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Pollenallergie
Studie - A.Vogel Pollinosan

Die Wirksamkeit von Pollinosan wurde in den Jahren 1988 und 1989 während der Heuschnupfen-Hochsaison von Anfang April bis Ende Juni an 199 Testpersonen getestet.

Die Verabreichung des Medikaments wurde von acht unabhängigen Ärzten überwacht, von denen drei als Allopathen, zwei als Allopathen und gleichzeitig als Homöopathen tätig waren und einer ausschließlich als Homöopath arbeitete. 69 Testpersonen waren männlich, 130 weiblich. Ihr Durchschnittsalter betrug 34 Jahre und sie litten seit durchschnittlich 9,5 Jahren an Allergien.

Da die Symptome von Heuschnupfen und anderen verwandten Allergien höchst unangenehm sind und sich leicht differenzieren lassen, war es sowohl für die Ärzte als auch für die Patienten selbst möglich, die Symptome und den beobachteten Grad der Besserung zu beschreiben. Die meisten Patienten, die an der Studie teilgenommen haben, litten allerdings nicht an allergischen Reaktionen, die von einem Allergen allein ausgelöst wurden. Ihre Symptome wurden verursacht von: 

Hausstaub50,8%
Tierhaaren35,7%
Pollen
68,3%
unbekannter Grund14,6%
ausschließlich Pollen
28,6%


Die Symptome waren:
 

Niesen34,7% 
Laufende Nase
32,2%
Atembeschwerden26,6%
Tränende Augen
24,1%
Juckende Augen
19,6%
Husten16,1%
Verstopfte Nase
14,6%
Halsschmerzen7,5%
Hautreizung7,0%
Rote Augen
5,5%
Ekzeme4,5%
Urtikaria (Nettleship-Krankheit)
3,0%


Die Ergebnisse wurden nicht nach der Art der Symptome eingeteilt, sondern die Patienten sollten lediglich die folgenden Kriterien bewerten: «erhebliche Besserung«, «leichte Besserung», «keine Besserung».
Es ergaben sich die folgenden Durchschnittsergebnisse:

Erhebliche Besserung
56,8%
Leichte Besserung
31,7%
Keine Besserung
11,5%

Bei 88,5 Prozent der Testpersonen besserten sich die Symptome nach der Einnahme von Pollinosan. Einige Patienten – insbesondere diejenigen, die gleichzeitig an Asthma litten – nahmen während des Testzeitraums auch allopathische Medikamente wie Ventolin ein. Die Ergebnisse zeigen, dass allopathische Medikamente die Wirkung von homöopathischen Medikamenten verschleiern können.


Indikationen/Traditionelle Anwendungen
Bewährte Indikationen

Die Indikationen des Medikaments entsprechen der Praxis der homöopathischen Medizin für Heuschnupfen und dessen Begleitsymptome wie einer allergischen Rhinitis. Die Wirkung des Medikaments auf Nasenschleimhäute, Rachen, Bronchien und Augen kann die unangenehmen Beschwerden aufhalten, die verursacht werden durch Symptome wie Niesen, Rachenreizung, Reizhusten sowie brennende und unablässig tränende Augen.

Traditionelle Anwendungen

Nervöse (vasomotorische) Rhinitis; als Zusatzmedikament bei der Behandlung von Bronchialasthma; in Fällen atopischer Nasenschleimhäute; Inhalationsallergien, die durch andere Allergene wie Hausstaub, Milben, Tierhaare usw. verursacht werden.

Dosierung/Verabreichung
Übliche Dosierung - Tropfen
Erwachsene: dreimal täglich 15 Minuten vor den Mahlzeiten 20 Tropfen direkt auf die Zunge geben und gut einspeicheln. In akuten Fällen kann das Medikament auch stündlich eingenommen werden.
Kinder: dreimal täglich fünf Tropfen, aufgelöst in Wasser oder Pollinosan in Tablettenform (nur in der Schweiz erhältlich). 

Spezielle Dosierungsanforderungen
Pollinosan in Tropfenform darf nicht mit einem Metalllöffel oder in einem metallischen Behälter verabreicht werden.

Dauer der Verabreichung
Pollinosan entfaltet nach 10 bis 14 Tagen seine volle Wirkung. Deshalb wird empfohlen, die Therapie regelmäßig mindestens zwei Wochen vor der individuellen Heuschnupfensaison des Patienten zu beginnen. Die Therapie sollte konsequent über den gesamten empfohlenen Zeitraum durchgeführt werden.

Richtige Einnahmemethode

Die Tropfen müssen vor dem Schlucken erst für kurze Zeit im Mund behalten und eingespeichelt werden.

Weitere empfohlene Maßnahmen
Nicht rauchen; es wird eine Änderung der Ernährungsweise empfohlen (viel ungekochtes Obst und Gemüse, keine Milch oder Alkohol. Tierisches Eiweiß, Sojaprodukte, Nüsse, Zucker und Weißmehl sind zu vermeiden); zur Stimulierung des gesamten Verdauungstrakts sind Bitterstoffe einzunehmen; die Darmflora sollte mit probiotischen Produkten gereinigt werden; Leberkompressen werden ebenso empfohlen wie Schröpfbehandlungen und/oder Fastenperioden von einer bis zu drei Wochen Dauer. All diese Maßnahmen sind bei der Bekämpfung einer Pollenallergie extrem nützlich. 

Spezielle Aufbewahrungsvorschriften

Um homöopathische Medikamente vor elektromagnetischer Strahlung (dem so genannten Elektrosmog) zu schützen, sollten sie niemals in der Nähe von Elektrogeräten wie Fernsehern, Radios, Radioweckern, Telefonen, Computern, Mikrowellengeräten, Kühlschränken, Halogenlampen, Radiatoren oder Magneten aufbewahrt werden. Bei Mitnahme im Flugzeug ist die Flasche in Alufolie einzuwickeln, um sie vor Strahlung zu schützen.

Nutzungseinschränkungen
Gegenindikationen
Nicht bekannt.

Vorsichtsmaßnahmen
Nicht bekannt.

Quellenangaben
R. Moll, W. Spiller: Schachmatt den Allergien, S. 20 (1994)
Biotest Lexikon der Immunologie, S.90 (1988)
F. Riedweg: Hormonmangel, S. 70, 100, 101 (1994)
Laboratorium Biohorma B.V.: Onderzoek naar de effectiviteit van het anti-hooikoortsmiddel Pollinosan (1989)

Informationen Stand Januar 2000

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