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Quark

Wie gesund ist Quark?

Quark hat zwar denselben hohen Gehalt an Kalzium, Magnesium und Vitaminen wie Naturjoghurt, allerdings kann das enthaltene Kalzium deutlich schlechter vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden. Der Grund: Quark enthält sehr viel Phosphor und der wird im Körper zu Phosphat umgewandelt. Und das hemmt die Aufnahme von Kalzium im Körper.

Allerdings ist Quark ein guter Eiweißlieferant. Quark macht also starke Muskeln. Aber das viele Eiweiß kann auf Dauer schädlich sein. Denn beim Eiweißstoffwechsel fallen im Körper Abfallprodukte an, die nur über die Nieren ausgeschieden werden können. Und das belastet die Nieren auf Dauer unnötig und kann zu Schäden führen.

Tipp: Quark sollte deshalb immer anstatt anderer Eiweißlieferanten wie Fleisch oder Käse gegessen werden. Da das enthaltene Eiweiß sehr schwer verdaulich ist, kann Quark bei empfindlichen Menschen Verdauungsprobleme verursachen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Erwachsene zwischen 19 und 65 Jahren täglich 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Das kann in der Regel über eine normale ausgewogene Ernährung erreicht werden. Der individuelle Eiweissbedarf hängt vom Körpergewicht, Gesundheitszustand und dem Leistungsniveau (Sport!) ab. 100 g Magerquark enthalten 13 g Eiweiss (laut DGE-Nährwerttabelle 2021/2022).

Quarkwickel: Quark kann auch als Hausmittel eingesetzt werden, z.B. zum Kühlen von Verletzungen. Quark wirkt abschwellend, entzündungshemmend, schmerzlindernd und kühlend. Ein sauberes dünnes Baumwolltuch oder eine Kompresse mit reichlich kühlem Quark einstreichen, Tuch einschlagen und schließen.

So machen Sie Quark-Wickel:


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