimmulierend)
  • Benutzung einer Bürste beim Duschen sorgt für einen mechanischen Reiz, und damit für eine bessere Durchblutung
  • nach dem Duschen kräftig frottieren und mit einem unparfümierten Pflegemittel ohne chemische Zusätze gut einreiben. Zu Beginn des Frühlings können wir wieder ein Pflegemittel mit weniger Fett, dafür mit mehr Feuchtigkeitsanteil verwenden
  • morgendlicher Gymnastik vor dem geöffneten Fenster.
Eine Haut, die richtig arbeitet, ist elastisch und somit auch schön.
nach oben ^

Der Körper ist aufgrund seiner wundervollen Anlagen in der Lage, sich selbst zu reinigen und auch zu erneuern. Die normalen Stoffwechselvorgänge, wie z. B. der Ab-, Um- und Aufbau von Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten nehmen den Körper voll und ganz in Anspruch. Besonders nach einem langen Winter, wo deftig und gehaltvoll gegessen wurde, sehnt sich unser Organismus nach Entlastung, um so die Schlackenstoffe besser ausscheiden zu können – sozusagen ein «Frühjahrsputz» in unserem Körper.

Die Bedeutung der Darmflora im Leber-Gallen-System
Bei vielen Patienten in meiner Praxis kann ich beobachten, dass ausser einer Leber - oder Gallenerkrankung auch eine Störung der Darmflora vorliegt. Die Naturheilkunde geht davon aus, dass eine Dysbakterie, d. h. eine fehlerhafte Zusammensetzung der Darmflora, die Entstehung von Krankheiten an Gallenblase, Gallenwegen und der Leber mitbestimmt. Auch eine chronische Verstopfung mit Freiwerden toxischer (giftig wirkender) Fäulniserreger schädigt nicht nur den Darm, sondern belastet auch Leber- und Gallenwege und muss unbedingt beseitigt werden. Genauer betrachtet sind fast alle Einlagerungen darauf zurückzuführen, dass die Ausscheidungswege nicht mehr ausreichend funktionieren.
«Sauer» macht nicht unbedingt «sauer».
Molke ist ein Produkt, das bei der Käseherstellung anfällt, wenn aus der Milch Eiweiß und Fett abgezogen werden. In dieser Molke befi nden sich wertvolle Nährsalze, Fermente (vor allem des Labs) sowie Milchsäure.
Einer Gewebsübersäuerung kann mit der regelmäßigen Zufuhr von rechts drehender Milchsäure entgegengewirkt werden. Selbst bereits gebildete Säurekristalle können sich dadurch wieder auflösen.
Warum Säurekristalle?
Unser Körper ist so gebaut, dass der Blut-pHWert unter allen Umständen konstant gehalten wird (zw. 7,34 und 7,45). Dafür stehen unserem Organismus Puffermechanismen (Lunge,
Haut usw.) zur Verfügung. Sind diese Puffer überlastet, müssen die überschüssigen Säuren anderweitig neutralisiert werden. Dazu geht die Säure mit einem im Blut befindlichen Mineralstoff eine Verbindung ein und wird so zu einem basisch wirkenden Salz(kristall).

 Alfred Vogel empfahl:
  • Wer mit der Verdauung Unannehmlichkeiten hat, indem die Magensekrete nicht in Ordnung sind und Gärungen, Grimmen und Blähungen vorhanden sind, dem ist ein Glas Molke eine wahre Wohltat.
  • Nährsalzmangel im Körper kann durch die leicht assimilierbaren Milchnährsalze der Molke gut behoben werden.

Wichtig:  Sollten sie über den Winter von vielen grippalen Infekten heimgesucht worden sein oder gar Antibiotika verabreicht bekommen haben, dann vergessen sie nicht, die Darmflora wieder aufzubauen.

Die gesunde Darmflora ist ein Garant für einen guten Stoffwechsel und eine gute Verdauung.
nach oben ^

Der Frühling – die beste Zeit um Mülleimer zu leeren!
Entschlackungskuren sind wichtige Massnahmen zur Erhaltung der Gesundheit. Es gibt sie in allen Kulturen – im Christentum ist die traditionelle Fastenzeit vor Ostern. Von Seiten der Naturheilkunde bieten sich mannigfaltige Möglichkeiten an, die Entgiftungsmechanismen des Körpers anzuregen.

