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 Die besten Vitaminquellen des Winters.
Fade Erdbeeren, Treibhaus-Tomaten und Spargel von weither – nein danke. Schauen Sie mal genauer hin, welche einheimischen Früchte und Gemüse welche natürlichen Vitamine liefern.
Vitamine kann der Körper, mit Ausnahme von Vitamin D, nicht selbst herstellen. Wir müssen sie mit der Nahrung aufnehmen. Je kälter uns der Wind um die Ohren bläst, umso wichtiger sind die Vitalstoffe, die uns vor Infektionen schützen und gesund erhalten.
Erfahren Sie hier, wofür Sie welche Vitamine brauchen? Wo sind sie enthalten? Welches sind die Besten?
 Vitamin A
Wofür: Das fettlösliche Vitamin A bzw. seine Vorstufe Betacarotin benötigen wir für Haut, Haare, Nägel, Augen (Sehen im Dunkeln), Schleimhäute, Knochen, Zähne, gesunde Körperzellen, Blut, Immunsystem, Sexualität, Zellschutz. Woher: Leber(-tran), Butter, Käse, Milch, Aal, Thunfisch, gelb-orange-rotes und grünes Obst (Pfirsich, Aprikose, Melone, Papaya) und Gemüse. Die Besten des Winters: Rote Paprikaschoten (Peperoni), Grünkohl, Karotten und Karottensaft, Nüssli-(Feld-)salat, Rosenkohl und andere Kohlsorten, Brokkoli, Spinat, Kürbis, Chicorée, Sojabohnen und -sprossen, Mangold, Sellerie. nach oben ^
 Vitamin B1
Wofür: Für gute Nerven und geistige Frische, Appetit, Herz, Verdauung, Wundheilung, Schleimhäute, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel sowie Zellenergie. Woher: Hefe, Fleisch, Getreide, Erbsen. Die Besten des Winters: Weizenkeime, Schwarzwurzeln, Rosenkohl, Sonnenblumenkerne, Rote Beete, Kürbis, Lauch, Kartoffeln, Topinambur, Birnen. nach oben ^
 Vitamin B2
Wofür: Verwertung von Fett, Eiweiss und Kohlenhydraten, Schleimhauterhaltung. Woher: Milch, Molke, Käse, Leber, Eier, Vollkorn, Leinsamen, (Bier-)Hefe. Die Besten des Winters: Sprossen, Grün-, Rosenkohl, Rote Beete, Kürbis, Birnen. nach oben ^
Niacin (Vitamin B3)
Wofür: gesamter Stoffwechsel, Haut, Reizleitung im Gehirn, starke Nerven. Woher: Fleisch, Leber, Fisch (Sardinen, Makrele, Heilbutt), Erdnüsse, getrocknete Steinpilze. Die Besten des Winters: Rettich(-sprossen), Grünkohl, Topinambur. nach oben ^
Vitamin B5 (Pantothensäure)
Wofür: Stoffwechsel, Wachstumsprozesse, Hormonbildung, Haarwuchs. Woher: In sehr vielen Lebensmitteln enthalten, ein Mangel ist sehr selten. nach oben ^
 Vitamin B6 (Pyridoxin)
Wofür: Eiweissstoffwechsel, Leberstoffwechsel, Nerven, Blutkörperchenbildung, Wachstum, Immunabwehr. Woher: Häufig vorkommendes Vitamin. Besonders in Sojabohnen, Naturreis, Hirse, Lachs, Sardinen, Makrele, Bananen. Die Besten des Winters: Walnüsse, Linsen, Grün- und Rosenkohl, Rande (Rote Beete), Zwiebeln, Sellerie, Pastinaken, Kürbis, Walnüsse, Äpfel. nach oben ^
 Folsäure (Vitamin B9)
