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Extras: Pollenallergie > Ihre Symptome |
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Pollenallergie - Ihre Symptome Diagnose der Pollenallergie Eine eindeutige Diagnose kann schon anhand des typischen Beschwerdebildes gestellt werden. Blutuntersuchungen bestätigen den Verdacht auf eine allergische Reaktion. In der Blutuntersuchung kann die Gruppe des auslösenden Allergens eingegrenzt werden. Stillen kann Allergieneigung verhindern Verschiedene Faktoren beeinflussen teilweise schon im Kindesalter, ob jemand später mit Allergien zu kämpfen haben wird. Erwiesen ist zum Beispiel, dass bei Kindern, die in den ersten sechs Monaten gestillt werden, Allergien viel seltener auftreten als bei jenen, die bald nach der Geburt schon Babynahrung erhalten. Die Muttermilch ist entscheidend für ein gut funktionierendes Immunsystem. Auch reagiert das Immunsystem von Kindern, die dem Passivrauchen ausgesetzt sind, eindeutig geschwächt. Mehr in die Natur – weniger Allergien Kinder, die sich viel in der Natur aufhalten oder auf Bauernhöfen leben, leiden im Vergleich zu Stadtkindern, die sich selten im Grünen bewegen, viel weniger unter Allergien. Der regelmäßige Kontakt zu Tieren und der natürlichen Umgebung stärkt das Immunsystem. Der Körper lernt sich anzupassen und bildet auf natürliche Art und Weise Abwehrkräfte. Achtzig Prozent der fürs Immunsystem wichtigen Prozesse spielen sich im Darm ab. Deshalb sollten Symptome wie Verstopfung, Blähungen und Durchfalls als ernst zu nehmende Signale für einen ausbrechenden Heuschnupfen frühzeitig beobachtet werden, genauso wie überdurchschnittliche Müdigkeit, die wegen dieser Verdauungsprozesse entstehen kann. Viele Pollenallergiker haben eine geschwächte Verdauungskraft. Sie sind daher auch potenzielle Nahrungsmittelallergiker. Wenn diese Entwicklung einsetzt, dann beginnt sie häufig mit Allergien auf Lebensmittel mit einem hohen allergischen Potenzial, wie z. B. Fleisch, Milch, Eier und endet nicht selten bei Gemüse und Obst. Symptome der Pollenallergie Tränende Augen, triefende, gereizte Nasen mit Schnupfen ähnlichen Symptomen, häufiges Niesen, verstopfte Nase sind die häufigsten Symptome. Bei den meisten Allergikern sind gleichzeitig auch die Augen gerötet, tränen und jucken. Oftmals kommt es zu einer Bindehautentzündung. Die Betroffenen fühlen sich müde und abgeschlagen, haben häufig Kopfschmerzen und in einigen Fällen auch eine erhöhte Körpertemperatur. nach oben ^ Frühjahr bedeutet Pollenalarm „Hochsaison“ für Pollenallergiker ist vor allen Dingen das Frühjahr (Hoch-Zeit Mai bis Juni). Immer mildere Winter bringen jedoch zahlreiche Bäume und Pflanzen immer früher zum Blühen, so dass auch bereits schon im Februar mit Pollenflug gerechnet werden muss – hier insbesondere die Hasel- und Erlenpollen. Die größte Pollenausschüttung erfolgt in den frühen Morgenstunden zwischen 4.00 und 6.00. In ländlichen Gebieten sollten daher die Fenster in dieser Zeit geschlossen bleiben. Die beste Zeit zum Lüften ist hier abends zwischen 19.00 und 24.00 Uhr. In städtischen Gebieten sinken gerade in den Abendstunden die Pollen ab. Hier tritt die geringste Pollenkonzentration in der Luft in den Morgenstunden zwischen 6.00 und 8.00 Uhr auf. Möglichst jeden Abend vor dem Zubettgehen die Haare waschen und die Straßenkleidung außerhalb des Schlafzimmers ablegen, um keine Pollen ins Schlafzimmer einzuschleppen. Tägliches Staubsaugen (Geräte mit Hepa-Filter) sollte Pflichtprogramm sein, um Pollen auf Teppichen und Möbeln zu entfernen. Ebenso sollten Räume und Möbel täglich feucht aus- bzw. abgewischt werden. Für viele Automodelle sind Pollenfilter für die Lüftungsanlagen erhältlich. Ansonsten in dieser Zeit die Lüftung im Auto möglichst nicht benutzen. Pollenallergiker sollten ihre Urlaubsplanung so abstimmen, dass sie in der Zeit, in der die allergieauslösenden Pollen fliegen, in Urlaub fahren. Pollenarme Luft findet sich auf Inseln, am Meer oder in Hochgebirgslagen. nach oben ^ Vorsicht Kreuzallergien! Eine Kreuzallergie ist eine zusätzliche allergische Reaktion des Körpers bei einer bereits bestehenden Allergie auf bestimmte Allergene wie z. B. Blütenpollen oder Birkenpollen. Dabei kann das Immunsystem nicht zwischen den Eiweißstrukturen des eigentlichen Allergens und denen der Nahrungsmittel unterscheiden. Die meisten Birkenpollen-Allergiker wissen beispielsweise nicht, dass sie auch gegen Sojaprodukte allergisch sein können. Ursache dafür ist die große Ähnlichkeit des wichtigsten Birkenpollen-Allergens mit einem Stressprotein der Sojabohne. Menschen mit einer Allergie auf Birkenpollen können deshalb auch nach dem Genuss von Sojaprodukten bzw. dem Einsatz sojahaltiger Medikamente (z. B. bestimmte Narkosemittel) schwere Symptome entwickeln. Sie sollten sich daher auch von einem Facharzt auf Soja testen lassen, insbesondere wenn sie einige Nahrungsmittel schlecht vertragen. Die Konzentration des allergieauslösenden Proteins ist nicht in allen Sojaprodukten gleich: Am höchsten ist sie in Eiweißpulvern und in Getränken mit einem so genannten Sojaprotein-Isolat, einem konzentrierten Auszug aus der Sojabohne. Dagegen enthalten stark erhitzte Sojaprodukte offenbar nur sehr wenig von diesem Protein. Weitere Kreuzallergie-Möglichkeiten:
* Bitte beachten: Die o. g. Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. nach oben ^ |
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