Machen wir einen schönen Spaziergang in die erwachende Natur und halten Ausschau nach jungem zartem Löwenzahn (Taraxacum officinale). Obwohl er bei vielen Gartenbesitzern als Unkraut gilt, hat er doch ungeahnte Fähigkeiten. Ralph Emerson sagte einmal treffend: Unkräuter sind Pflanzen, hinter deren Vorzüge wir noch nicht gekommen sind. Die Blätter des Löwenzahns besitzen einen hohen Anteil an Vitamin A, B und C, mehr Eisen als Spinat und darüber hinaus noch Mineralstoffe und Flavonoide. Seine Wirkung ist stärkend, belebend und blutreinigend. Als Salat kurbelt er den Stoffwechsel mächtig an, indem er die Leber, Galle, Niere und Blase zur Ausscheidung anregt, und damit sowohl die Fettverbrennung als auch die Wasserausscheidung beschleunigt.

Die Brennnessel hat ähnliche Inhaltsstoffe wie der Löwenzahn, zudem noch einen signifikant hohen Anteil an Kieselsäure und auch Eisen. Ihre Wirkung ist ebenfalls blutreinigend und harntreibend. Ihr positiver Einfl uss auf die Haut (z. B. bei Akne) ist weitläufig bekannt, denn die Brennnessel enthält entzündungshemmende Ameisensäure. Deshalb haben viele Rheumapatienten besonders im Mittelalter das «Nesselpeitschen» praktiziert.

Die Artischocke hilft besonders, wenn die Galle zwickt und der Darm rumort. Sie ist seit dem 4. Jahrhundert bekannt und wissenschaftlich bestens untersucht, daher kennt man ihre vielfältige therapeutische Wirkung sehr gut. Die Flavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe) in der Artischocke steigern die Produktion der Gallenflüssigkeit in der Leber und sorgen somit für eine optimale Fettverarbeitung. Für den Gallensaft wird viel Cholesterin benötigt, das dem Blutkreislauf entzogen wird. Zusätzlich hemmen die Inhaltsstoffe der Artischocke auch die Neubildung von Cholesterin. Beide Effekte sorgen gemeinsam für eine ca. 20%-ige Senkung des gefährlichen LDL-Cholesterins, welches die Arterienverkalkung fördert.

Wichtig nach jeder Entschlackung ist die Vermeidung von Noxen (Schadstoffen). Ernähren Sie sich richtig, d. h. mit biologischer Vollwertkost ohne Konservierungs-, Geschmacks- und Farbstoffe. Trinken Sie 2 - 2,5 Liter pro Tag, am besten verdünnte Fruchtsäfte, Wasser (zum Essen mit Molkosan) und ungesüssten Tee. Bevorzugen Sie Kosmetika, welche nicht mit künstlichen Zusatzstoffen versehen sind. Befreien Sie Ihr Heim von Giftstoffen wie z. B. Schimmelpilzen. Vermeiden Sie Elektrosmog, vor allem im Schlafbereich.

Während der Jahre meiner Praxistätigkeit habe ich viele Entschlackungs-und Fastenkuren begleitet und auch spezifische Diäten zusammengestellt. Interessant daran war, dass alle Teilnehmer über eine enorme Steigerung der Vitalität und Kreativität berichteten, und besonders die Fastenteilnehmer spürten einen Anstieg der Spiritualität. Das Gefühl, nach der Kur mehr Motivation, mehr Produktivität zu besitzen, gepaart mit einem gestiegenen Harmoniegefühl, gab ihnen neue Kraft, den Anforderungen des Lebens entgegenzutreten. Probieren sie es einfach mal aus!

Ihre Anita Ortner


Bitte beachten:
Grundsätzlich sind Nahrungsergänzungsmittel kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Vollwerternährung. Sie sollen lediglich Mangelzustände oder ein unausgeglichenes Nährstoffverhältnis im Körper beheben. Ein Gespräch mit ihrem Arzt bzw. Heilpraktiker kann helfen, eine individuelle Therapie zu finden.

nach oben^

A.Vogel A.Vogel A.Vogel
Molkosan®
Zur Produktseite wechseln



Fragen rund um das Thema «Gesundheit und Naturheilkunde» oder Auskünfte zu A.Vogel-Produkten beantwortet auch unser geschultes Expertenteam vom Gesundheitsforum unter der Telefonnummer
0041 / 71 335 66 00
Mo., Di., Do. und Fr.,
8.00 – 12.00 Uhr und
13.30 – 17.00 Uhr