Wofür: Zellbildung und- teilung, Bildung der roten Blutkörperchen im Knochenmark, alle Wachstumsprozesse (besonders auch in der Schwangerschaft). Woher: Bierhefe, Leber, Nüsse, Endivie, Fenchel, Eier, grünes Gemüse (Spinat, Erbsen, Gurken), Tomaten, Früchte (Erdbeeren, Orangen, Mandarinen, Kirschen, Trauben), Vollkorn- und Milchprodukte. Die Besten des Winters: Weizenkeime, Walnüsse, Grün-, Rosen- und Blumenkohl, Brokkoli, Chinakohl, Nüssli-(Feld-)-salat, Spinat, Zwiebeln, Chicorée, Pastinaken, Birnen. nach oben ^
Vitamin B12 (Cobalamin)
Wofür: Gesamtes Nervensystem, Blutbildung im Knochenmark, Stoffwechsel im Gehirn, seelisches Wohlbefinden. Woher: Grössere Mengen des Vitamins nur in Fleisch, Fisch (Makrele, Hering, Forelle, Lachs), Käse (Camembert). Pflanzliche Quelle: Sanddorn. Die Besten des Winters: Alfalfasprossen, Lauch (nur in Spuren). nach oben ^
Vitamin C
Wofür: Immunsystem, Haut und Bindegewebe, Blutgefässwände, Zahnfleisch, Sehstärke, gesunde Nerven, positive Stimmungslage, Konzentration, Schlaf, Stressbewältigung, Antioxidans. Woher: Alle Früchte und Gemüse (besonders Acerolakirschen, Hagebutten, Sanddornbeeren, schwarze Johannisbeeren, Kiwis, Zitrusfrüchte, Erdbeeren/Fenchel, Spinat). Die Besten des Winters: Peperoni (Paprikaschoten), Sauerkraut, Rosenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Chinakohl, Mangold, Lauch, Chicorée, Winterportulak, Feldsalat, Randen, Rettich, Zwiebeln, Kartoffeln, Birnen, Äpfel. nach oben ^
Vitamin D Vitamin D wird bei Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet. Im Winter ist der Körper auf eine zusätzliche Zufuhr des Vitamins über die Nahrung angewiesen. Wofür: Zähne, Knochen, gute Nerven, Optimismus, Entspannung und Immunsystem. Woher: Fisch (Thunfisch, Hering), Lebertran, Eigelb. Die Besten des Winters: Champignons, Sauerkraut (nur in Spuren). nach oben ^
Vitamin E
Wofür: Für Blut, Blutgerinnung, Durchblutung, Augen, Fruchtbarkeit, schützt Zellen vor Zerstörung durch freie Radikale (natürliches Antioxidans), vorbeugend vor Arteriosklerose, Entzündungen, Alterungsprozessen. Woher: Pflanzliche Öle und Fette (Weizenkeim-, Sonnenblumen-, Sojaöl), Nüsse, Mandeln, Getreidekeime, Vollkornflocken und -brot. Die Besten des Winters: Baumnüsse, Spinat, Kohlsorten, Kürbis, Pastinaken. nach oben ^
Vitamin K
Wofür: Blutgerinnung, Knochenbau. Woher: Geflügelfleisch, Weizenkeime, Kalbsleber, Butter, Knäckebrot, Quark. Die Besten des Winters: Sauerkraut, Rosenkohl, Spinat, Blumen- und Grünkohl, Brokkoli, Hagebutten, Kartoffeln, Sellerie, Winterportulak, Kohlrabi. nach oben ^
 Biotin (Vitamin H)
Wofür: Haut und Schleimhaut, Haare und Nägel, gesunde Zähne und Knochen, Blutgerinnung, männliche Geschlechtshormone, Wundheilung und Vitalität. Woher: Eier, Leber, Sojabohnen, Naturreis, Haferflocken, Hefe, Molke, Vollkornprodukte, grüne Bohnen, Melasse. Die Besten des Winters: Sprossen, Spinat, Linsen, Champignons, Zwiebeln, Äpfel.
Autorin: Ingrid Zehnder A.Vogel Gesundheits-Nachrichten
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