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Allergieformen

1. Pollenallergie (Heuschnupfen)
2. Kreuzallergie
3. Nahrungsmittelallergie
4. Arzneimittelallergie
5. Tierallergie
6. Insektengiftallergie


1. Pollenallergie
Die Pollenallergie (im Volksmund Heuschnupfen genannt) ist eine Allergie auf oft schon kleinste Mengen bestimmter Pflanzenpollen. Die Auslöser sind Eiweißstoffe im Innern der Pollen. Die Pollenallergie tritt saisonabhängig auf, in der Blütezeit der Allergie auslösenden Pflanzen kommt es zu Symptomen wie Niesen, Schnupfen, behinderter Nasenatmung, juckende und tränende Augen oder auch zu asthmatischen Beschwerden.

Der Blütenstaub, der sogenannte Blütenpollen, ist mikroskopisch klein und so leicht, dass er bis zu 1500 m hoch und mehr als 300 km weit fliegen kann. Am häufigsten sind Allergien gegen Pollen der früh blühenden Bäume. Dazu gehören Birke, Hasel und Erle. Ebenfalls weit verbreitet sind Allergien gegen die Pollen von Gräsern.

Zur Pollensaison atmen wir schätzungsweise 8000 Blütenpollen pro Tag ein. Ganz wenige reichen bereits, um bei Allergikern die Symptome auszulösen.

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2. Kreuzallergie?

Reagiert das Immunsystem auf Pollen, so kann es auch bei anderen Stoffen aus dem Takt geraten, deren biochemische Strukturen ähnlich sind. Dieses Phänomen bezeichnet man als Kreuz-Allergie und rund die Hälfte aller Pollenallergiker leiden darunter.
Typische Beispiele für Kreuz-Reaktionen sind:
Wer auf Birke-, Erle- und Haselnusspollen reagiert, zeigt häufig ebenfalls allergische Reaktionen beim Genuss von Kernobst, Steinobst, Hasel- und Walnüssen, Erdnüssen, Mandeln oder Kiwi. Eine Allergie gegen Beifuß oder Wegerich ist oft mit einer Allergie gegen Sellerie, Möhren, Paprika, Knoblauch oder Kamille verbunden, während Gräser- und Roggenpollen-Allergiker eher auf Sojamehl, Getreidemehl und Erdnüsse allergisch reagieren.

Tipp: Frisches Obst durch blanchiertes ersetzen und frische Kräuter durch getrocknete oder statt Kern- und Steinobst mehr Beeren verwenden.

Man unterscheidet 4 Heuschnupfenformen

  • Frühjahrs-Heuschnupfen
    Verursacht durch Baumpollen: Birke, Erle, Hasel, Ulme, etc.
  • Sommer-Heuschupfen
    Verursacht durch viele Arten von Gräserpollen – häufigste Allergie-Form.
  • Herbst-Heuschnupfen
    Verursacht durch Kräuterpollen, speziell z.B. Beifuss oder durch Schimmelpilzsporen.
  • Ganzjahres-„Heuschnupfen“
    Verursacht durch z.B. Hausstaubmilben, Tierhaare und auch durch Schimmelpilzsporen.

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3. Nahrungsmittelallergie
Nahrungsmittelallergien sind Abwehrreaktionen des menschlichen Immunsystems gegen bestimmte Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelbestandteile.
Die meisten Allergien werden durch bestimmte Eiweißstoffe in Lebensmitteln verursacht. Dagegen sind die in Lebensmitteln enthaltenen Zusatzstoffe viel seltener Allergieauslöser, als allgemein angenommen. Spitzenreiter sind Fisch, Hühnerei, Milch, Erdbeeren, Nüsse, Soja sowie Sellerie.

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4. Arzneimittelallergie
Eine Arzneimittelallergie beziehungsweise ein Arzneimittelexanthem (Hautausschlag) kann entstehen,
wenn der Körper auf bestimmte Inhaltsstoffe von Medikamenten überempfindlich reagiert.

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5. Tierallergie
Die Bezeichnung ist eigentlich nicht ganz richtig, da der Körper meist nicht gegen die Haare allergisch reagiert, sondern gegen Eiweiße aus Hautschuppen, Schweiß, Speichel, Urin oder Kot des Tieres. Typische Reaktionen einer Tierallergie sind allergischer Schnupfen, gerötete Augen und oft sogar asthmatische Beschwerden.

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6. Insektengiftallergie
Unter einer Insektengiftallergie versteht man allergische Reaktionen auf Insektengifte. Solche kommen vorwiegend nach Stichen von Bienen, Wespen, seltener auch Hornissen und Hummeln vor. Hier zeigt sich die allergische Reaktion schon nach wenigen Minuten nach dem Stich.

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