A.Vogel Blog – Grüne Welt

Blog für Rezepte, Natur und Lebensfreude. Mit Tipps für gesunde Ernährung, naturnahes Gärtnern und mehr Wohlbefinden.

Gesunde Ernährung: Vegan und gut? Mein Faktencheck. Plus Kochbuchtipps

von Heike Mühldorfer, am 15 September 2016, Bio, Clean Eating, Gesunde Ernährung, Rezepte

Vegane Ernährung – der rein pflanzliche Lifestyle boomt. Wer es Ernst damit meint, streicht auch Milchprodukte, Eier und Honig vom Speiseplan. Mit den richtigen Rezepten und Know-how tut vegan gut. Was genau steckt hinter dem Ernährungstrend? Auf was muss man achten?  Und welche Kochbücher helfen beim Einstieg? Plus Verlosung.

Auch bei uns zuhause gibt es immer mal wieder Veganes auf den Tisch. Ich schätze die leichten Rezepte mit viel frischem Gemüse und Hülsenfrüchten sehr. Die Gerichte entlasten den Körper und können langfristig die Gesundheit stärken: Studien zeigen schon länger die positive Wirkung einer Ernährung mit wenig oder ohne Fleisch und tierisches Protein auf Körpergewicht, Blutdruck, Blutfett- und Cholesterinwerte. Dennoch wurden Veganer noch vor kurzem als missionarische Spinner angesehen, die wegen Mangelernährung ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Ich habe mal die Fakten gecheckt und kann sagen: Mit dem richtigen Know-how und ganz ohne Dogma kann vegane Ernährung ein echter Gewinn für die Lebensqualität sein. Und wie streng die vegane Idee umgesetzt wird, bleibt jeder/jedem selbst überlassen.

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Kochbuchtipp Nr.1: Pause im Glas – Vegetarisches und Veganes zum Mitnehmen von Luisa Zeltner. Hübsch aufbereitet und wirklich praktikabel für unterwegs. Foto © Hölker Verlag

1. Was heißt vegan?

Wer sich vegan ernährt, isst nur rein pflanzliche Produkte und kein Fleisch – wie Vegetarier –, lässt aber auch tierische Produkte wie Eier, Honig oder Milch(produkte) links liegen. Selbst Lederschuhe und mit Gelatine geklärte Weine sind für viele tabu. In Deutschland ernähren sich mittlerweile 900.000 Menschen (Quelle VEBU) vegan, fast 8 Millionen Deutsche essen vegetarisch. Überhaupt steigt das Angebot an vegetarisch-veganen Alternativen für Fleisch und Milch oder Brotaufstriche: Die Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) nennt eine Umsatzsteigerung von fast 26 Prozent auf 454 Millionen Euro (von 2014 auf 2015). Jedes zehnte Lebensmittel in deutschen Supermärkten trägt das Label „vegan“ (Label „veggie“: 6 %). Vor allem junge Menschen folgen dem Trend hin zu veggie-vegan, jede/r fünfte 16- bis 24-Jährige kauft Fleischalternativen. Food-Blogger wie Lena Suhr von A very vegan life oder Arne Ewerbeck von Vegetarian Diaries berichten schwerpunktmäßig über ihren veganen Lifestyle (und haben für uns darüber berichtet hier und hier). Und auch die DGE wünscht sich mehr fleischfreie Tage für die Deutschen, von den Umweltverbänden mal ganz abgesehen.

