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Mungbohnen Sprossen

Keimling mit Schwerpunkt Zellschutz

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Die Mungbohne ist der knackige Alleskönner unter den Sprossen: Sie enthält viele verschiedene wertvolle Nähr- und Vitalstoffe.

Heike Mühldorfer 5.16

Mungbohnen-Sprossen

Mit ihrem milden Geschmack lässt sie sich in der Küche vielseitig kombinieren. Zudem keimt sie schnell und unkompliziert, sodass auch Neulinge prima mit ihr klarkommen. Während des Keimvorgangs werden Eiweiße und Kohlenhydrate der Mungbohne umgebaut zu Aminosäuren, essentiellen Fettsäuren und Mehrfachzuckern, die unser Körper gut verwerten kann. In dieser Power-Phase sind die Sprossen reich an Vitaminen, besonders dem Zellschutzvitamin E, Eiweißen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen sowie später Chlorophyll.

Wo kommt die Mungbohne her?

Die Mungbohne (Phaseolus mungo/radiatus), auch Mungobohne, grüne Sojabohne oder Jerusalembohne genannt, kommt aus Asien. Dort zählt sie in vielen Regionen zu den traditionellen Grundnahrungsmitteln. Man baut sie vor allem in China, Indien, Irak, Malaysia und Ostafrika an.

Die Hülsenfrucht gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler und ist verwandt mit der Sojabohne. Aus der Stärke ungekeimter Mungbohnen stellt man in Asien Glasnudeln her. So genannte „Sojasprossen“, die in der asiatischen Küche beliebt und auch bei uns erhältlich sind, sind in Wirklichkeit Mungbohnensprossen.

Warum sind Mungbohnen-Sprossen so wertvoll?

Mungbohnen entwickeln durch die Keimung einen grandiosen Vitalstoff-Cocktail*: Die Sprossen enthalten die Vitamine A1, B1, B2, C, Folsäure und Niacin – und besonders viel Vitamin E. Dieses Antioxidans wehrt freie Radikale ab und trägt so dazu bei, dass zum Beispiel Zellen weniger schnell altern. Deshalb nennt man Vitamin E auch das Zellschutzvitamin.

Studien haben ergeben, dass es außerdem den Cholesteringehalt im Körper regulieren hilft. Bei einigen Krebsarten soll Vitamin E vorbeugend wirken.** Mit einem relativ hohen Eiweiß- und Kohlenhydratanteil sättigen die Sprossen, sind aber trotzdem vergleichsweise kalorienarm, denn sie enthalten wenig Fett.

Wie kann ich Mungbohnen-Sprossen selber ziehen?

Vor der eigentlichen Keimung weicht man Mungbohnen etwa 12 Stunden in kaltem Wasser ein, am besten abgedeckt im Dunkeln. Das Volumen vergrößert sich dabei bis zum Siebenfachen. 1½ EL Bohnen reichen also für eine ganze Keimschale oder das Keimglas. Schon nach dem Einweichen ist zu erkennen, dass die Keimung begonnen hat: Die Schale ist aufgeplatzt und der Keim beginnt zu sprießen.

Nun ziehen die Bohnen um in eine Keimschale, wo man sie täglich mindestens 2 x wässert und spült. Nach etwa drei Tagen sind die Sprossen essbar. Bleiben Sie nun dem Licht ausgesetzt und wachsen weiter, werden sie leicht lila und entwickeln ein herberes Aroma. Lange, helle Sprossen, wie sie im Handel frisch oder im Glas angeboten werden, erhält man, wenn die Mungbohnen ganz ohne Licht keimen. Wer nur die jungen Mungbohnen-Sprossen essen möchte, kann auch ein Keimglas für die Anzucht benutzen.

Darf man Mungbohnen-Keimlinge denn roh essen?

Ja, anders als andere Bohnen enthalten Mungbohnen nämlich kein giftiges Phasin. Bisweilen wird empfohlen, Mungbohnen vor dem Verzehr zu blanchieren, wenn sie weniger als vier Tage gekeimt haben. Das ist aber nicht notwendig. Im Gegenteil: Gerade in dieser Phase schmecken sie roh besonders lecker.

Mungbohnen

Wie schmecken die Keimlinge der Mungbohne?

Die knackigen Mungbohnen-Sprossen schmecken süßlich-mild, also ähnlich wie Erbsen. Sie passen nicht nur zu pikanten Gerichten, sondern geben zum Beispiel auch Müsli zusammen mit Obst eine frische Note und einem süßen Smoothie den zusätzlichen Eiweißkick. Mit ihren recht dicken Wurzeln und Keimen eignen sie sich nicht nur für kalte oder abgekühlte Speisen als Topping.

Man kann sie auch mitkochen, zum Beispiel in Wokgerichten, in Suppen oder Frittatas – und immer dann, wenn im Rezept fälschlich von „Sojakeimen“ oder „Sojasprossen“ die Rede ist. Am besten die Mungbohnen-Sprossen erst kurz vor dem Servieren dazugeben. Wraps, Sandwichs oder Salate bereichern sie um eine knackig-frische Eiweißkomponente. Übrigens: Anders als andere Bohnenarten wirken Mungbohnen nicht blähend und sind deshalb besonders gut verträglich.

Quellen:

* Nährwerte USDA https://ndb.nal.usda.gov/ndb/foods/show/2846 ** http://www.hsph.harvard.edu/nutritionsource/vitamin-e/

Hinweis
Wir möchten darauf Hinweisen, dass sich die hier publizierten Daten nicht auf unser Sprossen-Sortiment beziehen, sondern aus der Forschungsliteratur entnommen sind.
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