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Schwarzkümmel

Für eine effektvolle Note in der Veggie-Küche

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Der westasiatische Schwarzkümmel (Nigella sativa) ist verwandt mit unserer Bauerngartenpflanze Jungfer im Grünen (Nigella damascena), nicht aber mit Kümmel oder Kreuzkümmel. Er verleiht pikante Würze; sein Öl schmeckt jedoch eher streng.

Claudia Rawer • Andrea Pauli • Tino Richter 3.16

Verwendung: Samenkapseln zum Würzen von Linsen- und Gemüsegerichten; für Brote und Kuchen; Öl als Heilmittel.

Meinung der Redaktion: Ein sinnliches Gewürz, das gerade in der vegetarischen Küche für eine effektvolle Note sorgt. Die Samenkapseln schmecken trocken angeröstet besonders gut.

Eigenschaften: Antibakteriell, krampflösend, verdauungsfördernd.

Schwarzkümmel

Foto: 123RF/huandi

Anwendungsgebiete/Heileigenschaften: Geeignet zur Therapie leichten Bluthochdrucks. Lindert die Symptomatik bei Asthmapatienten (Fundamental & Clinical Pharmacology). Kann zur Verbesserung der Blutzuckerwerte beitragen (Indian J. of Physiology and Pharmacology). Möglicherweise vorbeugend und unterstützend geeignet zur Therapie von alters- und ernährungsbedingten Stoffwechselstörungen.

Hilfreich bei allergischem Schnupfen (Asian Pacific J. of Tropical Biomedicine). Magenschützend und wirksam gegen Magengeschwüre (Saudi J. of Gastroenterology). Wirksam gegen Pilzinfektionen. Wahrscheinlich hat Schwarzkümmel einen anregenden Einfluss auf die T-Helferzellen und bewirkt eine Stärkung des Immunsystems.

Schwarzkümmel(öl) wird auch eine krebshemmende Wirkung zugeschrieben. Dies ist bisher jedoch nur in in-vitro-Studien, also im Reagenzglas, sowie in Tierversuchen untersucht worden.

Tipp: Schwarzkümmelöl, zu gleichen Teilen mit Mandelöl vermischt, ergibt eine wohltuende Pflege, z.B. anstelle von Nachtcreme. Wirkt beruhigend bei Hautirritationen.

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