2. Ist vegan besser?

Ob nun Brotauflage „wie Schinken“ oder Rollbraten aus Weizenprotein (Seitan) – die Kühlregale sind voll mit veganen und vegetarischen so genannten Fleischersatzprodukten, die aussehen und oft auch schmecken wie die Originale. Hinter dem steigenden Angebot steckt zum einen der Wunsch der Kundschaft nach ethisch-korrekten Lebensmitteln ohne Tierhaltung, aber auch die Goldgräbermentalität der Industrie. Was bisher der Bio-Branche vorbehalten war – neue qualitativ hochwertige vegane Fleischersatzprodukte zu entwickeln – hat sich zum Riesen-Geschäft entwickelt, in dem auch fleischverarbeitende Unternehmen Profit suchen und finden (s.unten). Die Kundschaft freut´s nicht immer, denn oft bedeutet „fleischfrei“, dass Hühnereiweiß zugesetzt wurde, das oft aus Massentierhaltung stammt (was die Kunden ja eigentlich vermeiden wollen). Um Aroma und Geschmack der Originalgerichte zu kopieren stecken oft sehr viele Zusatzstoffe im Produkt und natürlich auch viel Salz. Der Blick auf die Zutatenliste ist also Pflicht, um nur möglichst wenig verarbeitete, hochwertige „Kopien“ zu wählen. Besser noch ist es, die vorhandenen pflanzlichen Lebensmittel zu nutzen, die hervorragend mit Proteinen versorgen, wie Hülsenfrüchte, Lupine und Getreide (s. auch Punkt 2). Auch Herbamare® Frischkräutersalz von A.Vogel ist übrigens vegan.

Mal abgesehen von den unterschiedlichen Qualitätsstandards der Ersatz-Produkte: Eine vegane Lebensweise nutzt der Umwelt. Denn jedes Rindvieh oder Hühnchen das weniger in Massenproduktion gehalten wird, entlastet das Klima und auch den Landverbrauch für die Futtermittel, wie der WWF in diversen Studien belegt.

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Kochbuchtipp Nr.2: Die schier unglaubliche Vielfalt veganer Gerichte aus aller Welt in einem Buch. Sehr schön aufgemacht und nach Regionen unterteilt. Foto: © Grüner Sinn Verlag

2. Was essen? Vegane Lebensmittelpyramide des VEBU

Der Vegetarierbund Deutschland hat sich die Mühe gemacht, die übliche Lebensmittelpyramide für Veganer zu adaptieren. Demnach gehören täglich auf den Speiseplan: 2 Liter Wasser oder ungesüßte Getränke, 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst, 2-3 Mahlzeiten mit Getreide und Kartoffeln, 50 bis 150 g Eiweißprodukte (Soja, Lupinen, Kichererbsen, Linsen, Seitan und andere Hülsenfrüchte), Nüsse und Samen (30-60 g ), 2-4 EL pflanzliche Öle und Fette und wer mag, darf natürlich auch weiterhin Süßes, Snacks und Alkohol in Maßen genießen.

Meine schnelle vegane Alternative zum Steak ist der Tortilla Wrap mit Linsen. Für 5 Wraps etwa
100 Gramm Rote Linsen acht Minuten in Gemüsebrühe bissfest kochen. Je 1 gelbe und rote Paprika putzen und in breite Streifen schneiden, 2 Tomaten achteln, je 1 kleine Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein hacken, ½ Bund Petersilie hacken, Chilischote nach Geschmack fein hocken, alle Zutaten mit je 1 EL Olivenöl sowie Salz und Pfeffer vorsichtig vermengen. 1 Avocado aus der Schale lösen, mit einer Gabel zerdrücken und mit Salz, Pfeffer und etwas Chili abschmecken. Tortilla in einer Pfanne ohne Öl kurz auf beiden Seiten anbraten. Avocadocreme auf die Tortilla streichen, Linsen-Salat draufgeben, einschlagen. Dazu passt Maiskolben und Guacamole.

