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Schweiss, alles klar?

Was gegen die Schwitzattacken in den Wechseljahren hilft

Das Schwitzen hat in unserer modernen Welt keinen besonders guten Ruf. Rinnt der Schweiss, weil man gerade zehn Kilometer gejoggt ist, wird das selbstverständlich akzeptiert. Aber einfach so schwitzen? Nasse Flecke unter den Armen? Ein feuchter Nacken, obwohl man nur am Schreibtisch sitzt? Das gilt als ungepflegt. Kein Wunder, dass sich Frauen in den Wechseljahren gar nicht wohl fühlen in ihrer Haut, wenn sie in aller Öffentlichkeit eine Hitzewallung bekommen. Dabei ist Schwitzen eine lebensnotwendige Fähigkeit des Menschen. Unser Körper verfügt über zwei bis fünf Millionen Schweissdrüsen. Sie verteilen sich auf der gesamten Haut. Besonders viele finden sich an der Stirn, den Handinnenflächen, den Fusssohlen und in den Achselhöhlen. Schweiß ist eine leicht saure Flüssigkeit, die vor allem aus Wasser besteht, aber auch Kochsalz, Harnstoff und Ammoniak enthält. Diese Flüssigkeit bildet einen Säureschutzmantel, der unsere Haut widerstandsfähig gegen Einflüsse von aussen macht und z.B. Keime abwehrt. Außerdem hilft der Schweiss, unsere Körpertemperatur konstant zu halten. Ist es heiss, bildet sich schnell dieser feuchte Film und sorgt dann automatisch für Kühlung.