A.Vogel Blog

Home / Themen / Konzentrationsschwäche - Vergesslichkeit?

Konzentrationsschwäche - Vergesslichkeit?


Der Ginkgo-Baum mit den fächerförmigen Blättern ist in Asien heilig. Ginkgo steht dort als Symbol für Hoffnung, langes Leben, Fruchtbarkeit und Lebenskraft. Mittlerweile ist Ginkgo in der westlichen Welt zu einem anerkannten Heilmittel geworden.


Studien belegen, dass >> Ginkgo insbesondere bei Konzentrationsschwäche und Gedächtnisstörungen hilfreich sein kann. Verantwortlich für die positiven Wirkungen des asiatischen Gewächses sind die in ihm enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe Ginkgolide und Bilobide. Beides Wirkstoffe, die nur im Ginkgo zu finden sind. Durch Extraktion mit Alkohol  werden die Wirkstoffe aus den Blättern gelöst, denn die wertvollen Inhaltsstoffe der Blätter sind nur schwer wasserlöslich und könnten deshalb vom Organismus nur unzureichend verwertet werden. Ginkgo-Extrakt macht das Blut fließfähiger. Die Durchblutung in den feinen Gefäßen (Mikrozirkulation) wird verbessert und damit der Sauerstoff- und Nährstoffgehalt der «grauen Zellen». Erste Anzeichen einer Mangeldurchblutung können z.B. nachlassende Konzentration, aber auch Schwindel, Ohrensausen oder schlimmeren Falls: ein Hörsturz sein.

Ginkgo ist außerdem ein sogenannter Radikalenfänger, das heißt aggressive Moleküle, die Zellen angreifen, werden abgefangen. Die Nervenzellen werden geschützt, denn Ginkgo wirkt dem Abbau von Nervenzellen entgegen und steigert die Leistungsfähigkeit der vorhandenen.

Warum altert unser Gehirn?

Ab etwa 45 Jahren geht der Alterungsprozess im Gehirn los und wir vergessen Dinge, die jahrelang ihren festen Platz im Gedächtnis hatten. Dies hat nichts mit der normalen Alltagsvergesslichkeit zu tun, sondern liegt schlichtweg darin begründet, dass die Gedächtnisleistung im Alter nachlässt. Aufgrund einer verschlechterten Durchblutung des Gehirns wird der Denkapparat mit weniger Sauerstoff versorgt – die Folge sind nachlassende Merk- und Konzentrationsfähigkeit sowie Vergesslichkeit.

Training gegen Konzentrationsschwäche

Glücklicherweise kann man auch im fortgeschrittenen Alter etwas gegen Konzentrationsschwäche und Vergesslichkeit tun. Studien belegen, dass das Gehirn auch im hohen Alter noch in der Lage ist, neue Vernetzungen zu bilden und sich zu erweitern. Ebenso wie man seinen Körper fit halten kann, kann man Konzentration und Gedächtnisleistung trainieren.

Mit «Gehirnjogging» gegen Vergesslichkeit

Gehirnjogging wird oft auch als Sammelbegriff für jegliche Art von Gedächtnistraining verwendet. Während das Gedächtnistraining darauf abzielt, die «erdachten» Fähigkeiten des menschlichen Gehirns zu fördern und zu manifestieren, ist das Gehirnjogging eher dazu gedacht, die Leistung des Gehirns zu steigern.

Das Gehirn funktioniert wie ein Muskel: Um zu wachsen, muss es trainiert werden. Der entscheidende Faktor beim Gehirnjogging ist die Abwechslung. Durch gezieltes Training mittels speziell erstellter Aufgaben wird das Leistungsvolumen in den Bereichen Lernfähigkeit, Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit erweitert.

Beispiele:

  • Strategiespiele
  • Spezielle Denksportaufgaben
  • Kreuzworträtsel
  • Gesellschaftsabende mit regen Diskussionen
  • Engagement in einem Verein oder einer gemeinnützigen Einrichtung

Und wer geistig fit ist, hat es leichter seinen Alltag zu koordinieren, bewältigt Herausforderungen problemloser und knüpft einfacher Kontakte zu anderen Menschen.

Das kann man ausserdem tun, um seine grauen Zellen in Schwung zu halten: 

Ausreichend trinken

Einer der Gründe für das nachlassende Gedächtnis ist die Sauerstoffversorgung, die abnimmt, je älter wir werden. Und das macht sich zuerst im Gehirn bemerkbar: Gedächtnisleistung und Konzentration nehmen ab. Um die Durchblutung in Schwung zu halten, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr nötig. Wer mindestens zwei Liter am Tag trinkt, verhindert, dass sein Blut dicker wird und erleichtert so die Durchblutung vor allem in den kleinsten Verästelungen unserer Blutbahnen.

Gesunde Lebensführung

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und die Vermeidung von >> Stress tragen ebenfalls zu einer gesunden Durchblutung bei und helfen somit letztlich auch, Konzentration und Merkfähigkeit zu verbessern.

Viel Bewegung an der frischen Luft

Ausgedehnte, flotte Spaziergänge, Nordic-Walking, leichtes Ausdauertraining oder ein Fahrrad-Ausflug bringen den Kreislauf in Schwung und regen die Durchblutung an. In Gesellschaft macht das gleich doppelt so viel Spaß.

Psychomotorische Übungen

Besonders effektiv ist die Verbindung von Bewegung und geistiger Herausforderung, die sogenannten psychomotorischen Übungen. Der regelmäßige Besuch einer Theatergruppe oder eines Tanzkurses fordert und fördert Körper und Geist gleichermaßen. Handwerkliche Tätigkeiten im Haushalt oder die Pflegen anspruchsvoller Pflanzen im Garten tragen ebenso zur Fitness von Kopf und Körper bei. 

Folge uns auf Facebook

0 Artikel im Warenkorb