3. Heißt Vegan = gesund?

Die meist verringerte Kalorienaufnahme der Veganer hilft dabei, schlank zu werden oder zu bleiben, die positiven Effekte einer fleischarmen bis -freien Ernährung sind unumstritten. Doch nicht jede vegane Ernährung ist grundsätzlich gesund. Zwar liefern im Prinzip pflanzliche Lebensmittel alle essentiellen Nährstoffe wie Proteine, Kohlenhydrate und Fette sowie lebenswichtige Vitamine, Enzyme und Pflanzeninhaltsstoffe. Auch wird bei richtiger Kombination der Zutaten eine sehr hohe Biowertigkeit erreicht, um z.B. alle notwendigen essentiellen Proteine abzudecken. Aber: Vitamin B12 z.B. muss zwingend über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden, da es in pflanzlichen Lebensmitteln nicht vorkommt. Veganer müssen deshalb  ihre B12-Werte regelmäßig überprüfen lassen. Auch Kalzium kann zum Problemfall werden, hier müssen entsprechend kalziumhaltige Gemüsesorten und Produkte sowie Mineralwasser die Versorgung sichern.

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Kochbuchtipp Nr.3: Einsteiger in die vegane Ernährung sind bestens bedient mit den fantasievollen Rezepten aus den Büchern des Vorzeige-Veganers Attila Hildmann. Mein Interview mit ihm gibt es hier.  Foto: © Becker Joest Volk Verlag

4. Ist vegan gut für Kinder?

Je stärker die Lebensmittelauswahl eingeschränkt wird und je weniger abwechslungsreich die Ernährung ist, umso schwieriger gelingt es, den Körper optimal zu versorgen. Die Deutsche Gesellschaft (DGE) warnt davor, dass bei veganer bzw. makrobiotischer Ernährung das Risiko besteht, zu wenig Energie, Protein, langkettige n-3 Fettsäuren, Eisen, Calcium, Jod, Zink, Riboflavin, Vitamin D und Vitamin B12 aufzunehmen. Da gerade im Wachstum ein besonders hoher Anspruch an eine perfekte Zusammensetzung der zugeführten Nährstoffe gefordert ist, kann die Lage vor allem für Kleinkinder und Kinder schnell kritisch werden. Die amerikanische Ernährungsbehörde A.N.D. (ehemals ADA) sieht eine vegane Ernährung in allen Lebensphasen als ausreichend an, falls sie sorgfältig und fachgerecht geplant ist. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung dagegen rät Eltern dazu, ihre Säuglinge und Kinder nicht vegan zu ernähren. Auch in Schwangerschaft und Stillzeit rät sie zumindest Milchprodukte und Eier zu essen. Wichtig ist auf jeden Fall immer die entsprechende Substitution kritischer Nährstoffe und den B12-Spiegel regelmäßig zu messen.

 5. Wie starten mit veganer Ernährung?

Wie immer gilt: Langsam und ganz ohne falschen Ehrgeiz. Während einige darauf schwören, von heute auf morgen ihre Ernährung umzustellen, ist es für andere hilfreich, erst mit einem veganen Tag zu starten und mit der Zeit immer mehr Gerichte umzustellen. Dann kann es auch nicht passieren, dass der gute Vorsatz beim Junkfood-Veganismus endet. Denn Sojapudding, überzuckerte Shakes und pflanzliche Halbfertigprodukte schmecken zwar lecker, sind aber langfristig keine gute Grundlage für eine ausgewogene Ernährung. Deshalb heißt es für Veganer: Einfach selber kochen! Es gibt viele vegane Kochbücher, die beim Einstieg helfen. Drei meiner Favoriten stelle ich euch vor und verlose je ein Exemplar davon.

Weitere Infos sowie einen Nährstoff-Check zu veganer Ernährung gibt’s hier.


Wie kannst du eines der Bücher gewinnen? Schreibe uns hier im Kommentar oder auf Facebook bis zum 30.September 2016, welches der Bücher du gerne in dein Regal stellen würdest. Das Losglück entscheidet dann. Viel Glück! Nachtrag: Die Glücksfee hat entschieden. Über „ihren“ Neuzuang im Bücherregal freuen können sich Christel B.,  Sandra S. und Angelika K. Ihr habt eine E-Mail im Postfach. Bitte meldet euch innerhalb einer Woche, sonst verlosen wir das Buch neu. Viel Freude damit!

