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 Wenn die Gelenke schmerzen - natürliche Wirkstoffe können helfen.
Moderne Therapien mit alten Heilpflanzen
Hohe Lebenserwartung und ein gut funktionierender Körper, auch im
fortgeschrittenen Alter werden immer wichtiger. Insbesondere Gelenke
und Muskeln müssen Schwerstarbeit leisten, um ein Leben lang zu
funktionieren.
Beschwerden
mit den Gelenken werden immer häufiger.
Die Ursachen sind vielfältig.
Die Diagnose ist oft die gleiche. Abnutzung in den Gelenken, der
Wirbelsäule, der Knorpel, die Bandscheiben, Arthrose. Meist
also werden Probleme mit den Gelenken durch Abnutzung ausgelöst, die
Fehlstellung drückt auf irgendwelche Nerven, durch Fehlbelastungen
werden anderen Gelenke oder Muskelgruppen überlastet.
Was aber passiert genau und was können die Auslöser sein?
Folgende Faktoren begünstigen eine fehlerhafte Abnutzung:
Angeborene Fehlstellung der Gelenke,
Gelenksverletzungen,
Knochenbrüche,
Entzündungen und Störungen des Stoffwechsels wie z.B. bakterielle oder rheumatische Entzündungen, Gicht,
Bewegungsmangel,
Langfristige Über- oder Fehlbelastungen (z.B. auch Übergewicht),
Genetische Anlagen.
Wie kommt es zu einer schmerzhaften Gelenk-Abnutzung?
Jedes
Gelenk bildet sich am Zusammentreffen zweier Knochen und ermöglicht
dort eine bewegliche - also gelenkige - Verbindung. Natürlich muss sich
zwischen 2 festen Elementen wie den Knochen ein Bereich ausbilden, der
federt und gut geschmiert ist (wie eine Tür die in den Angeln knarrt,
wenn sie nicht gut geölt ist).Für die Federung sorgt der Gelenksknorpel, für das Öl wiederum ist
die Gelenksflüssigkeit, die sog. Synovia verantwortlich, die von der
Gelenk-Innenhaut (Synovialis) gebildet wird. So kann in einem gesunden
Gelenk der glatte und elastische Glasknorpel ideal gleiten! Die
Flüssigkeit emeuert sich ständig und transportiert die Nährstoffe zum
Knorpel, denn er ist nicht direkt an den Blutkreislauf angeschlossen.
Trotzdem ist der Knorpel von einer guten Durchblutung des ihn
umgebenden Gewebes stark abhängig, da es sonst schnell zu einer Mangelversorgung kommen kann.
Ist der Stoffwechsel des Gelenkes beeinträchtigt, wird zu wenig oder
falsch zusammengesetzte Gelenkschmiere hergestellt. Folge: Die
Ernährung des Knorpels leidet, seine Oberfläche wird rissig und rau.
Kleine Knorpelfetzen lösen sich und werden in das Gelenk abgestoßen,
worunter natürlich die Gleiteigenschaften leiden - die
Bewegungsfähigkeit lässt nach, das Gelenk beginnt zu schmerzen. Es kann
zu Entzündungen kommen. Das gleiche gilt natürlich bei Fehlstellungen
oder Verletzungen, bei denen es ebenfalls zu Knorpelveränderungen
kommen kann.
Hier gilt dann, die beanspruchten Gelenke richtig zu ernähren und sich dadurch die Lebensfreude zu erhalten.
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Moderne Therapien mit alten Heilpflanzen
Hagebutte - hilft Ihren schmerzenden Gelenken Die
Wirkungsweise der wilden Hagebutte lässt sich auf folgende Weise
charakterisieren: Weisse Blutkörperchen (Leukozyten) sind am
entzündlichen Prozess in den Gelenken beteiligt. Hagebutten verhindern,
dass die Leukozyten in das Entzündungsgebiet einwandern und das
Knorpelgewebe schädigen. Das Knorpelgewebe wird aber auch durch die
Bildung von freien Radikalen im Entzündungsprozess geschädigt.
Hagebuttenpulver verhindert, dass freie Radikale gebildet werden.
Hagebutten schwächt daher die Entzündungsreaktion in den Gelenken ab.
Dadurch werden die Schädigung und die Zerstörung des Knorpels gestoppt
und sowohl die Schmerzen gelindert, als auch die Beweglichkeit
verbessert.
Birke (Betula pendula) Schon
im Mittelalter galt die Birke als „Baum der Weisheit.“ Hildegard von
Bingen beschrieb die Birke im 12. Jahrhundert als gutes Mittel gegen
hartnäckige Geschwüre und schwer heilende Wunden. Später, im 16.
Jahrhundert, beschrieb der italienische Arzt Matthiole die Wirksamkeit
der Birke bei Nierensteinen, Nierengries und Gicht. Birkenblätter
enthalten das natürliche Schmerzmittel Acetylsalicylsäure, welches
wichtig ist bei der Schmerzbekämpfung von rheumatischen Erkrankungen.
Die im Tierversuch bestätigte diuretische Wirkung
(Durchspülungstherapie) der Droge ist besonders auf die Flavonoide und
den relativ hohen Gehalt an Vitamin C zurückzuführen. Dabei werden nur
Wasser und Salz ausgeschieden. Der Mineralstoffhaushalt wird dadurch
nicht beeinträchtigt, weil diese in ausreichender Menge in den
Birkenblättern vorkommen. Die Wirkstoffe der Birkenblätter beugen einer
Harnstein- und Nierengriesbildung vor und bekämpfen Entzündungen der
ableitenden Harnwege. Rheumatische Erkrankungen – durch Gicht
hervorgerufen – werden positiv beeinflusst, weil die Blätter der Birke
eine harnsäuresenkende Wirkung haben.
Brennnessel (Urtica herba) Die
Brennnessel besitzt Brennhaare als Schutzmechanismus für die Pflanze.
Bei Kontakt mit der Haut brechen diese ab und bohren sich in die Haut,
wo der antirheumatische Inhalt daraus in die Wunde quillt. Äußerliche
Anwendung: Im Mittelalter praktizierten Menschen mit Schmerzen am
Bewegungsapparat das sogenannte „Nesselpeitschen“. Dabei wurden frische
Brennnesseln auf betroffene Gelenke „gepeitscht“. Die antirheumatischen
Stoffe dringen an Ort und Stelle in die Haut ein. Histamin wird
freigesetzt und erweitert die Blutkapillare daraus resultieren juckende
Quaddeln, sowie Mehrdurchblutung im betroffenen Gelenk. Chinasäure
lindert gleichzeitig die Schmerzen und wirkt adstringierend
(zusammenziehend) sowie entzündungshemmend und lindert so
Arthroseschmerzen und Gelenksrheumatismus.
Curcuma
Curcuminoide aus Curcuma bieten einen hervorragenden Zellschutz gegen
freie Radikale, die für die entzündlichen Prozesse mit verantwortlich
sind.
Rosmarin und Oregano (Lippenblütler) Rosmarin und Oregano wurden bereits in der Antike als Heilpflanzen verwendet. Wissenschaftlich bestätigt wurden anti-entzündliche, anti-oxidative, anti-bakterielle und anti-mikrobielle
Wirkungen, die eine zusätzliche Schädigung des Gelenks verhindern.
Daran beteiligt sind die Inhaltsstoffe Carnosol und Rosmanol
(ätherische Öle).
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