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Reizmagen

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Als Reizmagen (funktionelle Dyspepsie) bezeichnet man eine Erkrankung, bei der Magenbeschwerden ohne organische Veränderungen auftreten. Die Ursachen sind nicht eindeutig geklärt; Frauen sind häufiger betroffen als Männer.

Als Auslöser kommen unter anderem psychische Belastungen wie Angst oder Stress, Ernährungsgewohnheiten, Unverträglichkeiten oder Störungen der Magenmuskelbewegungen in Frage.

Um die Diagnose stellen zu können, muss der Arzt alle organischen Ursachen für die Beschwerden ausschließen. Daher sollte man als Patientin auf vollständige Abklärung dringen.

Linderung bei einem Reizmagen bringen oft schon eine Ernährungsumstellung und der Abbau von Stress (Entspannungsübungen, Psychotherapie). Auch pflanzliche Arzneimittel (Phytotherapeutika) werden bei Reizmagen mit gutem Erfolg eingesetzt. In Frage kommen Mittel, die beruhigende und regulierende Wirkung auf die Magen-Darm-Funktion haben, beispielsweise solche mit Anis, Fenchel, Kamille, Kardamom, Koriander und Kümmel.

Ballaststoffe sind kein Ballast. Sie wirken positiv auf die Verdauung, regen die Peristaltik an und senken den Cholesterinspiegel. Ausreichender Konsum beugt vielen Krankheiten vor.

Bitterstoffe aus Gemüse fördern die Passage durch den Magen und den Stoffwechsel.

Bewegung regt den Kreislauf an, bringt den Darm auf Trab und entspannt.

Autorin: Dr. Claudia Rawer, 04.2016

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