Meine Kochbuchtipps für vegane Ernährung

Pause im Glas aus dem Hölker Verlag
Autorin: Luisa Zeltner (Autorin), Lars Wentrup (Illustrator), Lisa Nieschlag (Fotografin)
ISBN: 978-3881170819

Ein Buch voller gesunder Frühstücks- und Mittags-Ideen mit 40 Rezepten, die sich sehr gut vorbereiten lassen. Das Buch ist komplett vegetarisch und einiges ist auch vegan.

 

Vegan aus aller Welt vom GrünerSinn-Verlag
Autoren: Miriam Spann & Jens Schmitt
ISBN978-3-9816299-9-6
Maße24 x 21cm

140 Rezepte aus der Villa Vegana, dem rein veganen Gästehaus am Fuße des Tramuntana-Gebirges im Nordwesten Mallorcas. Auch bei der Produktion des Buchs hat das Autorengespann auf eine ethische & klimaneutrale Verarbeitung gelegt. Vom Papier über die Druckerfarbe bis hin zum Verlag ist alles vegan.

 

Vegan for Starters vom Becker Joest Volk Verlag
Autor: Attila Hildmann; Foto(s) von Vollmeyer, Simon; Schalk, Johannes; Krzyzanowska, Justyna
ISBN 978-3-95453-093-9

Die besten Rezepte aus den vier Vegan-Kochbüchern von Attila Hildmann.

Teilnahmebedingungen: Die Verlosung läuft bis zum 30.September 2016. Aus allen Kommentaren werden die Gewinner gezogen und in der ersten Oktoberwoche hier auf dem Blog und auf Facebook bekannt gegeben. Teilnehmen kann jeder ab 18 Jahren. Wir verlosen unter allen Kommentaren die drei genannten Bücher. Ein Rechtsanspruch oder Barauszahlung sind ausgeschlossen.
Text: Heike Mühldorfer

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Reaktionen

  • Ina Pudschun, vor 3 Jahren

    Mein Regal würde sich über den Kochbuchtipp 2 von Miriam Spann & Jens Schmitt freuen.

  • Lucia, vor 3 Jahren

    Vegan hin, Macrobiotik her….Wir haben in den 80ger Jahren bereits macrobiotisch gelebt und gegessen. Denn Macrobiotik ist nicht nur Essen, sondern auch Philosophie. Mein Mann hatte Leberkrebs und dadurch sind wir auf Makrobiotik gestoßen, ich habe alle möglichen Seminare darüber besucht und mich darin ausbilden lassen, wußte zum Schluß besser über Krebs Bescheid als unsere vielen behandelnden Ärzte. ABER wir sind damals von den Gesunden belächelt worden, \“wie kann man nur noch Körner und Algen essen, ohne Fleisch wirst du Mangelerscheinungen haben…\“. Hatten wir nicht und mein Mann überlebte fast 8 Jahre, bis er wieder auf \“Freunde\“ hörte und mal etwas Fleisch aß oder etwas Süßes oder etwas Wein, da er ja wieder gesund war. Ging leider daneben, man muß als Schwerkranker bei der Sache, damals Macrobiotik, bleiben. Nach seinem Tod habe ich noch lange macrobiotisch gelebt = gegessen, aber es war schwierig überall die Lebensmittel dazu zu bekommen. Dann ging mir die Macrobiotik durch meine knappe Zeit im Beruf verloren, leider. Heute ißt man vegan, man hat was \“Neues\“ erfunden = entdeckt. ABER das stimmt nicht, beides ist gleich. Kein Fleisch, keine Milch, keine Eier, also keine tierischen Produkte und das tut dem Körper gut. Lediglich ein anderer Name und schon verdient man viel Geld damit, obwohl damals das gleiche zu essen möglich war. Mir ist es egal wie man es heute nennt, nur es ist verwunderlich, wie manche Menschen aus einer \“altbewährten und gesunden Sache\“ eine angebliche neue Erfindung machen. Früher wurde man belächelt und für bekloppt gehalten, von den Nichtwissern und heute ist man super modern und so was von in wenn man vegan ist und ißt. Ich lebe weiter macrobiotisch und genieße meine Misosuppe, mein Algengemüse, mein Getreide, mein Gemüse, meinen Tofu, mein Seitan, mein Tempeh etc. Hauptsache gesund und Wohlgefühl, wie das \“Ding\“ genannt wird, ist total egal. Oder?

    • Heike Mühldorfer, vor 3 Jahren

      Liebe Lucia, herzlichen Dank für deine Einschätzung. Ich sehe das genauso, jede/r so wie es ihm gut tut. Wann immer sich aber etwas Altbewährtes zum Hype auswächst, lohnt es sich, die „supergesunden“ Angebote genauer zu hinterfragen. Und das Beste ist immer noch: Selber machen. Viele Grüße Heike P.S.: Welches Kochbuch könnte dich denn erfreuen?

  • Ottmar Bühler, vor 3 Jahren

    Hallo,
    ich würde gerne gewinnen: Kochbuchtipp Nr.1: Pause im Glas – Vegetarisches und Veganes zum Mitnehmen von Luisa Zeltner

  • JO, vor 3 Jahren

    ich bin ganz glücklich mit vegetarischer Ernährung, aber vielleicht wird es auch mal vegan… die Bücher reizen mich sehr…!!!

  • Sabine, vor 3 Jahren

    Sehr interessanter Artikel! Das Buch \“Pause im Glas\“ gefällt mir besonders, weil ich immer auf der Suche nach Rezepten für Essen zum Mitnehmen bin

  • Simone Wiegand, vor 3 Jahren

    Ich möchte sehr, sehr gerne das Buch „Vegan aus aller Welt“ gewinnen. Damit hätte ich eine supergute Grundlage, meine beíden vegan lebenden Freundinnen immer wieder mit neuen, ausgefallenen Leckereien zu erfreuen. Und ich würde dem „veganen Leben“ ein größes Stück näher kommen. – Und, es wäre ein wunderschönes Buch, das ich direkt vor die erste Reihe meines geliebten Bücherregals stellen würde, damit „JEDER“ den wunderschönen Einband sehen kann und sofort Lust bekommt, das Buch anzuschauen. Ich werde gleich noch einmal Staub wischen, damit der Platz für mein neues Lieblingsbuch „standesgemäß“ hergerichtet ist. ;o)

  • Dominik, vor 3 Jahren

    Hallo,

    seit ich vor etwa 2 Jahren damit begonnen habe, mein Gewicht zu reduzieren, achte ich deutlich intensiver auf Lebensmittel, deren Inhalts- und Nährstoffe und experimentiere auch viel mit unterschiedlichen Ernährungsformen (vegetarisch, vegan, Rohkost, etc.).
    Meiner Meinung nach macht’s einfach die Mischung, wobei ich für mich entschieden habe, mehr auf die Qualität der Lebensmittel zu achten als nur strikt einer bestimmten Richtung zu folgen. Sicherlich habe ich meinen Fleischkonsum seitdem drastisch reduziert, aber ein schönes Steak aus gutem Hause schlage ich immer noch nicht aus 🙂
    Dafür gibt’s auch wieder Zeiten, in denen ich mich rein rohköstlich-vegan ernähre, dann aber mit Bioprodukten aus der Region.
    Es gibt aus allen möglichen Ernährungsformen immer wieder Gerichte, die gesund und lecker sind und dann schaffen die es auch auf meinen Speiseplan. Leider ist bei vielen in meinem Familien- und Bekanntenkreis der Geschmack das einzig Entscheidende, mittlerweile ist die Aussage \“das sieht aber gesund aus“\ kein Kompliment mehr für ein Gericht.
    Was die vegane Ernährung betrifft, bin ich immer wieder über die Vielfältigkeit erstaunt. Ebenso wie die vegetarische oder rohköstliche Ernährung kaut man eben nicht nur Karotten, sondern kann – bei etwas Kreativität – richtig zaubern. Nur eben ausschließlich vegan zu leben wäre nichts für mich persönlich.

    Achja, mein Regal und ich würden uns über das Buch „Vegan aus aller Welt“ freuen, auch wenn mein Regal das Ding nicht allzu häufig sehen würde 🙂

    Viele Grüße
    Dominik

    • Heike Mühldorfer, vor 3 Jahren

      Hallo Dominik, das klingt nach viel Freude am Ausprobieren. Und Anregungen zum rohköstlichen Zaubern gibt es zum Glück viele. Herzlichen Gruß vom Blog-Team

  • sandra, vor 3 Jahren

    Immer wieder knackig tolle Berichte, die zum denken anregen – DANKE. Schon während den letzten ca. 2 Jahren Paleoernährung mit der Familie (5 und 4 Jahre alte Kinder), ist mir der, zwar hochwertige, BioFleisch-Konsum „auf’s Gädder“ gegangen. (Roh-)Vegan war/ist die „logische“ Schlussfolgerung. Die Überzüchtung des GetreideSaatgutes für die längere (Industrielle-) Halbarkeit läst mich noch etwas zögern (Paleo schloss Getreide aus), ganz Vegan zu werden. Eine „Vegan-Würstli-Veganerin“ werde ich bestimmt nicht (behaupte ich mal). Lieber esse/kaufe ich das ganze Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte. Aber auch bei mir darfs mal schnell gehen- ohne Gewissensbisse. Immer wieder bin ich verunsichert ob meine Kiddies alles bekommen was Sie brauchen… Sicher machen wir sehr vieles richtig, weil es bei uns quasi keine Fertigprodukte, Auszugsmehle und schon gar keinen Zucker gibt. Womit wir wohl über dem Durchschnitt sein sollten. Denke das Buch „Vegan aus aller Welt vom GrünerSinn-Verlag“ könnte mir weitere Ideen bieten mit welchen Lebensmittel wir unser Speiseplan variieren könnten.

    • Heike Mühldorfer, vor 3 Jahren

      Danke, liebe Sandra! Das Lob freut uns sehr. 😀
      Die Verantwortung für eine ausgewogene Ernährung gerade der Kinder ist groß, aber auch hier gilt: Ein möglichst vielfältiges, saisonales Angebot mit viel frisch zubereiteten Speisen und einem hohen Vollwertanteil bringt dementsprechend ein gutes Nährstoffangebot mit sich. Bei rein veganer Ernährung unbedingt fachliche Beratung einholen.
      Herzliche Grüße Heike

  • Angelika Körn, vor 3 Jahren

    Ich möchte Vegan for Starters vom Becker Joest Volk Verlag gewinnen.

  • Falko, vor 3 Jahren

    Sehr gerne würde ich Attilla Hildmanns Vegan for Starters lesen um eine prägnante Einführung in die vegane Ernährungsweise mitsamt ihrer Vorzüge und Umwelteinflüsse zu erhalten!

  • Walterspacher Edith, vor 3 Jahren

    Ich würde gerne das Buch: Vegan for starters v. Becker Joest Volk Verlag in mein Regal stellen.

  • Rolf, vor 3 Jahren

    Mich iund mein Regal nteressiert \“Vegan for Starters\“. 🙂

  • Freya Prahst, vor 3 Jahren

    \“Pause im Glas\“,der Titel ist Programm…In meinem Küchen-Bücher-Regal wäre gerade noch Platz dafür!!!

  • Daniela Röding, vor 3 Jahren

    Vielen Dank für den informativen Beitrag. Oft schon habe ich versucht meine Ernährung umzustellen, vielleicht habe ich auch zu vieles verschiedenes gelesen, man wird verunsichert. Dennoch versuchen mein Freund und ich immer mehr gesund zu kochen, da wir es beide ganz besonders nötig haben: Er Morbus Crohn, ich diverse Allergien und zuviel Pfunde 😉 Oft scheitert es dann daran, dass man unterwegs ist und aufgrund von aufsteigenende Hungergefühlen wieder an der nächsten Pommesbude landet oder sich auf Arbeit eine Pizza bestellt. Darum würde ich/ würden wir uns sehr über das Buch „Pause im Glas“ freuen, damit wir endlich auch für unterwegs schmackhaft ausgestattet sind und uns Bratwurst und Co. gestohlen bleiben können. 🙂 Liebe Grüße Daniela & Georgios

  • Margarete Thalheimer, vor 3 Jahren

    Ich möchte gerne das Buch :Vegan aus aller Welt

  • Margarete Thalheimer, vor 3 Jahren

    Mein Buchregal würde sich über Vegan aus aller Welt Freuen

  • Sandra Seiffart, vor 3 Jahren

    Vegan aus aller Welt vom GrünerSinn-Verlag wäre definitiv eine riesige Bereicherung in meinem Kochalltag.

  • FRANZISKA, vor 3 Jahren

    \“Vegan aus aller Welt\“ wird eine echte Bereicherung meines Kochbuchsortiments werden – es ist schon so schön aufgemacht, dass ich es bestimmt gerne zur Hand nehme und verspricht eine große weltweite Vielfalt.Herzlichen Dank für die immer wieder so erhellenden und inspirierenden Blogbeiträge!

  • Becca, vor 3 Jahren

    Vegan aus aller Welt
    fehlt auf jeden Fall noch in meinem Regal!

  • Cinnamon, vor 3 Jahren

    Ich wünsche mir „Vegan aus aller Welt“. 🙂

  • Charly, vor 3 Jahren

    Hallo ,mich würde das Buch \“Die Pause im Glas interessieren\“. Da ich Essen als ein Interessantes Thema sehe. Man kann mit einer Ausgewogenen Ernährung viel bei sich und seinen liebsten bewirken ohne einem bestimmten Ernährungsstill nachzuhängen.

  • Beate, vor 3 Jahren

    es gibt sehr gute vegane Rezepte, die lecker schmecken. Ich würde nicht ganz auf vegan umstellen aber ab und zu warum nicht.

  • Cornelia, vor 3 Jahren

    Seit meiner Berentung letztes Jahr habe ich meine Ernährung auf vegetarisch umgestellt und mich freiwillig von 15,5 übrflüssigen Kilos getrennt. mit der veganen Ernährung tue ich mich noch etwas schwer. Ich würde mich über Buch Nr 2 sehr freuen.

  • Mona Diekmann, vor 3 Jahren

    Geosses Interessw habe ich an, da ich selber Beginner bin und einige beginners in meinem Umfeld habe:Vegan for Starters vom Becker Joest Volk VerlagAutor: Attila Hildmann; Foto(s) von Vollmeyer, Simon; Schalk, Johannes; Krzyzanowska, Justyna

  • Mari, vor 3 Jahren

    „Vegan aus aller Welt“ würde ich nicht nur in mein Regal stellen, weil es wirklich sehr hübsch aufgemacht ist, ich würde auch wahnsinnig gerne die darin befindlichen Rezepte ausprobieren. Die Leseprobe war schon außerordentlich vielversprechend und macht Lust auf mehr!

  • Elisa, vor 3 Jahren

    Das Kochbuch Vegan aus aller Welt habe ich schon länger im Blick. Ich würde mich freuen darin bald zu stöbern, zu kochen und Inspiraition zu bekommen.

  • Christel Bergfeld, vor 3 Jahren

    Hallo,Die Nr.1: Pause im Glas – Vegetarisches und Veganes zum Mitnehmen von Luisa Zeltner, ist mein Favorit. Die Fotos sind phantastisch und auch die Rezepte.

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